Reiseroute
1. Tag: Fr., Anreise nach Lima
Heute erfolgt die individuelle Anreise nach Lima. Gern sind wir Ihnen bei der Buchung passender Flüge behilflich.
Nach der Ankunft am Flughafen werden abgeholt und zu unserem Hotel gebracht.
2. Tag: Sa., Flug Lima – Trujillo
Am Vormittag lernen wir Lima bei einer Citytour näher kennen. In der kolonialen Altstadt besuchen wir den Plaza Mayor mit der Kathedrale und das Franziskanerkloster…
Am Nachmittag fliegen wir weiter nach Trujillo, die als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannte Stadt an der Nordküste Perus. Nach unserer Ankunft fahren wir zu unserem Hotel, das direkt am Plaza de Armas liegt. Der zentrale Platz mit seinen historischen Gebäuden bietet uns einen guten Ausgangspunkt, um Trujillo zu erkunden.
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3. Tag: So., Mondpyramide – Huanchaco – Chan Chan
Am Morgen besuchen wir den Mondtempel, ein religiöses Zentrum der Moche-Zivilisation, die von etwa 100 bis 750 n. Chr. an der Nordküste Perus lebte. Bei den Ausgrabungen wurden gut erhaltene Wandmalereien und kunstvolle Friese entdeckt, die Einblicke in die Kultur und religiösen Vorstellungen der Moche geben.
Anschließend fahren wir weiter nach Chan Chan, der ehemaligen Hauptstadt des Chimú-Reiches. Bei unserem Rundgang durch die Anlage sehen wir die kunstvoll verzierten Mauern und erhalten einen Eindruck von der einstigen Größe der Stadt.
Danach geht es an die Küste nach Huanchaco. Bei einem Spaziergang am Strand können wir die traditionellen Binsenboote, die sogenannten Caballitos de Totora, sehen.
Am späten Nachmittag kehren wir nach Trujillo zurück, wo uns der restliche Tag zur freien Verfügung steht.
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4. Tag: Mo., Trujillo - El Brujo - Chiclayo
Gleich nach dem Frühstück erkunden wir zu Fuß das Stadtzentrum von Trujillo. Rund um die Plaza de Armas finden sich zahlreiche koloniale Gebäude und Kirchen, die das Stadtbild prägen. Trujillo ist die drittgrößte Stadt Perus und wird aufgrund des ganzjährig milden Klimas auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bezeichnet. Die Stadt wurde 1534 im Auftrag des spanischen Conquistadors Francisco Pizarro gegründet und hat sich ihren kolonialen Charakter bis heute bewahrt.
Anschließend fahren wir zum archäologischen Komplex El Brujo, der an der peruanischen Nordküste liegt. Die Anlage war über mehrere Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses und zeremonielles Zentrum der Moche-Kultur. Besonders bekannt wurde El Brujo durch den Fund der Mumie der Señora de Cao im Jahr 2006. Die reich geschmückte Mumie einer vermutlich hochrangigen Moche-Herrscherin wurde zusammen mit zahlreichen Grabbeigaben entdeckt. Im Cao-Museum, das sich direkt neben dem Zeremonialplatz befindet, können wir die Mumie und weitere Fundstücke seit 2009 besichtigen.
Im Anschluss machen wir uns auf den Weg nach Chiclayo, das wir am frühen Abend erreichen. wir Chiclayo ist die viertgrößte Stadt im Norden Perus. Die Stadt wird auch „Stadt der Freundschaft“ genannt und ist heute ein wichtiger wirtschaftlicher Mittelpunkt der Region. Anschließend beziehen wir unser Hotel.
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5. Tag: Di., Huaca Rajada – Sipan-Museum – Tucume
Am Morgen fahren wir zur archäologischen Stätte Huaca Rajada. Hier entdeckte der peruanische Archäologe Dr. Walter Alva 1987 das Grab des sogenannten Herrn von Sipán. Die reichen Grabbeigaben aus Gold, Silber, Keramik und anderen Materialien gehören zu den bedeutendsten Funden der Moche-Kultur.
