Armenien Wanderstudienreise

Im Schatten des heiligen Berges Ararat

Besuchen Sie bei einer Wanderreise Armenien, das “Land der Steine”, das älteste christliche Land der Erde, in dem Noahs Arche am heiligen Berg Ararat (heute Osttürkei) strandete. Die vulkanische Landschaft beheimatet sakrale Bauwerke und mystische Kultstätten wie die prähistorischen Steinkreise Karahunj bei Sisian. Auf unseren Wanderungen durch diese felsige Kulisse stoßen wir auf UNESCO-geschützte Schätze wie das Felsenkloster Geghard, durchqueren die Azat-Schlucht mit ihren charakteristischen Basaltsäulen, gelangen zum früheren armenischen Königssitz Garni und zum Kloster Chor Virap, von wo Sie ein unvergesslicher Ausblick auf den schneebedeckten Berg Ararat erwartet. Eindrucksvoll auf einem Felsvorsprung liegt das Kloster Tatev, das religiöse Zentrum Armeniens im Mittelalter. Ebenso werden wir Stationen der alten Seidenstraße entdecken: am 2.410 m hohen Selimpass existiert noch eine Karawanserei aus dem 13. Jh. Danach ist es nicht mehr weit zur “Blauen Perle” Armeniens, dem berühmten Sewansee. Auf dieser Reise bekommen Sie auch einen Eindruck vom Alltagsleben der Armenier, Familien laden uns zum Abendessen ein und Künstler zeigen uns bei einem Atelierbesuch ihre Objekte. Große Faszination übt auch die armenische Metropole Eriwan auf Besucher aus. Hier in der Hauptstadt trifft Mittelalter auf Moderne, die Festung Erebuni steht neben architektonischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Lassen Sie sich umfassend über die Geschichte des armenischen Volkes informieren, mittels prächtiger, alter Handschriften im Museum Matenadaran oder angesichts des Genozid-Denkmals, das an den Völkermord von 1915 erinnert.

Unsere Highlights:

  • Wanderung durch traumhafte Gebirgslandschaften und Schluchten
  • Klöster Haghbat, Tatev und Chor Virap
  • Karawanserei an der alten Seidenstraße
  • Höhlenstadt Chndzoresk
  • Sewensee, die “Blaue Perle” Armeniens
  • Matenadaran (Handschriften-) Museum in Eriwan

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagSaFlug Frankfurt - Yerevan
2. TagSoYerevan
3. TagMoGeghard und Garni
4. TagDiEchmiadzin
5. TagMiYerevan - Yeghegnadzor
6. TagDoDschermuk
7. TagFrYeghegnadzor - Goris
8. TagSaGoris
9. TagSoGoris - Sewansee - Dilidschan
10. TagMoSewansee
11. TagDiDilidschan - Haghpat
12. TagMiHaghpat - Yerevan
13. TagDoAmberd und Aragats Gebirge
14. TagFrYerevan
15. TagSaFlug Yerevan - Frankfurt

Schwierigkeitsgrad / Anforderungen
Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 8 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Kirchen und Klöster sind z.T. mit kurzen Wanderungen und Anstiegen verbunden. Wanderstöcke können bei den Wanderungen eine gute Hilfe sein! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich.
Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei 7-9 km, zweimal bei ca. 16-17 km. Die reine Gehzeit liegt bei den Wanderungen zwischen ca. 2 bis 6,5 Std. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall ca. 200 bis 450 Höhenmeter (HM), jeweils Auf- und Abstieg. Eine mittelschwere Wanderung (Tag 8) überwindet bis zu 650 HM, jeweils Auf- und Abstieg, an Tag 13 erwarten uns 900 HM Abstieg gefolgt von ca. 200 HM Aufstieg.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Behinderung ist diese Reise nicht geeignet.

