Äthiopiens Norden Privatreise

Die historische Route ausführlich entdecken

Diese ausführliche Äthiopien Rundreise mit etwas Zeit unterwegs führt uns durch den Norden des Landes auf der sogenannten historischen Route. Wo kommt der Blaue Nil her und gab es die sagenumwobene Königin von Saba wirklich oder ist das nur ein Märchen? Liegt die berühmte Bundeslade in Axum und wieso? Ist hier wirklich die Wiege der Menschheit? Aber was ist Äthiopien heute? Hören wir nicht immer nur von Hungersnöten? Das alles können wir vor Ort in Erfahrung bringen. Mit einem Driverguide erkunden wir die kleinen Ortschaften am Wegesrand und die heiligen Stätten und kommen dabei bis auf eine Höhe von über 3.000 m. Kultur und Landschaft wird uns begeistern. Diese Route ist ein Vorschlag. Gern passen wir das Programm nach Ihren Vorstellungen an.

Unsere Highlights:

  • Hauptstadt Addis Abebadie
  • Fälle des “Blauen Nil”
  • Klöster und Kirchen am Tana See Kaiserstadt Gondar
  • antike Hauptstadt Axum
  • Kirchen im Tigray
  • Gottesdienst in Lalibela
  • grandiose Aussicht über das Rift Valley und atemberaubende Gebirgslandschaften

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Addis Abeba
2. TagAddis Abeba
3. TagAddis Abeba - Bahir Dar
4. TagBahir Dar
5. TagBahir Dar - Gondar
6. TagGondar
7. TagGondar - Semien Nationalpark
8. TagSemien Nationalpark - Axum
9. TagAxum
10. TagAxum - Mekele
11. TagMekele - Lalibela
12. TagLalibela
13. TagLalibela
14. TagLalibela - Dessie
15. TagDessie - Ankober
16. TagAnkober - Addis Abeba
17. TagFlug Addis Abeba - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Addis Abeba

Heute fliegen wir nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba

Die Hauptstadt Äthiopiens liegt auf 2.400 m Höhe und während einer Stadtrundfahrt erleben wir Vergangenheit und Moderne der jungen Stadt und genießen die wundervolle Aussicht vom Entoto Berg. Der Mercato ist Afrikas größter Markt und wir stürzen uns ins Getümmel. Im Nationalmuseum wartet „Lucy“, ein drei Millionen Jahre altes Skelett.

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3. Tag: Addis Abeba - Bahir Dar

Auf einer beeindruckenden aber langen Fahrt nach Bahir Dar zum Tanasee, Afrikas höchstgelegenem See auf 1.880 Metern, bewundern wir die grandiosen Täler und Schluchten des Blauen Nils und besuchen das Kloster Debre Libanos. Das Kloster ist dem Hl. Abba Libanos geweiht, einem der neun Heiligen der äthiopischen Kirche. Mit etwa 500 Mönchen ist es das größte Kloster in Äthiopien. Als Ursprung der Anlage gilt eine Höhle, in der sich der Sohn einer reichen Familie zum Beten zurückzog, nachdem er dem Erzengel Gabriel begegnete. Er verbrachte dort 40 Jahre, bis ihn Gabriel zurück in die Heimat schickte und den Ort Debre Libanos (Berg des Libanos) benannte.

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4. Tag: Bahir Dar

Wir besuchen den Markt der Stadt und den Aussichtspunkt an der ehemaligen Residenz des Kaisers Haile Selassi und genießen das sich uns bietende Panorama aus Blauem Nil, dem Tanasee und der Stadt Bahir Dar. Am frühen Nachmittag geht es auf eine Bootsfahrt auf den Tanasee, der Afrikas höchstgelegener und Äthiopiens größter See ist. Hier entspringt auch der Blaue Nil. Auf Inseln und am Ufer des Sees befinden sich einige sehr alte Kirchen und Klöster, die teilweise aus dem 14. Jh. stammen und sich neben ihrer besonderen Atmosphäre durch ihre bemerkenswerten Fresken auszeichnen, die Szenen mit Bezug zur Liturgie der Orthodoxen Äthiopischen Kirche zeigen. Diese Klöster bergen uralte Kunstschätze, Manuskripte und Kreuze und spielen eine wichtige Rolle in der mit Christen- und Judentum verwobenen Geschichte Äthiopiens. Wir besuchen die Azwa Mariam Kirche und erreichen dann nach einer kurzen Wanderung durch einen Wald mit Kaffee-Pflanzungen die alte Kirche Ura Kidane Mihret. Mit dem Boot geht es anschließend zurück nach Bahir Dar.

