Nordperu Rundreise

Archäologische und landschaftliche Höhepunkte

Sie sind ein Liebhaber der Archäologie, Geschichte, Kultur und Natur? Diese Reise gibt Ihnen einen wunderbaren Überblick über alle bedeutenden prä-inkaischen Kulturen und das spanische Kolonialerbe an der Küste und im Hochland Nordperus. Wandeln Sie mit uns gemeinsam auf unentdeckten Pfaden und erleben Sie hautnah spektakuläre Landschaften wie die Gebirgskette Cordillera Blanca mit über 20 Gipfeln von mehr als 6.000m oder den Gocta-Wasserfall, den dritthöchsten Wasserfall der Welt. Während der ganzen Reise werden wir vom Historiker und ehemaligen Leiter des deutsch-peruanischen Kulturinstituts in Arequipa (ICPA) Willi Helmbrecht geführt.

Unsere Highlights:

  • Museum der Moche-Kultur in Lambayeque
  • Tucume Pyramiden
  • Wanderung zum Gocta Wasserfall
  • Festungsstadt Kuelap
  • Begräbnisstätten der Chachapoyas Kultur
  • Kolonialstädte Trujillo und Cajamarca
  • Geheimnisvolle Sandsteinstadt Chan Chan
  • Beeindruckende Landschaft im Canyon del Pato
  • Cordillera Blanca und kristallklare Seen

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Sa. Anreise nach Lima
2. Tag So. Lima
3. Tag Mo. Lima - Caral - Huaraz
4. Tag Di. Yungav - Llanganucoseen
5. Tag Mi. Chavin de Huantar
6. Tag Do. Huaraz - Sechin - Trujillo
7. Tag Fr. Mondtempel - Chan Chan - Huanchaco
8. Tag Sa. Trujillo - El Brujo - Chiclayo
9. Tag So. Hexenmarkt - Huaca Rajada - Museum der Königsgräber
10. Tag Mo. Tucume - Cocachumba (Gotca)
11. Tag Di. Gocta-Wasserfall
12. Tag Mi. Sarkophage von Karajía - Chachapoyas
13. Tag Do. Kuelap
14. Tag Fr. Revash - Mumienmuseum Centro Mallqui - Leymebamba
15. Tag Sa. Leymebamba - Cajamarca
16. Tag So. Cumbemayo - Cajmarca - Ventanillas de Otuzco - Lima
17. Tag Mo. Flug Lima - Deutschland

Reiseroute

1. Tag: Sa., Anreise nach Lima

Im Laufe des Tages oder in der Nacht sollten Sie mit ihrem selbst gebuchten Flug in Lima ankommen. Gern helfen wir Ihnen einen passenden Langstreckenflug nach Lima zu finden.

2. Tag: So., Lima

Heute erkunden wir die „Stadt der Könige“, die 1535 von Francisco Pizarro gegründet wurde. Wir werfen einen Blick auf die Plaza Mayor, die von der mächtigen Kathedrale, dem Regierungs- und dem Erzbischofspalast umgeben ist. Die Krypta der Kathedrale ist auch einen Besucht wert, denn dort finden wir das Grab des Gründers der Stadt Francisco Pizarro wieder. Als nächstes besichtigen wir das Kloster San Francisco mit seiner Bibliothek aus der Kolonialzeit und dem beeindruckenden Katakomben. Nachmittags haben wir Freitzeit und können selbstständig auf Entdeckerreise gehen. Wer möchte, der kann das berühmte Goldmuseum anschauen und im Stadtteil Miraflores den Drachenfliegern beim Gleiten über die Küste zuschauen.

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3. Tag: Mo., Lima - Caral - Huaraz

Am Morgen fahren wir über Supe nach Caral, der ältesten Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Dieser gewaltige 66 ha große Ruinenkomplex wird seit 1994 von der peruanischen Archäologin Ruth Shady erforscht und freigelegt. Wir nehmen uns die Zeit und besichtigen die weitläufige, eindrucksvolle Ausgrabungsstätte, welche seit 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Anschließend geht unsere Fahrt weiter nach Huaraz, wobei wir die unterschiedlichsten Landschaften von der Wüste bis ins Andenhochland genießen können. (ca. 452 km)

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4. Tag: Di., Yungav - Llanganucoseen

Nach unserem Frühstück fahren wir durch den Nationalpark Huascarán über das ehemalige Yungay, einer Ortschaft, die bei einem schweren Erdbeben im Jahr 1970 von einer Eis- und Grölllawine vollständig zerstört wurde, zu den wunderschön gelegenen Llanganuco-Seen. Unterwegs haben wir eine beeindruckende Aussicht auf die Weiße Kordillere mit ihren vielen Nevados über 6.000m und unter anderem auch den Huascarán, der mit seinen 6.768m der höchste Berg Perus ist. Am Seeufer machen wir einen entspannten Spaziergang und es gibt hier die Möglichkeut eine kurze Bootsfahrt zu unternehmen. Bevor wir zurück nach Huaraz fahren, gehen wir noch in einem netten Landrestaurant Mittag essen. (ca. 150 km)

