Indien Karnataka Rundreise

Das Land der vielen Gesichter

Sie sind bereits Indien-Fan? Dann wagen Sie mit uns doch einfach eine Reise nach Karnataka, dem kulturell vielfältigen Bundesstaat in Zentralindien. Hinduismus, meisterhafte Architektur der frühen Jahrhunderte und Mythen sind gleichermaßen das Pendant zur indischen Lebensphilosophie wie Weltoffenheit und Moderne. All das vereint Karnataka. Wir wandeln auf den Spuren von Shiva & Co., tauchen ein in verschiedene Zeitalter sowie ins kosmische Karma Goas und beobachten Elefanten und Panther im Wayanad Wildlife Sanctuary. Bauen Sie Ihre Landeskenntnisse aus!

Unsere Highlights:

  • Silikon Valley Bangalore
  • Bullentempel von Srirangapatna
  • Mahishasura, Nandi und Shiva
  • Wayanad Wildlife Sanctuary
  • Architektonische Meisterleistungen in Hampi
  • Höhlentempel
  • Goa mit endlosen Stränden
  • Millionenmetropole Mumbai

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Bangalore
2. TagAnkunft in Bangalore
3. TagBangalore - Srirangapatna - Mysore
4. TagMysore
5. TagMysore - Wayanad
6. TagWayanad
7. TagWayanad - Bylakuppe - Coorg
8. TagCoorg
9. TagCoorg - Shravanabelagola - Hassan
10. TagHassan
11. TagHassan - Hospet - Hampi
12. TagHampi
13. TagHampi
14. TagHampi - Badami
15. TagAihole & Pattadakal
16. TagBadami - Goa
17. TagGoa
18. TagGoa
19. TagFlug Goa - Mumbai
20. TagMumbai
21. TagFlug Mumbai - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Bangalore

Mit dem Flug nach Indien beginnt heute unsere Reise.

2. Tag: Ankunft in Bangalore

Heute erreichen wir Bangalore, die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Karnataka. Bangalore, die 3. größte Stadt Indiens, ist bestückt mit einer Fülle schöner Gärten und Parks. Die einzigartige Stadt mit ihrem Reichtum an kulturellen Erben koexistiert mit moderner Technologie und industriellen Errungenschaften, vor allem dem Wachstum der IT-Branche.

3. Tag: Bangalore - Srirangapatna - Mysore

Den Morgen nutzen wir für eine kleine Stadtbesichtigung von Bangalore. Wir besuchen die Legislative Indiens, das Parlament (Vidhan Sabha) mit seinen beeindruckenden Fassaden und Pforten aus Sandelholz, das Stadtmuseum und den Bullentempel. Der Bullentempel beeindruckt Touristen und Inder gleichermaßen durch seinen prunkvollen monumen-talen Bau. Später fahren wir nach Mysore und legen einen Zwischenstopp in Srirangapatna ein, wo wir die Inselfestung des legendären Königs und Kriegers Tipu Sultan besichtigen. Im Inneren der Festung befindet sich Tipus Moschee mit ihren Zwillingsminaretten, die Wellesleybrücke und Kerker, in denen einst britische Soldaten eingesperrt waren.

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4. Tag: Mysore

Mysore ist bekannt für seine prächtigen Paläste und majestätischen Gebäuden, die die königliche Geschichte der Stadt erzählen. Heute schauen wir uns den Somnathpur Tempel an, ein vollkommenes Beispiel für die Architektur der Hoysala Herrschaftsfamilie. Der Tempel steht auf einer gemeißelten Säulenplatte und wird von Elefanten bewacht. In den Nachmittagsstunden beginnen wir unsere Mysore-Sightseeingtour mit einem Besuch im Brindavan-Garten am Krishna Raja Sagar Staudamm. Der Brindavan-Garten ist einer der besten Gärten im Süden Indiens, der sich über ca. 60 Hektar erstreckt. Er lieferte die Kulisse für mehrere indische Filme. Bei einer Fahrt zum Chamundi Hill werden wir zum einen von der großen farbenfrohen Mahishasura Statue willkommen geheißen. Mahishasura, ein hinduistischer Dämon, gab der Stadt Mysore ihren Namen. Zum anderen begegnen wir dem bis heute angebeteten Stier Nandi, dem Reittier der Gottheit Shiva, in Form einer monolithischen Statue. Zum Abschluss besuchen wir den Maharaja Palast. Der 1857 im hindu-gotischen Stil erbaute Palast ist eine Schatzkammer exquisiter Schnitzereien und Kunst aus aller Welt.