Anschließend besuchen wir in Lambayeque das Museum der Königsgräber von Sipán. Hier sind zahlreiche Fundstücke aus den Gräbern von Huaca Rajada ausgestellt, darunter Schmuck, Keramik und kunstvoll gearbeitete Objekte. Die Ausstellung vermittelt einen guten Eindruck vom Leben, den religiösen Vorstellungen und der Bedeutung der Moche-Herrscher.
Danach fahren wir zu den Pyramiden von Túcume, einem weitläufigen archäologischen Komplex mit zahlreichen Lehmziegelpyramiden. Eine der bekanntesten Anlagen ist die Huaca Larga, der sogenannte „Langtempel“. Mit einer Länge von rund 700 Metern gehört sie zu den größten Lehmziegelbauten der Welt.
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6. Tag: Mi., Chiclayo - Cocachimba
Heute liegt eine längere Fahrt vor uns. Auf rund 420 Kilometern durchqueren wir ganz unterschiedliche Landschaften und Klimazonen. Von der Küste führt unsere Route ins Landesinnere und weiter in die Bergwelt des Departamentos Amazonas.
Nach etwa neun Stunden erreichen wir Cocachimba, einen kleinen Ort in der Nähe des Gocta-Wasserfalls. Die Region ist geprägt von dichtem Nebelwald und einer artenreichen Pflanzenwelt mit zahlreichen Orchideen und Bromelien. Hier lebten einst die Chachapoya, eine präkolumbische Kultur, die ihre Siedlungen und Grabstätten in den schwer zugänglichen Bergregionen anlegte.
Nach unserer Ankunft beziehen wir unser Hotel und können die besondere Landschaft rund um Cocachimba auf uns wirken lassen.
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7. Tag: Do., Gocta-Wasserfall
Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Gocta-Wasserfall. Mit einer Fallhöhe von 771 Metern gehört er zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Bekannt wurde die tatsächliche Höhe des Wasserfalls erst Anfang der 2000er-Jahre, als sie vom deutschen Forscher Stefan Ziemendorff vermessen wurde.
Für die Wanderung zum Wasserfall und zurück sind etwa fünf Stunden vorgesehen. Der Weg führt durch die ursprüngliche Landschaft des Nebelwaldes, die von einer vielfältigen Flora und Fauna geprägt ist. Mit etwas Glück können wir unterwegs verschiedene Vogelarten und andere Tiere beobachten.
Am Nachmittag kehren wir nach Cocachimba zurück. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wir können im Garten entspannen, den Pool nutzen oder die Ruhe und Landschaft rund um unsere Unterkunft genießen.
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8. Tag: Fr., Festungsanlage von Kuelap
Am Morgen fahren wir zur archäologischen Stätte Kuelap, einer ehemaligen befestigten Siedlung der Chachapoya-Kultur. Die Anlage liegt auf einem rund 3.000 Meter hohen Bergplateau und ist von einer mächtigen Mauer umgeben. Seit 2017 erreichen wir Kuelap bequem mit einer Seilbahn, der ersten ihrer Art in Peru.
Kuelap wurde im 9. Jahrhundert n. Chr. von den Chachapoya errichtet und umfasst eine Fläche von etwa sieben Hektar. Innerhalb der Befestigung befinden sich rund 420 überwiegend kreisförmige Bauwerke. Bei unserem Rundgang sehen wir unter anderem den sogenannten Wachturm und den Tempel. Auffällig sind die geometrischen Friese und die in die Mauern eingelassenen Nischen. Ein schmaler, tunnelähnlicher Zugang führt durch die Befestigung ins Innere und konnte den Zugang zur Stadt kontrollieren.
Nach der Besichtigung fahren wir zurück nach Cocachimba.
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9. Tag: Sa., Chachapoyas – Flug Jaen - Lima - Arequipa
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Cocachimba und fahren in etwa drei Stunden nach Jaén. Von dort fliegen wir zunächst nach Lima und am frühen Abend fliegen wir weiter nach Arequipa, die auf rund 2.300 Metern Höhe gelegene Stadt im Süden Perus.