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5. Tag: Mi., Chavin de Huantar

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug nach Chavin de Huantar, dem ehemaligen magisch-religösem Zentrum des Chavinreiches, das als Mutterkultur der Anden-Zivilisation bezeichnet wird. Wir bewundern hier den archäologischen Komplex und dessen Bauwerke, welche aus schweren Granit- und Canterasteinen kostruiert sind. Es wurde ursprünglich durch die Funde der Raimondi-Stele und des Lanzón-Obelisken berühmt und bekam in 1985 die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe. Im Anschluss besichtigen wir das Nationalmuseum von Chavon, in welchem bedeutende Fundstücke der Chavinkultur ausgestellt sind. (ca. 220 km)

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6. Tag: Do., Huaraz - Sechin - Trujillo

Auf einer landschaftlich abwechslungsreichen Straße geht unsere Reise weiter nach Casma, wo wir die Tempelanlage Sechin und das dazugehörige archäologische Max Uhle-Museum, wo Fundstücke wichtiger prähispanischer Kulturen ausgestellt sind, besuchen. Der 1937 von dem peruanischen Archäologen Julio C. Tello entdeckte Komplex, dessen Alter auf 3.200 – 3.500 Jahre geschätzt wird, ist besonders wegen seiner eindrucksvollen in den Stein geritzten Flachreliefs sehenswert. Nach unseren Besichtigungen fahren wir weiter nach Truhillo. (ca. 335 km)

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7. Tag: Fr., Mondtempel - Chan Chan - Huanchaco

Trujillo, die drittgrößten Stadt Perus, wurde im Jahre 1534 im Auftrag des Conquistadors Fancisco Pizarro gegründet. In der „Stadt des ewigen Frühlings“ spürt man deshalb noch heute eine koloniale Atmosphäre. Morgens besuchen wir das religiöse  Zentrum der Moche-Zivilisation, den Mondtempel, wo Archäologen prächtige Wandmalereinen und -friesen entdeckt haben. Danach geht es auch schon weiter nach Chan Chan, der größten aus Lehmziegeln errichteten Stadt der Welt und der ehemaligen Hauptstadt des Chimureiches. Am Nachmittag gehen wir am Strand von Huanchaco spazieren, um die traditioellen Binsenboote zu bewundern.

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8. Tag: Sa., Trujillo - El Brujo - Chiclayo

Wir frühstücken und machen uns direkt danach zu Fuß auf eine spannende Tour durch das sehenswerte und charmante Stadtzentrum von Trujillo, wo wir die Plaza de Armas, die kononialen Gebäude und die Kirchen bestaunen können. Ebenso werden wir den archäologischen Komplex El Brujo aufsuchen, wo im Jahr 2006 die Mumie der Señora de Cao, einer ehemaligen Mocheherrscherin, und ihre prächtigen Grabbeigaben gefunden wurden. Diese werden im Cao-Museum neben dem Zeremonialplatz der Anlage ausgestellt. Nachmittags kommen wir in der „Stadt der Freundschaft“ Chiclayo an, ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt und die viertgrößte Stadt Nordperus. (ca. 245 km)

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9. Tag: So., Hexenmarkt - Huaca Rajada - Museum der Königsgräber

Wir statten den sonderbaren Hexenmarkt einen Besuch ab, wo Wunderheiler neben jeder Menge getrockneter Kräuter und Früchte allerlei seltsame Angebote wie Schlangenhäute, Tierschädeln bis hin zu Kalbsföten anbieten. Als nächstes steht die Ausgrabungsstätte Huaca Rajada auf unserer Liste, wo die Schätze des Herrschers von Sipan in 1987 vom peruanischen Archäologen Dr. Walter Alva gefunden wurden. Als Höhepunkt unseres Tages werden wir natürlich das Museum der Königsgräber in Lambayeque besuchen und dort genau diese umwerfenden Reichtümer bewundern. Hunderte von Gold-, Silber- und Keramikkostbarkeiten des Siphanherrschers und anderer wichtiger Mocheregenten, die man in Huaca Rajada fand, sind hier ausgestellt. (ca. 75 km)

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10. Tag: Mo., Tucume - Cocachumba (Gotca)

Auf unseren Weg nach Chachapoyas besuchen wir die Tucume-Pyramiden mit dem bemerkenswerten Tempel „Huaca larga“ (Langtempel), dem längsten Lehmziegelbauwerk der Welt! Dort wurden Gräber mit Textilien, Inkafiguren und Malereien vom norwegischen Abenteurer Thor Heyerdahl gefunden. Wir fahren weiter durch unterschiedlichsten Landschaften, bis wir schließlich Coachimba in der Nähe des Gotca-Wasserfalls erreichen. Hier lebten einst, versteckt im dichten Nebelwald, die Wolkenkrieger der Chachapoyakultur. (ca. 420 km)

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11. Tag: Di., Gocta-Wasserfall

Gleich nach einem stärkenden Frühstück geht unsere Wanderung zum dritthöchsten Wasserfall der Welt! Der eindrucksvolle 771m hohe Gocta-Wasserfall wurde erst vor einigen Jahren vom deutschen Forscher Stefan Ziemendorff vermessen und wird uns sicherlich in Staunen versetzen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und kann im Garten oder am Pool bei unserer Lodge verbracht werden.