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5. Tag: Bahir Dar - Gondar

Bei einem Gottesdienstbesuch in Bahir Dar lassen wir uns auf eine fremde Frömmigkeit in der Georgis-Kirche ein und verarbeiten das bisher Erlebte. Danach schauen wir zu wie der zweitgrößte Wasserfall Afrikas, der mehr als 45 Meter tief ist und früher bis zu 400 Meter breit, in den Nil stürzt. Wir starten an der sogenannten Portugiesischen Brücke zu einer kleinen Wanderung. Diese älteste Steinbrücke Äthiopiens aus dem Jahr 1626 überquert mit ihrem Hauptbogen den während der Trockenzeit dort in einer tiefen Felsspalte verlaufenden Blauen Nil. Die Wanderung führt uns weiter über eine alte Hängebrücke, von wo aus die beeindruckende Wegführung direkt unter den Wasserfällen entlang führt. Anschließend fahren wir zurück nach Bahir Dar. Nachmittags geht es dann auf die ca. 4-stündige, landschaftlich reizvolle Reise durch Amhara-Dörfer in die 180 km entfernte Kaiserstadt Gondar auf ca. 2.200 Metern. Gondar, mit gut 220.000 Einwohnern, war von 1636 bis 1855 die äthiopische Hauptstadt.

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6. Tag: Gondar

Der Tag beginnt mit Palästen, Schlössern (UNESCO-Weltkulturerbe), Kirchen und Klöstern, die auf unseren Besuch warten. Gondar war unter Kaiser Fasilidas so-wohl Hauptstadt als auch kulturelles und religiöses Zentrum des Landes und ist mit seinen Burgen und Palästen noch heute eine der faszinierendsten Städte Äthiopiens. Wir besichtigen die von einer Mauer mit 12 Toren umgebende weit-läufige Palastanlage und entdecken die Festungen des „kaiserlichen Viertels“, das Badehaus von König Fasilidas und die Qusquam Mariam Kirche. Weiterhin besuchen wir die berühmte Debre Birhan Selassie Kirche (1706), die für ihre De-ckengemälde mit Reihen geflügelter Engelsköpfe und Kreuzornamente berühmt ist. Die Wandmalereien zählen zu den kostbarsten der Ikonografie Äthiopiens.

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7. Tag: Gondar - Semien Nationalpark

Heute fahren wir weiter nach Debark. Auf dem Weg können wir bereits grandiose Panoramablicke auf die zerklüftete Gebirgslandschaft des Semien-Gebirges, das „Dach Afrikas“ werfen. Debark ist Ausgangspunkt für Touren in das Semien-Gebirge und den gleichnamigen Nationalpark. Das Semien Massiv entstand durch vulkanische Aktivitäten vor 40 Millionen Jahren. Durch die Erosion der erkalteten Basaltlava entstand ein faszinierendes Landschaftsbild. Hier sind zahlreiche Gipfel über 4.000 m. In Sankaber werden wir eine kleine Wanderung in dünner Luft auf dem Dach Afrikas die spektakuläre Aussicht genießen und begegnen wahrscheinlich Bergpavianen und dem Klippenspringer, vielleicht auch Walia-Steinböcken und den Lämmergeiern.

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8. Tag: Semien Nationalpark - Axum

In der Früh geht es weiter und wir lassen das Semien-Gebirge hinter uns. Wir fahren auf der wundervoll gewundenen Straße von Lima Limo durch die – mit ihren Baobab- und Weihrauchbäumen an der eindrucksvollen Impressionen reichen Landschaft des Tales am Tekeze-Fluss entlang. Die Schönheit dieser Landschaft wird uns die lange Reise des heutigen Tages versüßen. Wir erreichen schließlich den Staat Tigray und die Stadt Axum, die Wiege des christlichen Äthiopiens und die Hauptstadt des legendären Kaiserreiches Menelik I. Man sagt, dass die Stadt im 10 Jh. v. Chr. die Hauptstadt der Königin von Saba gewesen sei. Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten wird sie auch als das „Rom“ Äthiopiens bezeichnet.

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9. Tag: Axum

Einen ganzen Tag haben wir Zeit, die Sehenswürdigkeiten der alten Königsstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu erkunden. Axum stand im 3. Jh. n. Chr. auf einer Stufe mit den Imperien Persien, China und Rom. Sie gilt in der äthiopisch-orthodoxen Kirche als heilige Stadt. In der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts wurde sie nach der Konversion von König Ezenas zum Christentum eine der ersten christlichen Hauptstädte der Welt. Wir besuchen den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Stelenpark, wo zahlreiche Monolithen aus dem 1. Jh. als Grabsteine aufgerichtet sind. Hier befindet sich auch die Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der nach Überzeugung der äthiopisch-orthodoxen Tradition die Bundeslade aufbewahrt wird. Ein Mönch ist noch heute mit der Bewachung der Reliquie als lebenslangem Amt beauftragt. Auf unserer Erkundungstour entdecken wir weitere legendäre Orte, wie das Badehaus der Königin von Saba und die Gräber und Paläste des Königs Kaleb aus dem 6. Jh.