Nach unserer Ankunft werden wir bereits von unserer Reiseleitung und unserem Fahrer erwartet. Gemeinsam fahren wir zu unserem Hotel im Stadtzentrum und lassen den Reisetag in Arequipa ausklingen.
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10. Tag: So., Arequipa – die „Weiße Stadt“
Am Vormittag erkunden wir Arequipa, die zweitgrößte Stadt Perus. Aufgrund der zahlreichen Sonnentage und ihrer hellen Kolonialbauten wird sie auch als „Weiße Stadt“ bezeichnet. Wir beginnen unseren Rundgang auf dem Plaza de Armas mit der Kathedrale und besuchen weitere Kirchen aus der Kolonialzeit, darunter die Jesuitenkirche, San Agustín und Santo Domingo.
Anschließend bleibt Zeit, das lebhafte Treiben auf dem San-Camilo-Markt zu beobachten und die große Auswahl an regionalen Produkten kennenzulernen.
Am Nachmittag besuchen wir das Nonnenkloster Santa Catalina. Hinter seinen Mauern verbirgt sich eine weitläufige Anlage mit engen Gassen, Innenhöfen, Gärten und farbenfrohen Gebäuden. Die Architektur ist vom andalusischen Stil beeinflusst und vermittelt einen Einblick in die Geschichte des Klosters, das über mehrere Jahrhunderte das Leben seiner Bewohnerinnen prägte.
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11. Tag: Mo., Arequipa - Colca Canyon
Am Morgen verlassen wir Arequipa und fahren hinauf ins Altiplano, das Hochland der Anden. Unterwegs durchqueren wir das Nationalreservat Pampa Cañahuas, wo wir mit etwas Glück Lama-, Alpaka- und Vikunja-Herden beobachten können. Die Landschaft wird zunehmend karger und ist geprägt von weiten Hochebenen und den Bergen der Anden.
Über den Patapampa-Pass erreichen wir auf 4.910 Metern über dem Meeresspiegel den höchsten Punkt unserer Reise. Von hier bietet sich ein weiter Blick über die umliegenden Berge und hinunter ins Colca-Tal. Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt.
Wir erreichen Chivay, die größte Ortschaft des Colca-Tals. Nach einer Mittagspause bleibt Zeit für einen Bummel über den örtlichen Markt. Dort können wir unter anderem die farbenfrohen Textilien und kunstvollen Stickereien aus Alpakawolle ansehen.
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12. Tag: Di., Colca-Tal – Sillustani – Puno
Früh brechen wir in Richtung Cruz del Condor auf. Am Aussichtspunkt angekommen, haben wir bei guten Bedingungen die Möglichkeit, die majestätischen Andenkondore zu beobachten. Die Vögel nutzen die morgendlichen Aufwinde, um sich über dem Colca Canyon in die Höhe zu tragen.
Anschließend fahren wir durch die Landschaft des Colca-Tals zurück. In den Dörfern Maca und Yanque legen wir Zwischenstopps ein und haben Gelegenheit, die kolonialen Kirchen zu sehen.
Weiter geht es zu den Grabtürmen von Sillustani, den sogenannten Chullpas. Die bis zu zwölf Meter hohen Rundtürme wurden von der präinkaischen Colla-Kultur als Grabstätten für hochrangige Persönlichkeiten errichtet. Die Verstorbenen wurden mumifiziert und gemeinsam mit Grabbeigaben in den Türmen beigesetzt. Von der Anlage bietet sich zudem ein schöner Blick auf den tiefer gelegenen Umayo-See.
Am späten Nachmittag erreichen wir Puno am Ufer des Titicacasees.
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13. Tag: Mi., Titicacasee
Heute unternehmen wir einen Ganztagesausflug auf den Titicacasee. Durch eine Bootsfahrt erreichen wir die schwimmenden Inseln der Uros. Die rund 40 kleinen Inseln bestehen aus Totora-Schilf, einer Binsenart, die am Titicacasee wächst. Die Uros leben seit langer Zeit in dieser Region und haben ihre Lebensweise an die besonderen Bedingungen des Sees angepasst.