Reiseroute

1. Tag: Sa, Flug Frankfurt - Yerevan

Von Frankfurt aus fliegen wir meist mit einem Umstieg nach Yerevan und erreichen Armenien am frühen Morgen des 2. Tages.
Fahrzeit ca. 30 min.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

2. Tag: So, Yerevan

Wir entdecken auf einer Stadtrundfahrt Armeniens Hauptstadt. Die Millionenstadt erstreckt sich von den Ufern des Flusses Hrazdan bis in die umliegenden Hügel. Von der Gründung im Jahr 782 zeugt die Festung Erebuni. Neben einigen mittelalterlichen Bauwerken prägen besonders moderne Konstruktionen des 20. Jh. das heutige Stadtbild. Unterwegs erwartet uns das Historische Museum, das einen umfassenden Überblick über die armenische Geschichte, beginnend mit prähistorischen Fundstücken über Schmuckstücke armenischer Kirchenarchitektur bis hin zu Exponaten armenischer Kultur aus dem 19. Jh. und ethnographischen Informationen liefert.
Zum Schluss besuchen wir das modern gestaltete Genozid-Denkmal Tsitsernakaberd (armenisch für „Schwalbenfestung“) mit dem Museum, das an den Völkermord an den Armeniern von 1915 erinnert.
Unser Abendessen werden wir im Haus-Restaurant von Gajaneh einnehmen. Sie stammt aus einer Architektenfamilie und hat ihre Erdgeschosswohnung in ein Restaurant verwandelt. Beim gemeinsamen Essen im Hof haben wir vielleicht die Möglichkeit, ein Schachspiel zu beobachten und weitere Einblicke in das armenische Alltagsleben zu erhalten.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F A

3. Tag: Mo, Geghard und Garni

Das UNESCO-Felsenkloster Geghard mit seinen teils in die vulkanischen Felsen eingemeißelten Kirchen (12.-13. Jh.) zählt zu den schönsten im Kaukasus. Es ist malerisch eingebettet in die locker bewaldeten Berghänge am Talende der Azatschlucht. Eine Wanderung führt uns vom Dorf Goght in die Azatschlucht. Dort können wir die höchsten Basaltsäulen Armeniens anschauen. Aus dem Canyon steigen wir hinauf zum heidnischen Sonnentempel Garni aus hellenistischer Zeit (1. Jh.). Im Tempel lauschen wir den wunderschönen Klängen des Duduk, dem armenischen Nationalinstrument.
Am späten Nachmittag lädt uns eine armenische Familie in ihr Haus zum Essen ein. Gemeinsam backen wir Lavash, das wir im Anschluss selbstverständlich auch verkosten. Fahrzeit ca. 2,5 Std., ca. 120 km.
Wanderung: ca. 4 Stunden reine Gehzeit, 9 km, -350 Höhenmeter Abstieg / +350 Höhenmeter Aufstieg.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F A

4. Tag: Di, Echmiadzin

Heute fahren wir in die Stadt Echmiadzin. Mit der Echmiadzin-Kathedrale (4. Jh.) als Mittelpunkt der armenisch-apostolischen Kirche beginnt unser heutiges Besichtigungsprogramm. Daneben finden wir in dieser Stadt weitere wichtige Gotteshäuser, die ebenfalls die Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe erhalten haben: die aus dem 7. Jh. stammenden Kirchen Hriphsime, Gajaneh und Ruinen der Rundkirche Swartnoz. Wir besuchen die Kinder und Mitarbeiter der kirchlichen Organisation „Cross Of Armenian Unity“, wo wir eine kleine Kaffeepause haben werden. Fahrzeit ca. 1,5 Std.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F M A

5. Tag: Mi, Yerevan - Yeghegnadzor

Am Morgen fahren wir an die türkisch-armenische Grenze zum Kloster Chor Virap (4.-17. Jh.), von wo aus uns bei guter Witterung ein Blick auf den Ararat, den heiligen Berg der Armenier, erwartet. Über spektakuläre Passstraßen geht es weiter zum Kloster Noravankh (13./14. Jh.), das in einer Seitenschlucht liegt und in seltener Harmonie mit der Landschaft steht. Der Grund ist das Baumaterial, denn es ist der gleiche rötliche Fels, der hier als Gestein in der Landschaft vorherrscht. Unterwegs unternehmen wir eine ca. 20-minütige Wanderung durch die Schlucht. Anschließend haben wir  Gelegenheit, an einer Weinprobe teilzunehmen und erfahren in der Weinkellerei bei Yeghegnadzor mehr über den Weinbau im fruchtbaren Arpa-Tal. In einer typischen armenischen Kleinstadt Yeghegnadzor übernachten wir für die nächsten 2 Nächte. Fahrtzeit ca. 3-4 Std., ca. 150 km
Wanderung/Spaziergang: ca 20 Min., ca 1 km, leichter Abstieg
Übernachtung: Privates Gästehaus oder Familienhotel in Yeghegnadzor

