Reiseroute
1. Tag: Flug Frankfurt - Ashgabat
Flug nach Ashgabat und Ankunft kurz vor Mitternacht. Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Ashgabat - Turkmenbashi (Nachtzug)
Nach dem Frühstück Abholung zur Stadtrundfahrt. Zunächst fahren Sie stadtauswärts zu einem der größten Basare Zentralasiens. Über den Park der Unabhängigkeit, den Neutralitätsbogen und das futuristische Riesenrad geht es zum Stadtrand, wo sich die größte Moschee des Landes zu Ehren von Turkmenbashi sowie direkt nebenan sein Mausoleum befinden. Gegen Abend Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem komfortablen Nachtzug nach Turkmenbashi. Dinner-Box. Übernachtung im Schlafwagen.
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3. Tag: Turkmenbashi - Yangisuw-Canyon
Morgens Ankunft in Turkmenbashi. Bei einer Stadtrundfahrt verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigste turkmenische Stadt am Kaspischen Meer. Anschließend fahren Sie mit den Geländewagen zum ersten großen Canyon der Region – dem Yangisuw. Exkursion zu Fuß durch die herrliche Canyonlandschaft. Mittagspicknick unterwegs. Am Abend Errichtung des Camps. Abendessen im Lager. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 5h, 200 km).
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4. Tag: Yangisuw-Canyon - Yangikala-Canyon - Gözli-Ata
Heute geht es per Fahrzeug nur ein kurzes Stück zum noch imposanteren Canyon von Yangikala. Wie aus dem Nichts erheben sich ganz plötzlich riesige Kalksteinformationen, die eine Höhe von 150-200m erreichen. Wahrscheinlich handelt es sich um Überreste eines riesigen Korallenriffs des Urmeeres Tetis. Auf den Hochebenen finden sich Ammonite und Muscheln. Von da hat man die beste Aussicht auf die Canyonlandschaft. Gerade bei Sonnenuntergang bietet sich Ihnen ein fantastisches Farbspiel. Erkundung des mehrere Quadratkilometer großen Areals zu Fuß. Mittagspicknick unterwegs. Am späten Nachmittag Fahrt zur Pilgerherberge in Gözli-Ata. Abendessen in der Herberge. Übernachtung in Gemeinschaftsräumen der Anlage. (Fahrstrecke ca. 4h, 200 km).
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5. Tag: Gözli-Ata - Serdar
Nach den ersten Erkundungen der Canyons im Westen, geht es nun noch einmal zurück in die Zivilisation. Via Balkanabat fahren Sie gen Osten auf einer der Seidenstraßenrouten und besichtigen den Paraw-Bibi-Schrein. Dieser ist unter den vielen im Land der wohl berühmteste und befindet sich einige hundert Meter in einem Felsmassiv. Am Fuße des Berges befindet sich eine Pilgerherberge. Unweit davon kann man die Überreste der alten Stadt Afraw ausmachen. Diese Stadt war offenbar eine arabische Grenzfestung, die zur Verteidigung gegen die Oghusen diente. Später wurde die Gegend zu einem beliebten Handelplatz auf der Route ins historische Choresm, einer Großaoase im westlichen Zentralasien. Weiterfahrt nach Serdar, der strategisch wichtigen Station für Ihre weitere Tour gen Karakum-Wüste. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 5h, 260 km).
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6. Tag: Serdar - Balishem
Nun beginnt die große Karakum Durchquerung. Von Serdar fahren Sie nordwärts bis die Straße in Garabogaz nach 22km endet und in einen alten Karwanenweg übergeht. Teilweise geht es entlang des Flussbettes des Uzboy-Stromes bis hin zu den Ruinen der Ygdykala-Festung. Diese Anlage hat ihren Ursprung im Partherreich. Picknick unterwegs. Ziel des Tages ist ein Camplatz in der Nähe des Wüstendorfes Balishem. Abends besteht die Möglichkeit zur individuellen Erkundung des Gebietes rund um das Camp. Übernachtung im Zelt.