Anschließend fahren wir weiter zur Insel Taquile, die vor allem für ihre Web- und Strickarbeiten bekannt ist. Das textile Handwerk hat hier eine lange Tradition und wird insbesondere von den Männern ausgeübt. Nach einem teilweise steilen Aufstieg erreichen wir den Dorfplatz. Von hier genießen wir einen weiten Blick über den Titicacasee bis zu den schneebedeckten Bergen auf der bolivianischen Seite.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen fahren wir mit dem Boot zurück nach Puno und kehren in unser Hotel zurück.
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14. Tag: Do., Puno – Raqchi – Andahuaylillas – Cusco
Nach dem Frühstück fahren wir weiter in Richtung Cusco. Unsere Route führt zunächst über den La-Raya-Pass, der auf 4.312 Metern Höhe liegt und die Regionen Puno und Cusco miteinander verbindet.
Anschließend besuchen wir die Inkaruinen von Raqchi. Besonders beeindruckend sind die Überreste des Wiracochatempels, von dem noch bis zu zwölf Meter hohe Mauern und Säulen erhalten sind. Nach der Besichtigung legen wir in einem gemütlichen Landrestaurant eine Mittagspause ein.
Danach fahren wir weiter nach Andahuaylillas. Hier besuchen wir die Kirche San Pedro de Andahuaylillas, die wegen ihrer reichen Ausstattung auch als „Sixtinische Kapelle Amerikas“ bezeichnet wird. Die koloniale Kirche ist mit aufwendigen Fresken, Skulpturen und einem vergoldeten Hauptaltar ausgestattet und gilt als bedeutendes Beispiel barocker Kunst in den Anden.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches. Nach der Ankunft beziehen wir unser Hotel im Stadtzentrum.
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15. Tag: Fr., Cusco und Sacsayhuamán
Am Morgen fahren wir zum nahegelegenen Sacsayhuamán, einer weitläufigen Festungsanlage oberhalb von Cusco. Besonders beeindruckend sind die großen Steinblöcke, die ohne Mörtel und mit großer Präzision ineinandergefügt wurden. Einige der verwendeten Steine wiegen mehrere Tonnen und gehören zu den größten Steinquadern der Inkazeit.
Ab Mittag erkunden wir die koloniale Altstadt von Cusco zu Fuß. Auf der Plaza de Armas besuchen wir die Kathedrale und die Jesuitenkirche. Anschließend geht es zum Coricancha, dem ehemaligen Sonnentempel und wichtigsten Heiligtum der Inka. Nach der spanischen Eroberung wurde auf den Fundamenten des Tempels das Kloster Santo Domingo errichtet. Dabei sind bis heute Teile der ursprünglichen Inkamauern erhalten.
Am späten Nachmittag schlendern wir durch das Künstlerviertel San Blas mit seinen kleinen Gassen, Werkstätten und Ateliers. Von den höher gelegenen Straßen bietet sich ein schöner Blick über die Dächer von Cusco.
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16. Tag: Sa., Cusco - Pisac - Ollantaytambo
Heute fahren wir ins Heilige Tal der Inkas, das sich entlang des Urubamba-Flusses erstreckt. Unser erster Halt ist Pisac. Hoch über dem Ort liegen die Ruinen einer ehemaligen Inkaanlage mit Zeremonialstätten, Sonnentempel, Altären, Brunnen und landwirtschaftlich genutzten Terrassen. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem versorgte die Felder. Von der Anlage genießen wir einen weiten Blick über das Tal.
Anschließend besuchen wir den bekannten Markt von Pisac. Zwischen den bunten Ständen finden sich traditionelle Textilien, Kunsthandwerk und verschiedene regionale Produkte.
Am Nachmittag erreichen wir Ollantaytambo. Der Ort ist für seine gut erhaltenen Inka-Strukturen bekannt und gehört zu den wenigen Orten, in denen noch heute Häuser auf den ursprünglichen Inka-Grundmauern bewohnt sind. Über die steilen Treppen steigen wir hinauf zur Festung von Ollantaytambo, die von den Inka zur Kontrolle des Urubamba-Tals errichtet wurde.
