Bangladesch Rundreise

Eine Reise ins grüne Ganges Delta

Reisen in Bangladesch bedeutet reisen abseits ausgetretener Pfade. Wenige Touristen haben bislang die Schönheiten am Ganges und am Brahmaputra erkundet. In der Millionenmetropole Dhaka starten wir unsere Rundreise. Im Norden erwartet uns Mahasthangarh, eine der ältesten Ruinenstädte im Land und in Paharpur das ehemals größte buddhistische Klöster südlich des Himalayas. Mit dem Boot erkunden wir die dichten Mangrovenwälder der Sundarbans mit einer reichen Flora und Fauna. Riesige, tiefgrüne Teeplantagen warten auf uns in Srimongol. In der Bergregion zu Indien leben viele verschiedene Stämme, wie die Khasia, die Monipuri oder die Marma. Am Ende erwartet uns der längste Strand der Welt in Cox’s Bazar.

Rangamati

Unsere Highlights:

  • Quirlige Hauptstadt Dhaka
  • Altes Mahasthangarh
  • Mini-Kreuzfahrt durch die Sundarbans
  • Unberührte Mangrovenwälder
  • Terrakotta Moschee Shad Gambuj Masjid
  • UNESCO Weltkulturerbe Paharpur
  • Teeplantagen in Srimongol
  • Lowacheera Reserve
  • Bootsfahrt auf dem Kaptai See
  • Cox’s Bazar – der längste Strand der Welt

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagSaFlug Frankfurt - Dhaka
2. TagSoAnkunft in Dhaka
3. TagMoDhaka
4. TagDiDhaka - Bogra
5. TagMiChar Islands
6. TagDoBogra - Rajshahi
7. TagFrPaharpur
8. TagSaRajshahi - Mongla
9. TagSoSundarbans Nationalpark
10. TagMoSundarbans Nationalpark
11. TagDi.Sundarbans - Bagerhat - Khulna/Jessore
12. TagMi.Flug Dhaka - Srimongal
13. TagDo.Srimongal
14. TagFr.Srimongal - Slyhet
15. TagSa.Sylhet - Jaflong - Chittagong
16. TagSo.Ankunft in Chittagong
17. TagMo.Chittagong - Rangamati
18. TagDi.Kaptai See
19. TagMiRangamati - Bandarban
20. TagDo.Bandarban - Cox's Bazar
21. TagFr.Moheshkhali Island
22. TagSa.Flug Cox's Bazar - Dhaka
23. TagSo.Flug Dhaka - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Sa, Flug Frankfurt - Dhaka

Die Reise beginnt am Nachmittag mit dem Flug ab Frankfurt nach Dhaka.

2. Tag: So, Ankunft in Dhaka

Willkommen in Dhaka! Nach einer Erfrischung und etwas Erholung im Hotel starten wir zur ersten Besichtigung der pulsierenden Millionenstadt. In Dhaka brodelt das Leben mit seinen zahlreichen Tuk-Tuks, Massen an Rik­scha-Fahrern und Fußgängern so dicht, dass man den Asphalt kaum sieht.

3. Tag: Mo, Dhaka

Am Morgen starten wir zu einer Stadtrundfahrt durch die quirlige Metropole. Wir besichtigen u. a. den pittoresken Palast Ahsan Manjil mit seiner pinkfarbenen Fassade, schlendern über den Shakari Bazar, bewundern den Dhakeshwari Tempel und die rote Festung La Bagh. Am Nachmittag besuchen wir das National- und Kriegs­museum sowie das Parlamentsge­bäude..

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4. Tag: Di, Dhaka - Bogra

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in den Norden nach Bogra. Die 200 km lange Strecke führt durch ländliches Gebiet. Unterwegs besuchen wir Mahasthangarh, eine der ältesten Städte des Landes.