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5. Tag: Mysore - Wayanad

Am Morgen fahren wir von Mysore nach Wayanad. Wayanad ist eine tropische Gebirgsregion mit dichter immergrüner Vegetation und emporragenden Bergen und Hügeln, ummantelt von Nebelschleiern und Wol-ken, die generell bläulich wirken. Das Klima ist mit reiner Luft und einer kühlen Brise, die die meiste Zeit an einem vorbei haucht, sehr gesund. Luxuriöse Kaffee- und Teeplantagen, sowie Kardamom, Pfeffer und Kautschuk sind überall auf den Hügeln von Wayanad verstreut. Nach dem Check-in im Hotel schauen wir uns die Edakkal Höhlen an. Man glaubt, dass die Höhlen von Edakkal zum neolitischen und mesolitischen Zeitalter gehören und somit von Archäologen als eines der frühesten Zentren menschlicher Niederlassung vermutet werden.

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6. Tag: Wayanad

Am Morgen machen wir uns auf zu einer Safari im Wayanad Wildlife Santuary. Ähnlich wie die Bandipur und Nagarhole Nationalparks, ist Wayanad Sanctuary reich an Flora und Fauna. Wilde Elefanten, Rehe, Stiere und Bisons werden wir während einer Waldexpedition zu sehen bekommen. Das Wayanad Wildlife Sanctuary beheimatet die verschiedensten Tiere; von Zibetkatzen und Panthern über wilde Hunde. Die Pflanzenwelt bietet breitflächig Grevillea und Eukalyptus, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Später am Tag werden wir den Pookot See besuchen, einen Frischwasser See, der es sich inmitten immergrüner Wälder und Böschungen gemütlich macht. Der Pfad um den See herum ist von dicken Büschen und hohen Bäumen umrandet, die einiges zum Charme dieser Landschaft beitragen.

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7. Tag: Wayanad - Bylakuppe - Coorg

Morgens machen wir uns nach einem Spaziergang in der Natur auf den Weg nach Coorg und halten in Bylakuppe, einer tibetischen Flüchtlingssiedlung. Exil-Tibeter leben hier auf ca. 1200 Hektar Land auf dem etliche Klöster erbaut wurden. Das Namdroling Kloster beheimatet 500 mit braun-gelben Roben bekleidete Mönche und hält die Lehren Buddhas bis heute aufrecht. In den Räumlichkeiten des Klosters befindet sich der Golden Temple, der einem das Gefühl gibt direkt in Tibet zu sein. Die in Gold gehüllten buddhistischen Statuen des Klosters sind beeindruckend und einzigartig zugleich, analog zum mächtigen Kulturbesitz der Tibeter. Nicht nur der Goldene Temple sondern die Gesamtheit des Geländes ist durchtränkt mit tibetischer Kultur, Mönchen und Klöstern. In Coorg angekommen checken wir uns Hotel ein. Der restliche Tag kann dazu genutzt werden, die Schönheit der Stadt und ihr atemberaubendes Panorama zu entdecken.

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8. Tag: Coorg

Eine Pfeffer- und Kaffeeplantage lädt zu einer einzigartigen Reise ein: Der Bauer führt uns durch das Gelände und zeigt uns die verschiedenen Gewürze und Kaffeesorten, die dort angebaut werden. Wegen seines Klimas ist Coorg Weltrekordhalter der größten Kardamomernte. Die Frau des Bauers wird uns in ihrer Küche ein einmaliges Mittagessen zubereiten. Das Essen ist sehr lecker und reichhaltig. Gelegentlich sieht man Elefanten durch den Teakwald laufen und ihre Arbeit auf der Plantage verrichten.

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9. Tag: Coorg - Shravanabelagola - Hassan

Von Coorg aus fahren wir zu einem Jain Pilgerzentrum namens Shravanabelagola. Die Tempelanlage liegt auf dem Tempelberg Vindhyagiri. Dort steht die größte monolithische Statue Asiens. Lord Gomateswara stellt einen Jaina-Asketen dar. Der völlig unbekleidete Asket ragt in vollendeter Meditation versunken über 17 Meter in den Himmel und zeichnet sich bedrohlich auf dem malerischen Vindhyagiri Berg ab. Alle 12 Jahre versammeln sich dort gläubige Jain Pilger, um an der famosen Salbungszeremonie teilzuhaben, bei der Lord Gomateswara unter anderem mit Milch, Honig und Goldmünzen übergossen wird. Die Reise endet an diesem Tag in Hassan.