Auf den verschiedenen Ebenen der Anlage befinden sich noch zahlreiche Überreste von Verwaltungs-, landwirtschaftlichen, militärischen und religiösen Gebäuden. Nach der Besichtigung bleibt Zeit, den besonderen Charakter des Ortes mit seinen schmalen Gassen und historischen Inkamauern auf sich wirken zu lassen.
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17. Tag: So., Machu Picchu
Heute steht der Höhepunkt unserer Reise auf dem Programm: Machu Picchu. Früh am Morgen nehmen wir den Zug und fahren entlang des Urubamba-Flusses nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt für unseren Besuch der berühmten Inkastadt. Von dort bringt uns ein Zubringerbus in etwa 40 Minuten hinauf zur archäologischen Anlage.
Machu Picchu liegt auf einem Bergrücken inmitten eines subtropischen Bergwaldes und wurde 1911 vom amerikanischen Forscher Hiram Bingham international bekannt gemacht. Die gut erhaltene Anlage gibt uns einen Einblick in die Baukunst und das Leben der Inka. Sie gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Wir haben ausreichend Zeit, die weitläufige Anlage mit ihren Tempeln, Wohn- und Verwaltungsgebäuden, Terrassen und Gärten zu erkunden. Zu den bekanntesten Bereichen zählen das Observatorium mit dem Intihuatana, einem aus dem Fels gearbeiteten Ritualstein, sowie die kunstvoll gefügten Mauern und zahlreichen Terrassen.
Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, wo wir noch einmal übernachten.
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18. Tag: Mo., Ollantaytambo - Moray - Maras - Chinchero –Flug Cusco - Lima
Am vorletzten Tag unserer Reise besuchen wir zunächst Moray, eine ungewöhnliche Inkaanlage mit kreisförmig angelegten Terrassen. Die verschiedenen Höhenlagen und klimatischen Bedingungen innerhalb der Anlage sollen den Inka unter anderem dazu gedient haben, den Anbau unterschiedlicher Pflanzen und Kartoffelsorten zu erproben.
Anschließend fahren wir zu den Salzterrassen von Maras. In zahlreichen kleinen Becken wird hier bis heute Salz gewonnen. Die Anlage geht auf die Zeit der Inka zurück und wird noch immer traditionell bewirtschaftet. Besonders bei Sonnenschein bilden die weißen Salzbecken einen schönen Kontrast zur umliegenden Berglandschaft.
Weiter geht es nach Chinchero, einem kleinen Ort, in dem sich Spuren der Inka-Zeit mit kolonialer Architektur verbinden. Hier besuchen wir eine Alpaka-Werkstatt und können beobachten, wie traditionelle Textilien von Hand gewebt und mit natürlichen Pigmenten gefärbt werden.
Anschließend fahren wir zum Flughafen von Cusco und fliegen zurück nach Lima, wo wir unsere letzte Nacht in Peru verbringen.
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19. Tag: Di., Lima - Abreise nach Deutschland
Am letzten Tag unserer Reise besuchen wir das Larco-Herrera-Museum in Lima. In zwölf Ausstellungssälen erhalten wir noch einmal einen Überblick über die wichtigsten prähispanischen Kulturen Perus. Zu den Exponaten gehören unter anderem kunstvoll gestaltete Keramiken, Textilien sowie Objekte aus Gold und Silber. Damit bietet das Museum einen passenden Abschluss zu den archäologischen Stätten und Kulturen, die wir während unserer Reise kennengelernt haben.
Anschließend lassen wir die vergangenen Tage bei einem gemeinsamen Mittagessen noch einmal Revue passieren. Danach erfolgt der Transfer zum Flughafen von Lima, von wo aus wir unseren Rückflug antreten.
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20. Tag: Mittwoch, Ankunft in Deutschland
Heute landen wir mit wieder in Deutschland.