F A

6. Tag: Do, Dschermuk

Am Fluss Arpha liegt bei Dschermuk, in einem kleinen Waldstück, ein ruhiges, wenig besuchtes Kloster in wunderschöner Natur eingebettet. Auf unserer Wanderung gelangen wir vom Dorf Gndevaz zum Kloster Gndevankh aus dem 10. Jh., das sich mit seinem gut erhaltenen Klosterkern, restaurierten Nebengebäuden und einer hohen Festungsmauer malerisch über den Fluss erhebt. Durch die grandiose Schlucht, die der Arpha sich hier zum Teil durch mehrstufige Basaltsäulen gegraben hat, geht es weiter zum Stausee und anschließend in den Thermalkurort Dschermuk. Von dort stammt das in ganz Armenien berühmte Thermalwasser. Nach einer kurzen Rast besteht in Dschermuk die Möglichkeit zu einem Rundgang durch den Stadtkern und Kurpark. Hier können wir das berühmte, unterschiedlich temperierte Heilwasser selbst probieren. Im Anschluss kehren wir zurück zu unserer Unterkunft in Yeghegnadzor.
Wanderung: 3-4 Stunden reine Gehzeit, ca. 7 km, -280 Hm Abstieg / +450 Hm Aufstieg.
Übernachtung: Privates Gästehaus oder Familienhotel in Yeghegnadzor

F M A

7. Tag: Fr, Yeghegnadzor - Goris

Die Steinkreise von Karahunj bei Sisian sind eine prähistorische Kult- und Astronomiestätte, eine Art armenisches Stonehenge, das den Historikern noch heute Rätsel aufgibt. Gelegen auf einer windexponierten, baumlosen Hochfläche, zwischen kahlen Berggipfeln, geben sich die an ihren Spitzen vielfach durchlöcherten Felsen als mythische Zeitzeugen aus dem 2. Jahrtausend vor Christi.
Auf einer schönen Wanderung erleben wir die Höhlenstadt Chndzoresk. Ähnlich wie im türkischen Kappadokien haben sich Siedler einst Unterkünfte für Mensch und Tier, Arbeitsstätten und Kirchen in die schroffen Felswände und in Felssäulen einer Schlucht aus Sandstein gegraben. Terrassenkulturen umgeben das gut gegen Eindringlinge geschützte Dorf. Wir wandern durch das Dorf hinab in eine kleine Schlucht und auf der anderen Seite, in Teilabschnitten über eine lange Treppe, wieder hinauf auf das Hochplateau. Unterwegs bietet sich die Möglichkeit zum Picknick. Wer den Wanderweg etwas abkürzen möchte, kann über eine moderne Hängebrücke die andere Seite der Schlucht und dann ebenfalls über die Treppenstufen das Hochplateau erreichen. Fahrtzeit ca. 2-3 Std., ca. 130 km.
Wanderung: ca. 2 Stunden reine Gehzeit, ca. 3-4 km, -250 Hm Abstieg / +140 Hm Aufstieg, z.T. über Treppenstufen
Übernachtung: Privates Gästehaus oder Familienhotel in Goris