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10. Tag: Hassan

Ca. 40 km von Hassan entfernt liegt Belur, die frühere Hauptstadt der Hoysala Dynastie. Sie ist bekannt für ihre exquisiten Tempel. Der Chennakeshava Tempel ist ein gutes Beispiel für die kostbaren Tempelbauten Hassans. Seine Fassade ist mit komplexen Figuren und Fresken beschmückt und in seinem Inneren befinden sich handgedrehte filigrane Gewölbepfeiler. Auch der Veeranarayana Tempel ist einen Besuch wert. In Halebid besichtigen wir den Hoysaleswara Tempel, der seine Wurzeln im 12. Jh. hat. Die Fülle an bildhauerischer Detailarbeit ist eines der herausragenden Argumente, den Hoysaleswara Tempel auf keinen Fall auszulassen. Die Wände des Tempels ziert eine unendliche Vielfalt an Gottheiten, Tieren und Tänzerinnen. Kein Bereich ist gleich dem anderen. Der Tempel, der trotz 86 Jahre langen Bauarbeiten nie vollendet wurde, wird von einem  Nandi-Stier bewacht.

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11. Tag: Hassan - Hospet - Hampi

Wir fahren nach Hospet/Hampi, eine Stadt die einst unter der Herrschaft des Vijaynagar Imperiums stand. Bis heute sind die Überreste der mächtigen Dynastie von Vijaynagar die Attraktion der Stadt. Nach dem Check-in in unserem einfachen Guesthouse mitten zwischen den Ruinen von Hampi, starten wir mit der Erkundung des UNESCO Welterbes. Es ist berühmt für seine, aus dem Mittelalter stammenden, Ruinen des Hindu Königreichs der VIjaynagar. Hampis Tempel, die monolithischen Skulpturen und Monumente, ziehen die Besucher wegen der ausgezeichneten Verarbeitung gleichermaßen an. Die in Hampi zu findende hinduistische Architektur reflektiert bis in die Gegenwart hinein die Pracht und Größe des Vijaynagar Königreichs, das gerühmt für den Wiederaufbau indischer Kultur, Förderung von Musik, Kunst und Literatur wurde.

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12. Tag: Hampi

Hampi, historische Stadt und einstige Hauptstad des Vijayngar Emperiums, lässt sich in zwei ausgedehnte Areale teilen: Hampi Bazaar und das königliche Zentrum in der Nähe von Kamalapuram. Der im 15. Jh. erbaute Virupaksha Tempel ist in Hampi Bazaar zu finden. Südlich des Virupaksha Tempels liegt der Hemakuta Hill. Ruinen, Jain Tempel und eine monolithi-sche Skulptur des Lord Narashima (eine Form des Lord Vishnu) sind dort zu finden. Zwei Kilometer östlich von Hampi Bazaar steht der Vittal Tempel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, der im 16. Jh. erbaut wurde. Die Schnitzereien des Tempels sind auf die architektonische Pracht der Künstler des Vijayngar Königreichs zurück zuführen. Zwischen dem Vittal Tempel und Hampi Bazaar liegen der verlassene Sule-Bazar und der Achutraya Tempel. Monolithische Statuen Lord Ganeshs und Nandis, sowie der Kodandarama Tempel und der Krishna Tempel sind weitere Ausflugsziele nahe von Hampi Bazaar. Der Haupttempel liegt zwischen Hampi Bazaar und Kamalapuram. Der Lotus Mahal ist eine Mischung aus indischer und islamischer Architektur und hat seinen Namen von der Lotusblüte, die in die gewölbte Decke eingeritzt ist. Das Elefantenviertel schließt dem an. Es ist ein gewölbtes Gebäude, das früher Elfanten beheimatete. Das Queen’s Bath, nach islamischer Architektur erbaut, und der Vrupaksha Unter-grundtempel sind weitere wichtige Plätze innerhalb des königlichen Zentrums.

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13. Tag: Hampi

Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir können einen weiteren Tag in Hampi genießen und die herrlichen Bauten in dieser einmaligen Gegend auf uns wirken lassen.