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5. Tag: Mi, Char Islands

Wir machen einen Ausflug zum Ganges. Hier gibt es viele kleine Inseln und hier leben die Chars, so nennt man die Menschen, die hier auf den unzähligen kleinen Inseln wohnen. Wir erfahren mehr über das Leben am und auf dem Wasser. Außerdem schauen wir uns an, wie ganz besonders leckerer Joghurt in Bangladesch hergestellt wird. So haben wir das auch noch nie gesehen….

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6. Tag: Do, Bogra - Rajshahi

Heute geht es weiter nach Rajshahi. Auf dem Weg liegen Uttara Gano Bhavan sowie die hinduistischen Tempel von Puthia. Diese, aus Terrakotta gebau­ten, wunderschönen Heiligtümer gehören zu dem wohl größten und ältesten Tempelkomplex des Landes. In Rajshahi besuchen wir eine Seidenfabrik und schlendern entlang des Ganges, der hier die natürliche Grenze zu Indien bildet.

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7. Tag: Fr, Paharpur

Am Morgen besuchen wir das berühmte Varendra Research Museum, eines der besten Museen des Landes über die Geschichte Bangladeschs. Am Nachmittag besichtigen wir Paharpur, das größte buddhistischen Kloster des indischen Subkontinents und UNESCO Weltkulturerbe.

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8. Tag: Sa, Rajshahi - Mongla

Mit dem Zug fahren wir nach Jessore. Von hier geht es weiter nach Narail. Hier erleben wir etwas ganz besonderes: Otter helfen hier den Fischern!  Dann geht es weiter nach Mongla. Hier erwartet uns ein einfaches Hotel.

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9. Tag: So, Sundarbans Nationalpark

Der Nationalpark der Sundarbans kann nur auf dem Wasserweg erkundet werden. Mit dem Boot geht es durch den weltweit größten Mangrovenwald – das Zuhause des majestätischen bengalischen Tigers.

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10. Tag: Mo, Sundarbans Nationalpark

Wir unter­nehmen kleine Ausflüge in die wilde Landschaft des Nationalparks Sundar­bans (UNESCO-Weltnaturerbe), der von vielen kleinen Nebenflüssen durch­zogen ist und uns mit atemberaubend schönen Aussichten beeindruckt.

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11. Tag: Di., Sundarbans - Bagerhat - Khulna/Jessore

Wir erkunden weiter die Sundarbans am Morgen. Nach dem Mittagessen verlassen wir das Boot und fahren nach Bagerhat. Der Besuch der Moschee mit den 60 Kuppeln ist beeindruckend. Am Abend checken wir in unser Hotel ein und bummeln noch einmal über den lokalen Markt.

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12. Tag: Mi., Flug Dhaka - Srimongal

Am Morgen fliegen wir ganz kurz von Jessore zurück nach Dhaka. Von hier aus fahren wir direkt nach Srimongal. Auf dem Weg halten wir eventuell um interessante Dinge wie eine Ziegelei oder eine Reisfabrik zu besuchen. Am späten Nachmittag erreichen wir Srimongal, die Tee-Hauptstadt des Landes.

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13. Tag: Do., Srimongal

Die hügelige Landschaft mit seinen leuchtend grünen Teepflanzen wird uns beeindrucken. Wir wandern durch das Lowacheera Forest Reserve, das für die extrem seltene Affenart Hoolock Gibbon bekannt ist. Später am Tag besuchen wir den Stamm der Manipuri, um einen Einblick in deren Leben zu bekommen. Wir können dem bekannten Nikantha Tea Shop einen Besuch abstatten. Der extraordinäre Romesh Ram Gour hat einen der berühmtesten Tees in Bangladesch kreiert: der 7-Farben Tee. Der Tee hat tatsächlich 7 verschiedene Farbschichten und ebenso 7 unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen!