F A

8. Tag: Sa, Goris

Heute geht die Fahrt von Goris zum Dorf Ltsen (1.800 m). Anschließend wandern wir zu einer 1.570 m hoch, auf einem großen, steilen Felsvorsprung gelegenen, Klosteranlage von Tatev aus dem 9. Jh. Auf unserem Weg begleiten uns die hohen Berggipfel der Provinz Sjunikh. Der Pfad schlängelt sich durch Wiesen und Wälder, vorbei an zahlreichen Quellen und kleinen Bächen. Es gibt einige – nicht sehr steile – Auf- und Abstiege. Am Ende des Weges erreichen wir das Dorf von Tatev mit seiner berühmten Klosteranlage, eines der bedeutendsten mittelalterlichen Zentren der armenischen Kirche und Wissenschaft. Dies belegen außerordentliche architektonische und künstlerische Zeugnisse an den Gebäuden. Anschließend fahren wir mit der längsten Luftseilbahn der Welt – mit einer Länge von 5,75 km. Alternativ können Sie auch mit dem Bus zur Talstation der Seilbahn fahren und von dort hoch zum Kloster Tatev schweben (fakultativ). Fahrtzeit ca. 2 Std., ca. 75 km.
Wanderung: 5-6 Stunden Gehzeit, 16,5 km, ca. -650 Hm leichter Abstieg / +650 Hm leichter Aufstieg
Übernachtung: Privates Gästehaus oder Familienhotel in Goris

F M A

9. Tag: So, Goris - Sewansee - Dilidschan

Wir fahren über einen der eindrucksvollsten Pässe Armeniens, dem Selimpass (2.410 m). Vor der Passhöhe erkunden wir die gut erhaltene Karawanserei (13. Jh.) und genießen, wie einst die Reisenden auf der alten Seidenstraße, den Blick auf das Tal von Selim und die Bergketten von Vayots Dzor. Weiter geht es an den Sewansee, einen der höchstgelegenen Seen der Welt auf 1.900 m, sowie zum Dörfchen Noratus mit Armeniens größtem Kreuzstein-Friedhof von rund 1.000 Exemplaren aus mehreren Jahrhunderten. Nach der Pause erreichen wir über Stufen und schmale Pfade das Sewan-Kloster (9. Jh.), erhaben gelegen auf dem Kamm einer Halbinsel. Fahrtzeit ca. 5-6 Std., ca. 280 km.
Übernachtung: Privates Gästehaus in Dilidschan (evtl. mit geteilten Bädern)

F A

10. Tag: Mo, Sewansee

Ein Tag zum Auspannen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Sewansee, an dem wir heute einen Ruhetag einlegen. Bei gutem Wetter bietet sich in einem Strandbad die Gelegenheit zum Schwimmen, und zu einem armenischen Barbecue direkt am See. Bitte beachten Sie: das Wetter am Sewansee ist durch die Höhe von 1.900 m über dem Meeresspiegel oft sehr wechselhaft und geradezu „unberechenbar“. Daher wird der heutige Tag je nach Witterungsbedingungen gestaltet. Bei Terminen im Frühjahr kann es noch zu kühl zum Baden sein, insbesondere da die Wassertemperatur des Sees nach dem Winter noch sehr frisch ist. Fahrtzeit ca. 1,5 Std. (ca. 100 km)
Übernachtung: Privates Gästehaus in Dilidschan (evtl. mit geteilten Bädern)

11. Tag: Di, Dilidschan - Haghpat

Der Luftkurort Dilidschan liegt in der grünen, wald- und wasserreichen nördlichen Provinz Tavusch, die sich dadurch auffallend vom kargen Süden unterscheidet. Eine Wanderung führt uns durch mitteleuropäisch anmutende, unterwuchsreiche Rotbuchenwälder und über blumenreiche Wiesen zum Kloster Goschavankh (12.-13. Jh.). Der Name geht zurück auf den bekannten armenischen Gelehrten und Dichter Mechithar Gosch, der hier eine Klosterbibliothek mit Skriptorium gegründet hat.
Danach fahren wir weiter nach Lori. Auf dem Weg dorthin erfahren wir mehr über die Religionsgemeinschaft der Molokanen, die sich im 16. Jh. von der russisch-orthodoxen Kirche abgespalten hat, und seit dem 19. Jh. hier sehr zurückgezogen lebt. Fahrtzeit ca. 2,5-3 Std., ca. 95 km.
Wanderung: 3-4 Stunden Gehzeit, ca. 8 km, ca. +200 Hm Aufstieg/ -400 m Abstieg.
Übernachtung: Familienhotel in Haghpat