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10. Tag: Axum - Mekele

Wieder fahren wir durch eine fantastische Landschaft weiter nach Mekele. En route besichtigen wir den sabäischen Mondtempel in Yeha. Er wurde wahrscheinlich im 5. Jh. v. Chr. – der Überlieferung nach für die Königin von Saba – erbaut und dem Mondgott Almaq gewidmet. Der Mondtempel ist die älteste bekannte heilige Stätte in Äthiopien. Im Anschluss werden wir zwei der ältesten Kirchen dieser Region besuchen, die Felsenkirchen Abreha Atsbeha und Wukro Cherkos. Diese Kirchen datieren auf das 4. Jh. und sind damit älter als die Kirchen von Lalibela. Mekele liegt in einer fast baumlosen Ebene am Rande der glühend-heißen Danakil-Senke. Wir machen einen Stadtrundgang und können auch den Markt besuchen. In Merkele steht auch das höchste Monument Äthiopiens, das pathetische Martyrerdenkmal mit 51 m Höhe.

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11. Tag: Mekele - Lalibela

Ein langer Fahrtag (ca. 300 km) bis auf über 3.000 m hohe Pässe und durch die Ambalaga-Berge bringt uns ins heilige Lalibela, ein winziges Dorf mit weltberühmten Monolithkirchen und strohgedeckten Rundhütten mit Lehmwänden. Lalibela, auch Neu-Jerusalem genannt, ist ein bekannter Wallfahrtsort und eine heilige Stadt der äthiopisch-orthodoxen Christen. Die Einwohner dieses 2.500 m hoch gelegenen, ehemals als Roha bekannten Ortes, bekennen sich fast ausschließlich zum Christentum. Weltberühmt sind die elf monolithischen, in rote Basaltlava gemeißelten Kirchen, die unter der Regentschaft von Kaiser Lalibela ab dem 12. Jh. entstanden sind. Die Kirchen zählen heute zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind für viele Christen weltweit ein Pilgerort. Aus dem gewachsenen Fels wurden in der axumitischen Zeit kunstvolle Kirchen herausgearbeitet und mit Fresken, Gemälden und Ornamenten geschmückt. Wie konnten Handwerker vor ca. 800 Jahren in dieser Höhe solche Kirchen in die Felsen schlagen? Vielleicht haben Engel die mehrstöckigen Kirchen aus roter Basaltlava errichtet. Immerhin bekam König Lalibela den Auftrag, die Kirchen bauen zu lassen, vom Erzengel Gabriel. Manche Kirchen sind komplett freistehend und bei einigen ist das Dach mit dem Erdboden gleich, so dass man von oben auf die Kirche schauen kann.

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12. Tag: Lalibela

Wir stehen heute sehr früh auf, um in den Gottesdienst in die große Felskirche zu gehen. Dieser beginnt bereits vor Sonnenaufgang und endet drei Stunden später. Dann besuchen wir einige Kirchen. Die berühmteste und am besten erhaltene dieser Kirchen ist die Bet Giorgis Kirche, deren Dach die Form eines Griechischen Kreuzes aufweist. Ein komplexes System verschlungener Tunnel verband all diese Kirchen untereinander. Jede von ihnen ist architektonisch einzigartig und ein Meisterwerk menschlicher Baukunst.

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13. Tag: Lalibela

Am heutigen Tag können wir auch mit Eseln zu den weiter entfernten Kirchen reiten oder wir besuchen alleine oder in kleinen Gruppen die vielen Kirchen. Wenn noch Zeit ist, können wir noch eine kleine Wanderung zur Asheten Mariam Church machen, die auf dem Amba (Tafelberg) gelegen ist. Von hier aus kann man Lalibela und die bergige Umgebung wunderbar überblicken.

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14. Tag: Lalibela - Dessie

Wir verlassen Lalibela und fahren weiter gen Süden nach Dessie. Ein langer Fahrtag, aber die Landschaft wird uns begeistern

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15. Tag: Dessie - Ankober

Sollte heute Montag sein, können wir einen Abstecher nach Bati machen, sicher der größte Markt Äthiopiens. Hierher kommen die Mitglieder der verschiedenen Stämme aus dem großen Umkreis. Besonders der Viehmarkt ist interessant! Weiter geht es nach Ankober, eine ehemalige Hauptstadt Äthiopiens. Hier können wir das letzte Stück bis zu unserer Lodge die alte Handelsstraße entlangwandern und die tolle Aussicht genießen, denn wir sind bereits wieder 2800 m hoch. Unsere Lodge ist der Nachbau des Palastes des Kaisers Menelik II.

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16. Tag: Ankober - Addis Abeba

Im Laufe des Tages fahren wir zurück nach Addis Abeba und können vor unserem Abflug noch einmal duschen. Evtl. besteht auch noch einmal die Möglichkeit, Besichtigungen von Museen, die wir am ersten Tag zeitlich nicht geschafft haben, heute zu unternehmen. Bei einem letzten Abendessen heißt es Abschiednehmen von Äthiopien, bevor wir zum Flughafen aufbrechen.

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17. Tag: Flug Addis Abeba - Frankfurt

Heute fliegen wir zurück nach Deutschland.

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