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12. Tag: Mi., Sarkophage von Karajía - Chachapoyas

Am heutigen Tag besuchen wir die über 2m hohen Sarkophage von Karajía, mit ihren breiten, flachen Gesichtern. Sie sind strategisch mitten in einem kalkartigen Felsen aufgestellt und für uns gut sehbar. Anschließend geht es weiter nach Chachapoyas, wo wir übernachten werden. (ca. 120 km)

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13. Tag: Do., Kuelap

Den heutigen Tag widmen wir der Kuelap-Festungsanlage, eine spektakuläre präinkaische ummauerte Stadt, die auf einem steilen 3.000m hohen Felsplateau versteck ist. Mit der Seilbahn werden wir zur Ausgrabungsstätte gebracht, welche im 9. Jahrhundert n. Chr. von der Chachapoyas-Kultur errichtet wurde. Die Festung bedeckt eine Fläche von ca. 7 ha mit 420 kreisförmigen Bauwerken mit Parallelfriesen und gewölbte Nischen in den Mauern, einschließlich eines Wachturms und eines Tempels. Es gibt auch einen schmal gemauerten, tunnelähnlichen Korridor, der ins Innere führt und so strategisch konstruiert wurde, dass er Eindringlinge abhalten soll. Nach unserer Besichtigung fahren wir zurück nach Chachapoyas.

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14. Tag: Fr., Revash - Mumienmuseum Centro Mallqui - Leymebamba

Nach unserem Frühstück fahren wir nach San Bartolo und wandern dort in 45 Minuten zu den farbenfrohen Mausoleen von Revash, die auf einem Felsvorsprung liegen. Nachmittags geht es zum Mumienmuseum Centro Mallqui, wo etwa 200 Chachapoyas-Mumien und ihre Grabbeigaben ausgestellt sind. Diese wurden im Jahr 1997 bei der Kondorlagune, einem mysteriösen kleinen See in diesem Distrinkt, entdeckt und in Sicherheit gebracht. Später fahren wir zu unserem Hostal in Leymebamba, wo wir die Nacht verbringen werden. (ca. 150 km)

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15. Tag: Sa., Leymebamba - Cajamarca

Heute brechen wir zu einer atemberaubenden und spektakulären Fahrt über Balsas und Celedin nach Cajamarca auf, wobei wir zwei Kordilleren und mehrere unterschiedliche Habitate überqueren. Dazu gehört der Nebelwald, landwirtschaftliche Flächen, wüstenähnliche Zone und der Marañon-Canyon. Cajamarca ist die größte Hochlandstadt in Nordperu und der Ort, wo das erste Aufeinandertreffen zwischen den spanischen Konquistadoren und der Inkazivilisation stattfand.

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16. Tag: So., Cumbemayo - Cajmarca - Ventanillas de Otuzco - Lima

Nach unserem Frühstück fahren wir nach Cumbemayo, wo wir neben dem riesigen Felsformationen, Felszeichnungen, Höhlen und ein beeindruckendes präinkaisches Aquädukt aus der Chavín-Epoche sehen könne. Im Anschluss unternehmen wir einen Stadtrundgang in Cajamarca, die berühmt für ihren Barock-Stil ist. Wir können die Schönheiten der Stadt entdecken und das „Cuarto del  Rescate“ besichtigen, das einzig sichtbare Zeichen des damaligen Inka-Imperiums. Zum Schluss besuchen wir noch die Ventanillas de Otuzco, eine riesige Grabstätte der Cajamarca-Kultur, bevor wir zum Flughafen gebracht werden. (ca. 65 km)

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17. Tag: Mo., Flug Lima - Deutschland

An unserem letzten Tag besuchen wir das beste archäologische Museum, das Lima zu bieten hat: Das Larco Herrera-Museum. Hier bekommen wir in zwölf Sälen mit ausgezeichneten Exponaten einen wunderbaren Überblick über die wichtigsten prähispanischen Zivilisationen in Peru. Zum Abschied essen wir gemeinsam in einem erstklassigen Restaurant zum Mittag,  wo wir die während der Reise gesammelten Eindrücke und Erlebnisse nochmal Revue passieren lassen. Anschließend werden wir zum Flughafen gebracht, von wo Sie ihren selbstgebuchten Flug zurück in die Heimat nehmen. Bei Anfrage können wir Ihnen gerne helfen einen passenden Langstreckenflug von Lima zu finden.

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Fotos

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