F M A

12. Tag: Mi, Haghpat - Yerevan

Der große Fluss hat sich mit schroffen Schluchten tief in die mehr als 2.000 m hohen Gebirgszüge eingeschnitten und erreicht nahe der georgischen Grenze den tiefsten Punkt Armeniens mit 380 m über dem Meeresspiegel. Zahlreiche bedeutende Klöster entstanden auf den Hochplateaus entlang des Tales, davon werden wir die UNESCO-Klöster Sanahin (10. Jh.) und Haghbat (10.-13. Jh.) besichtigen.
Wir fahren nach Sanahin (1.060 m), um von dort auf einsamen Wegen zu Fuß nach Haghbat (990 m) zu gelangen. Dieser wilde Pfad verband schon im Mittelalter diese beiden Meisterwerke aus dem 10. Jahrhundert. Ganz nebenbei durchzieht hier einer der tiefsten Canyons die Landschaft. Am Nachmittag geht es über Wanadsor und Aparan wieder zurück in die Hauptstadt. Fahrtzeit ca. 4-5 Std., ca. 200 km.
Wanderung: 3-3,5 Stunden Gehzeit, Strecke: ca.9 km, -200 Hm Abstieg/ +300 Hm Aufstieg
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F M A

13. Tag: Do, Amberd und Aragats Gebirge

Am Südabhang des Aragats-Gebirges, dessen Vulkangipfel sich etwa 50 km nordwestlich von Eriwan bis auf 4.095 m erhebt, unternehmen wir eine Wanderung von Kari Lich (3.200m) zur Festung Amberd auf über 2.300 m Höhe. Dies ist eins der wenigen feudalen Schlösser Armeniens, das als Ruine erhalten geblieben ist und heute noch zusammen mit seiner Kirche in archaischer Landschaft über einem Tal thront. Weiter östlich am Rande der wildromantischen, aus dem Vulkangestein gegrabenen, Schlucht des Khasach erhebt sich, wie von Geisterhand gestützt, das traditionelle Kloster Saghmosavankh (13. Jh.).
Bei Terminen im Frühling und im Frühsommer ist u.U. die Straße nach Kari Lich noch nicht befahrbar. In diesem Fall wandern wir von der Festung Amberd nach Bjurakan, einer Kleinstadt am Südhang des Aragats. Fahrtzeit ca. 3 Std., ca. 130 km.
Wanderung: 3,5 – 4 Stunden Gehzeit, ca. 16 km, ca. -900 Hm Abstieg.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F M A

14. Tag: Fr, Yerevan

Heute besichtigen wir das Museum Matenadaran, eine wahre Schatzkammer alt-armenischer Handschriften. Im Anschluss erfahren wir, wie der berühmte armenische Weinbrand hergestellt wird, gefolgt von einer Weinbrandverkostung. Am Rest des Tages bleibt Zeit zur freien Verfügung – z.B. zum Kauf von Souvenirs auf dem Flohmarkt (Vernissage) oder zum Besuch des Hausmuseums des berühmten armenisch-georgischen Künstlers und Regisseurs Sergei Paradschanow (fakultativ). Zum Tagesabschluss gibt es ein gemeinsames Abendessen in einem armenischen Restaurant.
Übernachtung: 4* Hotel in Yerevan

F A

15. Tag: Sa, Flug Yerevan - Frankfurt

Am frühen Morgen fliegen wir zurück von Yerevan nach Frankfurt oder anderen Flughäfen.

Unterkünfte

In Yerevan fiel die Wahl auf ein gutes 4*-Stadthotel, das zentrumsnah gelegen ist. Die Zimmer in Jerewan sind alle mit eigener Dusche und WC ausgestattet. Private Gästehäuser empfangen Sie in Goris, Yeghegnadzor und in Dilidschan in einer Familienpension und in Haghpat in einem Familienhotel. In Dilidschan und Yeghegnadzor teilen sich eventuell mehrere Personen ein Bad.
Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

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