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14. Tag: Hampi - Badami

Nach dem Frühstück fahren wir nach Badami, der einstigen Hauptstadt der Chalukyas. Badami, auch bekannt unter dem Namen Vatapi, befindet sich im nördlichen Teil des Dekkan-Plateaus, an einer Schlucht zwischen zwei Hügeln. Dieser historische Ort ist weltweit berühmt für seine Höhlentempel, die durch das Schneiden des Steins innerhalb des Hügels entstanden sind. Die Gegend ist diesem einzigartigen Stil architektonischer Kunst zu verdanken, der eine Mischung aus Nordindischem Nagara-Stil und dem Südindischen Dravidian-Stil ist. Nach der Ankunft in Badami checken wir in unser Hotel ein und begeben uns danach auf eine Sightseeingtour in Badami. Wir besichtigen die aus Stein geschnittenen Höhlentempel, von denen es vier Stück in Badami gibt. Diese Tempel reichen ins 6. und 7. Jh. zurück und sind überladen mit Schnitzereien. Drei Tempel sind hinduistischen Göttern gewidmet. Der vierte ist ein Jain Tempel und wurde erst Jahre später erbaut. Mit Blick über die Höhlentempel sieht man den, im 5. Jh. erbauten, Agastya-Tirtha Tank, zusammen mit Tempeln, die Vishnu und Shiva gewidmet wurden.

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15. Tag: Aihole & Pattadakal

Den heutigen Tag verbringen wir mit Besichtigungen der Dörfer Aihole und Pattadakal. Die Felsentempel von Aihole sind Produkte der Hindu-Architektur des 4. bis 7. Jh. sowie des 12. und 13. Jh. 125 Tempel zählt Aihole. Am Malaprabha Fluss liegt Pattadakal (rund 20 km von Badami entfernt). Auch hier finden wir Tempel der Hindu-Architektur. Ruinen reichen bis ins 3. und 4. Jh. zurück. Die Tempelgruppen, die zum UNESCO-Welterbe gehören, haben ihre Wurzeln im 7. und 8. Jh.

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16. Tag: Badami - Goa

Eine 350 km lange Tagesreise von Badami nach Goa steht heute auf dem Programm. Endlich Urlaub am Meer!

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17. Tag: Goa

Am ersten Tag unseres Aufenthalts bei der „Perle des Ostens“ werden wir einige der zahlreichen Kirchen von Old Goa erkunden. Sé Cathedral ist davon die größte Kirche. Ihre Fassade misst ca. 36 m. Die Basilica of Bom Jesus ist seinem Namensgeber gewidmet. Zu guter Letzt besichtigen wir die Kirche von St. Francis von Assisi. Die Mehrheit der ehemaligen portugiesischen Kolonie ist christlich und auch in seiner Mentalität ist Goa nicht mit dem restlichen Indien zu vergleichen. Teils kosmisches Karma wird von dem Küstenstaat versprüht, aber keine Sorge, die permanente Wiederbelebung der Hippieszene Goas ist keinesfalls omnipräsent. Es ist nicht selten, dass ein Kruzifix neben einem Shiva Poster hängt, was einem die Vermischung ehemaliger christlicher Missionierung mit dem modernen Indien ins Gedächtnis ruft. Traumstrände laden zu Traumsonnenuntergängen ein. Den Nachmittag können wir mit Faulenzen am Strand verbringen.

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18. Tag: Goa

Der heutige Tag in Goa steht zur freien Verfügung.

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19. Tag: Flug Goa - Mumbai

Auch an diesem Morgen können wir uns am Strand von Goa räkeln oder die freie Zeit anderweitig nutzen. Am späten Nachmittag fahren wir zum Flughafen, um in die Millionenmetropole Mumbai zu fliegen. Mumbai ist Indiens kosmopolitischste Stadt und mit seinem Handelszentrum altertümlich zugleich. Mumbai ist die erste Anlaufstelle für sogenannte Bollywood Filme. Rund 900 Filme jährlich entstehen in der Bollywood-Industrie.

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20. Tag: Mumbai

Mit dem Boot fahren wir zur Elephanta Island. Portugiesen gaben der Insel ihren Namen, da gewaltige Steinelefanten in Ufernähe stehen. Zuvor hieß Elephanta Island noch Gharapuri (Ort der Höhlen). Riesige Höhlen aus dem 8. Jh. befinden sich hier auf einer Fläche von 5,000 km². Einige Tempel gibt es ebenfalls zu sehen. Der Haupttempel ist Shiva geweiht. Nachmittags kehren wir für eine Stadtrundfahrt aufs Festland zurück. Mani Bhawan (ehemalige Mahatma Gandhi Residenz), Marine Drive, die Hängenden Gärten, und die Türme des Schweigens werden unsere Ziele sein.

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21. Tag: Flug Mumbai - Frankfurt

Am Morgen treten wir die Heimreise an. Vom International Flughafen in Mumbai werden wir Indien mit einem Koffer voller Erinnerungen verlassen.

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