Reiseroute
1. Tag: Flug Frankfurt - Delhi
Die Reise beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Delhi. Wo wir am nächsten Morgen landen.
2. Tag: Ankunft in Delhi - Flug nach Itanagar
Nach den Einreiseformalitäten, die wir in Delhi erledigen müssen, fliegen wir gegen Mittag weiter nach Itanagar, die Hauptstadt von Arunachal Pradesh. Übersetzt bedeutet es „Land des Sonnenaufgangs“ und der Staat zählt zu den abgelegensten Staaten in Indien. Der Staat ist der östlichste in Indien und grenzt an Myanmar, China und Bhutan und somit an den Himalaya. 80 % der Landfläche sind heute noch Wälder und mehr als 60 Stämme leben in den Regenwäldern. Am Nachmittag starten wir mit der Erkundung der relativ kleinen Stadt mit den ersten buddhistischen Tempeln.
3. Tag: Itanagar - Ziro
Wir fahren durch malerische Hügellandschaften und dichten tropischen Dschungel und besuchen unterwegs ein Dorf der Nissi. Sie zählen zu der tibetobirmanischen Sprachfamilie und machen den größten Teil der Ethnien in Arunachal Pradesh aus. Ziro ist die Heimat des Apatani-Stammes und ist umgeben von Pinien- und Bambuswäldern sowie zahlreichen Reisfeldern. (ca. 120 km)
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4. Tag: Ziro
Wir verbringen einen ganzen Tag in der Umgebung von Ziro und besuchen einige authentische Dörfer. Die Apatani sind tibetischen Ursprungs und immer noch im Geisterglauben verwurzelt. Ältere Frauen und Männer sind tätowiert und einige Frauen tragen noch den Nasenpflock. Aber inzwischen gibt es nur noch sehr wenige dieser alten Damen. Während kleinen Wanderungen erkunden wir ihre Dörfer, die aus einer langen Reihe von Häusern bestehen. Vor jedem Haus befindet sich ein Fruchtbarkeits-Totem. Außerdem bestaunen wir die von den Apatani geschaffenen einzigartigen Hügelterrassenfelder.
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5. Tag: Ziro - Daporijo
180 km Fahrt und der Besuch verschiedener Dörfer der Nyishi, Tagin and Galo führen uns nach Daporijo am Ufer des Subansiri-Flusses. Die Männer der Nyishi trugen früher besonders geflochtene Hüte mit Hornbillschnäbeln, sogenannte ‚bopa‘. Bei den Galo und den Tagin tragen die Frauen und Männer sehr bunte Tuniken. Auch hier trugen die Stammesältesten einen besonderen schiffförmigen Hut, der hier ‚bolup‘ heißt. (ca. 180 km)
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6. Tag: Daporijo - Along
Am Morgen besuchen wir den Markt und überqueren dann den Subansiri Fluss. In Along, auch Aloo genannt, leben überwiegend die Galo. Sie bilden die größte Gruppe in dieser Region. Wenn noch Zeit ist besuchen wir auch hier den Markt und das manchmal geöffnete Museum. (ca. 160 km)
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7. Tag: Along
Heute erkunden wir die Umgebung von Along und unternehmen kleine Wanderungen zu den Dörfern der Adi Minyong und Galo. Die Galo leben in Clans in Dörfern und fast jeder Clan hat auch einen Dere (Versammlungshaus). Die Speicher der Galo und der Adi Minyong sind sehr interessant: sie sind eigentlich 3-stöckig, unten gekreuzte Bretter, dann „Luft“ und dann der Speicher, der nach unten mit einer runden Holzscheibe abgegrenzt wird, damit die Ratten nicht hinauf können.