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14. Tag: Fr., Srimongal - Slyhet

Am Morgen fahren wir nach Sylhet und machen einen Abstecher zum Vogelreservat Hail Haor. Mit dem Boot (je nach Wasserstand) oder zu Fuß geht es in das Feuchtbiotop. Es gibt hier zwei interessante Aussichtspunkte, wo wir viele Vögel sehen können. Wer ein Fernglas hat, sollte dies griffbereit halten. Später am Tag besichtigen wir den Schrein von Hazrat Shah Jalal, einem Sufi Scheich. Zudem haben wir die Möglichkeit, den farbenfrohen Markt oder das Osmani Museum zu besuchen oder ganz einfach einen Spaziergang am Ufer des Surma Flusses zu unternehmen. Unbedingt sollten wir am Abend über den Markt in Sylhet schlendern.

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15. Tag: Sa., Sylhet - Jaflong - Chittagong

Heute machen wir einen Ausflug nach Jaflong. Hier sind wir wieder dicht an der Grenze zu Indien, diesmal zum Staat Meghalaya. Die Ursprünglichkeit dieser Region ist durch den dichten Dschungel auf den hügeligen Ufern des Flusses Piyain geprägt. In der Nähe von Jaflong gibt es große Steinbrüche und wir bekommen einen Eindruck von der schweren Arbeit im Steinbruch. Beim Besuch eines Dorfes erfahren wir mehr über den Alltag der Khasia. Es gibt heute ca. 1,3 Mio. Khasia und die Mehrheit von ihnen lebt in Meghalaya, wo sie auch die berühmten „lebenden Brücken“ – die Baumwurzelbrücken erfunden haben. Am Abend besteigen wir wieder einen Zug und fahren diesmal über Nacht nach Chittagong. Nehmen Sie hierfür am besten ein Inlet mit aus hygienischen Gründen. Die Zugabteile sind sehr einfach.

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16. Tag: So., Ankunft in Chittagong

Am Morgen erreichen wir Chittagong, die zweitgrößte Stadt in Bangladesch. Die Hafenstadt hat sich zu einem regen Handelszentrum entwickelt. Wir stürzen uns in Getümmel und erkunden die Stadt. Interessant ist ein Besuch der Salzindustrie – nie hätten wir gedacht, dass eine Person soviel tragen kann. Auch der Hafen ist sehr interessant. Hier gibt es die größten Abwrackwerften der Welt, wir versuchen eine Blick drauf zu erhaschen.

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17. Tag: Mo., Chittagong - Rangamati

Am Vormittag geht es weiter nach Rangamati. Die Stadt Rangamati liegt in der gleichnamigen Region direkt am Ufer des Kaptai Sees. Am Nachmittag haben wir Zeit, die Stadt mit seinen Märkten und Shops zu erkunden.

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18. Tag: Di., Kaptai See

Mit dem Boot starten wir zu einem Tagesausflug über den Kaptai See. Wir fahren durch eine Felsenschlucht und bestaunen die Shuvolong Wasserfälle. Wir besuchen einige der kleinen Inseln, die uns unterwegs begegnen, wo Mitglieder verschiedener Stämme leben und wir etwas über ihre Webarbeiten erfahren.

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19. Tag: Mi, Rangamati - Bandarban

Das Hochland von Bandarban ist nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, sondern besticht auch durch die ethnische und kulturelle Vielfalt der Bewohner. Wir besuchen die buddhistischen Tempel der kleinen Stadt und erkunden die bergige Landschaft zu Fuß.

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20. Tag: Do., Bandarban - Cox's Bazar

Am frühen Morgen stürzen wir uns in das bunte Treiben auf dem Markt. Mit einem typischen Holzboot schippern wir den Sangu Fluss entlang zu einem Dorf der Marma, dessen Bewohner Buddhisten burmesischer Herkunft sind. Am Nachmit­tag geht es dann weiter in Richtung Meer. Uns erwartet der längste Strand der Welt mit einem bezaubernden Sonnenuntergang.