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7. Tag: Balishem - Darwaza
Es geht weiter gen Osten. Immer wieder ändert sich das Landschaftsbild dieser unwirtlichen Wüste. Mal weite Sanddünen, mal ausgetrocknete Ebenen, die von großen Felsformationen durchschnitten werden. Wilden Kamelen werden Sie auf Ihrer Fahrt begegnen. Bei den zahlreichen Fotostopps können Sie sich auch immer etwas die Beine vertreten. Ihr heutiges Ziel ist die Oasa Darwaza. Insbesondere der Feuerkrater, der wenige Kilometer von der ehemaligen Siedlung entfernt liegt, ist das Ziel eines jeden Reisenden durch Turkmenistan. Seit den späten Siebzigerjahren strömt aus der eingestürzten Borstelle aus vielen Spalten Erdgas aus. Irgendwann wurde das Gas in der Einsturzstelle entzündet und lodert seither in tausenden großen und kleinen Flammen. Der Krater hat einen Durchmesser von ca. 200m und eine Tiefe von 50m. Gerade am Abend ist das ein teuflisch infernales Schauspiel. Spätestens dann weiß man, wo das sich das Feuertor zur Unterwelt befindet. Sie schlagen Ihre Camp unweit des Kraters auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 8h, 280 km)
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8. Tag: Darwaza - Damla - Murzachirla
Eine lange Etappe steht an. Sie verlassen das Höllenfeuer und begeben sich wieder mitten hinein in die Wüste. Ihr heutiges Zwischenziel ist die Oase Damla, wo ca. 80 Familien das ganze Jahr über leben. Auch eine Grundschule gibt es hier. Natürlich werden Sie diese Ortschaft, die geschützt in einer Senke liegt, besichtigen. Die Frauen sind vornehmlich mit Teppichfilzen beschäftigt, die Männer kümmern sich um Vieh und die enorm wichtigen Kamele. Es ist wirklich erstaunlich wie hier auf archaische Weise ge- und überlebt wird. Mittagspicknick. Am Abend erreichen Sie die Oasa Murzachirla und errichten das Camp für die Nacht. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 6h, 190 km).
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9. Tag: Murzachirla - Gonur Depe
Die Ausgrabungsstätte Gonur ist das Ziel des Tages. Eine lange und abenteuerliche Fahrt ist es bis dahin. Gonur befindet
sich gut 60km nördlich von Merv. Hier kann man am besten die frühzeitliche Kultur der Hauptstadt Margianas
nachvollziehen. Die Mauerreste, die Zitadelle auf welcher der herrschaftliche Palast errichtet war sowie eine außerhalb
entdeckte Nekropole lassen sich sehr gut studieren. Überreste von Töpferwerkstätten und Brennöfen sind ebenfalls auszumachen. Wahrscheinlich ist, dass der Kulturkreis Margianas und Baktriens mesopotamischen Ursprungs ist. Ihr Nachtlager schlagen Sie in der Nähe der historischen Stätte auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 6h, 230 km).
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10. Tag: Gonur Depe - Mary
Nun sind es nur noch wenige Stunden bis Mary, dem zweitgrößten Industriezentrums des Landes. Zugleich ist Mary Hauptstadt des gleichnamigen Welayates (Bezirk) mit ungefähr 150.000 Einwohnern. Nach den Tagen in der Wüste genießen Sie heute endlich wieder eine heiße Dusche und können sich den Nachmittag in der Stadt frei gestalten. Das Zentrum der Stadt mit Basar und historischem Museum sind beliebte Anlaufpunkte. Gemeinsames Abendessen in einem der Restaurants der Stadt. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 3-4h, 180 km).
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11. Tag: Merv
Der heutige Tag ist der historischen Stadt Merv(UNESCO-Weltkulturerbe) gewidmet. Fahrt zur historischen Anlage. Neben Kairo, Damaskus und Bagdad zählte Merv einst zu den größten Städten der islamischen Welt und war ein wichtiges Handelszentrum an der Seidenstraße. Merv ist in seiner Anlage einzigartig. Zunächst passieren Sie das imposante überkuppelte Mausoleum von Sultan Sanjar (gest. 1157) und Ibn Zaid sowie die mittelalterliche Burg Keshk. Ebenso imposant wie monumental sind die außergewöhnlichen Ruinen der kleinen und großen Kyz Kala. Besonders auffällig sind hier die goffrierten Mauern, die in ihrer Ausrichtung keinen toten Winkel zulassen. Nach einer intensiven Studie fahren Sie zurück nach Mary. Transfer zum Hotel. Freizeit. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 1-2h, 100 km)
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12. Tag: Flug Mary - Ashgabat
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Ashgabat. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Möglichkeit für Souvenireinkäufe oder für individuelle Unternehmungen. Übernachtung im Hotel.
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13. Tag: Flug Ashgabat - Frankfurt
Transfer zum Flughafen und Rückflug oder Anschlussprogramm.