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8. Tag: Along - Pasighat
Die Straße wird besser, denn sie ist bereits teilweise neu. Kurvig aber mit tollen Aussichten geht es weiter nach Pasighat, der ältesten Stadt von Arunachal Pradesh. Es sind nur gut 100 km aber wir werden einige Stunden unterwegs sein. Unterwegs können wir eine alte Hängebrücke bestaunen und überqueren und noch ein Dorf besuchen. Der Dschungel ist hier besonders beeindruckend. Pasighat ist das Zentrum der Adi Minyong, aber auch Padam und Pasi leben hier. Wenn noch Zeit ist, erkunden wir den lokalen Markt nahe beim Hotel. (ca. 110 km)
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9. Tag: Pasighat - Roing - Chowkham - Namsai
Wir fahren weiter, überqueren den Dibang River und erreichen Roing. Von dort geht es Richtung Süden über Chowkham nach Namsai. Namsai ist vor allem für seine goldenen Pagoden, buddhistischen Klöster und sein ausgeprägtes Tai-Khamti-Erbe bekannt. Der Buddhismus spielt eine zentrale Rolle für die Identität Namsais; die Stämme der Tai Khamti und Singpho pflegen hier jahrhundertealte Traditionen. Der Distrikt beherbergt einige der bedeutendsten buddhistischen Stätten Arunachal Pradeshs – allen voran die Goldene Pagode (auch unter dem Namen Kongmu Kham bekannt). Dieser weitläufige Klosterkomplex zählt zu den größten in ganz Nordostindien und zieht dank seiner beeindruckenden Architektur sowie seiner friedvollen Umgebung zahlreiche Pilger und Besucher an. (ca. 200 km)
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10. Tag: Namsai - Khonsa
Weiter Richtung Süden unweit der Grenze zu Myanmar erreichen wir nach einigen Stunden Fahrt Khonsa. Khonsa ist von den majestätischen Gebirgszügen des Himalaya umgeben. Die Wälder rund um Khonsa bieten einer Vielzahl wilder Tiere eine Heimat (darunter Tiger, Leoparden, Schakale, Wildschweine, Bären, Muntjaks, Rote Pandas, Moschushirsche, Mithuns sowie zahlreiche Nagetierarten).
Ein besonders spektakuläres Merkmal dieses Ortes liegt in der ethnischen Vielfalt der dort ansässigen Stämme sowie in ihren Festen, Märkten und makellosen Kunstwerken, die mit größter Hingabe geschaffen werden. Diese Stämme fertigen Schmuck aus Perlen an; zudem zeugen Kopfschmuck und diverse andere Artefakte von der Einzigartigkeit dieser Kultur. (ca. 160 km)
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11. Tag: Khonsa Chalo Loku Festival
Das Chalo Loku Festival ist das Hauptfest des Nocte-Stammes in Khonsa, das jedes Jahr am 25. November gefeiert wird. Es markiert das Ende der Erntezeit und den Beginn des Winters, geprägt von traditionellen Tänzen wie Chamwangbong, der Verehrung von Ahnen und einer herzlichen Gemeinschaft. Das Fest ist eine lebendige Darstellung der Kultur der Nocte und ein zentrales Ereignis im kulturellen Kalender von Ost-Arunachal Pradesh.
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12. Tag: Khonsa - Mon
Heute geht es von Arunachal Pradesh ins Nagaland. Der Name ist abgeleitet vom Stamm der Naga, die hier in 16 Untergruppen leben. Sie alle unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Kleidung und verfügen über eine einzigartige Handwerkskunst. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren sie Kopfjäger und wurden von den benachbarten Gruppen gemieden und gefürchtet. Heute sind sie sehr humorvoll und gastfreundlich. (ca. 160 km)
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13. Tag: Mon
Mon liegt auf knapp 1.000 m Höhe. Wir besuchen das Dorf Shangnyu der Konyak. Noch heute regiert hier ein Stammeshäuptling, der Angh, was übersetzt König bedeutet. Wir bestaunen ein wundervolles Holzmonument, welches der Sage nach von Engeln konstruiert wurde. Die Konyak sind im Gesicht kunstvoll tätowiert und tragen ein Federgewand. Auch sie sind begnadete Handwerker und Künstler. Wir können hoffentlich in einer Schmiede ihre Geschicklichkeit erleben, denn die Konyak stellten bereits zu Kolonialzeiten Waffen her. Bei den Konyak Murung können wir dann den Beweis dafür sehen, dass dieses Volk als Kopfjäger unterwegs war. Bei Interesse können wir auch eine schöne Wanderung von Dorf zu Dorf unternehmen.
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14. Tag: Mon
Es gibt einige Möglichkeiten, wie unser Programm aussehen kann. Wir besprechen dies vor Ort.