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21. Tag: Fr., Moheshkhali Island

Ein Ausflug zur nahegelegenen Insel Moheshkhali steht heute auf dem Programm. Wir erkunden auf dem Hügel der Insel einen historischen Tempel, der der dunklen Hindu-Göttin Kali geweiht ist. Im Anschluss sehen wir den farbenprächtigen buddhistischen Tempel der Rakhine und besuchen einen kleinen Pilgerort. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

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22. Tag: Sa., Flug Cox's Bazar - Dhaka

Meist am Vormittag fliegen wir zurück nach Dhaka und erkunden die ehemalige Hauptstadt Bengalens Sonargaon. Dann bleibt noch Zeit für letzte Souveniers und ein Bummel durch die Stadt. Meistens in der Nacht erfolgt der Transfer zum Flughafen.

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23. Tag: So., Flug Dhaka - Frankfurt

Unterkünfte

In Bangladesch wohnen wir teilweise in einfachen Lodge und teilweise in guten Mittelklasse Hotels. Nicht überall ist die touristische Infrastruktur vorhanden und auch nicht immer gibt es rund um die Uhr Strom. Ausfälle sind an der Tagesordnung. Alle Zimmer haben eine eigene Dusche und Toilette, oft auch Klimaanlage, TV und Kühlschrank.

Außerdem übernachten wir in einer der beiden hier vorgestellten Ecolodges, die aus lokalen Materialien gebaut sind und einfach eingerichtet sind, dafür in herrlicher Natur.

Gelegentlich übernachten wir auch in staatlichen Hotels, da es an den Orten keine Alternative gibt. Diese Unterkünfte sind oft schon sehr alt und leider nicht sehr gepflegt und der Service läßt stark zu Wünschen übrig.

Bogra, Momo Inn: Unsere Unterkunft in Bogra ist sehr malerisch und komfortabel gestaltet. Umgeben von der einzigartigen Natur, können wir hier 2 erholsame Nächte verbringen und uns sogar im Pool entspannen.

Rajshahi, Hotel Nice International: Dieses Hotel liegt direkt im Zentrum der Stadt Rajshahi und ist sehr liebevoll eingerichtet.

Sundarban Cruise: Während unser Tour durch die Sundarbans nutzen wir je nach Gruppengrößte unterschiedliche Boote/Schiffe. Die Kabinen sind klein und einfach und es gibt eine bis zwei Gemeinschaftstoiletten und -duschen. Leider ist der Strom, bspw. zum Laden von Akkus, nur stundenweise vorhanden. Gegessen wird an Bord. Da wir zum Teil auch nachts fahren, kann es in den Kabinen sehr laute Fahrgeräusche geben. Jedoch vergessen wir diese ungewohnten Umstände schnell, wenn wir uns die beeindruckende Natur des Sundarbans Nationalpark vom Boot aus bestaunen können.

Balishira Resort

Srimongal, Balishira Resort: Das Balishira Resort ist in beeindruckender Lage mitten in der Natur und am Fluss Vurvuria Charra, etwa 5km außerhalb der Stadt Srimongal, gelegen. In diesem einzigartig eingerichteten Resort können wir uns entspannt zurücklehnen und unsere bisherige Reise noch einmal Revue passieren lassen. Auch einen Pool gibt es hier.

Chittagong, Well Park Residence: Das Boutique Hotel ist der perfekte Ausgangspunkt für unsere Stadtbesichtigung. In jedem Zimmer wird darauf geachtet, uns unseren Aufenthalt so angenehm und komfortabel wie möglich zu gestalten.

Bandarban, Hillside Resort Milonchhori: Das Besondere an dieser Ecolodge ist, dass sie zwar einfach und aus natürlichen Materialien (wie wir bspw. an den Wänden sehen können) erbaut wurde, jedoch hervorsticht durch ihre Lage im wunderschönen Hochland von Bandaban und die herzliche Behandlung der Gäste. Die Zimmer sind klein und eher zweckmäßig gestaltet, verfügen aber über Moskitonetze.

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