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15. Tag: Mon - Mokochung
Unsere Fahrt führt uns wieder bergan durch eine herrliche Landschaft nach Mokokchung. Hier lebt das Volk der Ao auf gut 1.300 m Höhe, die besonders für ihre Textiltradition bekannt sind. Am Abend bummeln wir über den lokalen Markt und erstehen das ein oder andere Souvenir. (ca. 160 km)
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16. Tag: Mokochung - Tuophema
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Kohima, die Hauptstadt von Nagaland. Doch heute wohnen wir etwas 45 Km vor Kohima bei den Angami. Es sind nur gut 100 km, aber wieder ist die Strecke abenteuerlich. Bei Wokha im Dorf Longsa treffen wir auf die Angehörigen des Lotha Stammes. Hier wurden beeindruckende Longzu (Monolithen) errichtet. In Tuophema erkunden wir die Umgebung bei einer kleinen Wanderung und erfahren einiges über die Herrstellung des lokalen Reisbiers. Wir übernachten in einem Dorfprojekt und treffen abends mit den Bewohnern zu Gesprächen zusammen. (ca. 150 km)
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17. Tag: Tuophema - Kohima
Früh brechen wir heute morgen nach Kohima auf, um rechtzeitig zum Hornbillfest auf dem Festivalgelände einzutreffen. Drei Tage verbringen wir in Kohima und erleben das jedes Jahr Anfang Dezember stattfindende Hornbill-Festival. Hier kommen aus der ganzen Umgebung die verschiedenen Untergruppen der Nagas zusammen und feiern eines der farbenprächtigsten kulturellen Feste in der Gegend. Wir bestaunen wunderschöne Trachten und erleben traditionelle Tänze, außerdem probieren wir die lokale Küche. An zahlreichen Ständen werden auch die verschiedenen Handwerkskünste ausgestellt und zum Kauf angeboten. (ca. 50 km)
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18. Tag: Kohima
Auch heute besuchen wir die Festlichkeiten des Hornbill-Festivals. Wir können auch einige kleine Dörfer in der Umgebung besuchen. Kohima, das Herz der Nagastämme, liegt auf 1.440 m Höhe und bietet eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Hügel. Wenn noch Zeit bleibt besuchen wir das Museum mit Ausstellungsstücken der verschiedenen Nagastämme und den Soldatenfriedhof.
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19. Tag: Kohima
Den heutigen Tag gestalten wir nach Belieben. Wir können noch einmal das Hornbill-Festival besuchen oder wir holen etwas nach, das wir an den Vortagen nicht geschafft haben.
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20. Tag: Kohima - Khonoma - Dimapur
Nach diesem beeindruckenden Spektakel verlassen wir Kohima und fahren nach Dimapur. Auf dem Weg dorthin besuchen wir das auf einem steilen Bergkamm gelegene Dorf Khonoma. In dieser Gegend werden ca. 20 unterschiedliche Sorten Reis angebaut. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Dimapur. (ca. 70 km)
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21. Tag: Dimapur - Kaziranga
Wir brechen auf zu unserem letzten Abenteuer in diesem abgelegenen Teil Indiens. Auf nun guten Straßen durch die Ebene Assams, vorbei and vielen Teeplantagen geht es nach Kaziranga. Der 430 km² große Kaziranga Nationalpark, am Rande des Brahmaputras gelegen, ist UNESCO Weltnaturerbe und beheimatet mit ca. 2600 Tieren die weltgrößte Population indischer Panzernashörner. Hier leben aber auch Elefanten, Tiger, Schweinehirsche, Otter, Python, Barasinghahirsche, wilde Büffel, Gibbons und sehr seltene Barttrappen. Eine nette Lodge erwartet uns hier. Kommen wir rechtzeitig an, können wir heute Nachmittag schon eine Jeepsafarie unternehmen (optional). (ca. 200 km)
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22. Tag: Kaziranga
Noch vor dem Frühstück geht es in das Herz des Nationalparks. Wir haben den ganzen Tag Zeit, verschiedene Regionen des Parks zu erkunden. Die Flora und Fauna ist hier sehr reichhaltig. Der Park ist teilweise sumpfig und moorig, aber es gibt auch große Gras- und Weideflächen. Auch eine große Anzahl von unterschiedlichen Vögeln ist hier zu beobachten. Am Nachmittag starten wir zu einer Jeepsafari. Nach dem Abendessen sitzen wir am Lagerfeuer und lassen unsere Sichtungen Revue passieren. (ca. 50 km)
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23. Tag: Kaziranga - Guwahati - Delhi
Am Vormittag fahren wir zurück nach Guwahati und der Kreis durch Nordostindien schließt sich. Nun heißt es Abschied nehmen von unseren Fahrern und unserem Guide, die uns durch eine so besondere Region begleitet haben. Wir fliegen nach Delhi, wo wir nah des Flughafens übernachten.
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24. Tag: Flug Delhi - Frankfurt
Mit dem Rückfug nach Deutschland geht eine tolle Reise zu Ende.
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