Aserbaidschan Privatreise

Privatreise durch die Geschichte Aserbaidschans

Entdecken Sie Aserbaidschan, das „Land des Feuers“ auf dieser Privatreise und genießen Sie eine landschaftliche Viefalt und die spannende Geschichte des Landes. Bereits nach der Ankunft in Baku erkunden Sie historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten. Diese Metropole bietet eine faszinierende Mischung aus Orient, Altertum und Neuzeit. Steinzeitliche Felsmalereien, einzigartige Moscheen und Tempel, altertümliche Paläste und Gärten, eine deutsche Kolonie und die älteste Siedlung Aserbaidschans stehen ebenso auf dem Programm, wie beeindrucke Nationalparks, die berühmten Schlammvulkane, weite Gewässer und Wasserfälle, die hohen Berge des Kaukasus und die einzigartigen Khizi-Berge mit ihren schillernden Farben.

Altstadt von Baku, von der Stadtmauer, die auf dem BIld zu sehen ist, umschlossen

Unsere Highlights:

  • Hauptstadt Baku
  • Nationalpark Gobustan UNESCO Welterbe
  • Feuertempel Ateshgah und brennendes Naturgaslager
  • Trekking zu den „7 Schönheiten“
  • Khan Palast in Sheki
  • Deutsche Siedlung „Helenendorf“ und Weingut
  • Farbenfrohe Khizi-Berge
  • Älteste Siedlung Aserbaidschans

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Anreise nach Baku
2. Tag Baku
3. Tag Qobustan Nationalpark und Halbinsel Absheron
4. Tag Baku - Gabala
5. Tag Gabala - Sheki
6. Tag Sheki - Kish - Ganja
7. Tag Ganja - Baku
8. Tag Baku - Khizi Berge - Quba
9. Tag Quba - Wanderung und Dorf Xinaliq - Baku
10. Tag Baku
11. Tag Flug Baku - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Anreise nach Baku

Heute beginnt Ihre private Rundreise durch Aserbaidschan mit der Ankunft am Flughafen in Baku. Hier werden Sie von Ihrem Fahrer begrüßt und in Ihr zentrales Hotel gebracht.

2. Tag: Baku

Nach dem Frühstück erkunden wir mit einem lokalen Guide die Altstadt, die seit 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Wir durchstreifen die engen Gassen innerhalb der alten Festungsmauern, kommen vorbei an Teestuben und besuchen den Palast der Schirwanschahs, welcher zentral auf dem Hügel gebaut wurde, der die Innenstadt Bakus darstellt. Die Dynastie der Schirwanschahs war muslimisch und regierte die Region des heutigen Aserbaidschans ungefähr vom 9. Jahrhundert, bis es 1538 zu einer persischen Provinz wurde. Wir bestaunen auch den 29,5 Meter hohen Jungfrauenturm (den man übrigens auch optional erklimmen kann und eine tolle Aussicht genießen kann) mittelalterliche Bäder, Karawansereien (ummauerte Herbergen an den Karawanenstraßen) und Handwerksstätten. Große Teile der alten Stadtmauer sind hier noch erhalten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Fahren Sie mit der Standseilbahn hinauf zu den flammenden Türmen und genießen Sie die Aussicht auf die Stadt und über das Kaspische Meer. Das Abendessen findet in einem traditionellen aserbaidschanischen Restaurant statt.

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3. Tag: Qobustan Nationalpark und Halbinsel Absheron

Circa 60 Kilometer südwestlich von Baku, am Kaspischen Meer und umgeben von den Bergen des großen Kaukasus liegt der Qobustan Nationalpark. Wegen seiner ca. 6000 Felszeichnungen, die von steinzeitlichen Urmenschen hinterlassen wurden, ist er heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Sie sollen mehr als 4000 Jahre alt sein und zeigen überwiegend Menschen bei der Jagd und beim Tanu. Nachdem wir einige der Zeichnungen genauer angeschaut haben, fahren wir mit örtlichen Autos zu den Schlammvulkanen, wo Erdgas kalte Schlammmassen nach oben drücken und wie ein kleiner Geysir funktionieren. Unser Ausflug führt uns dann zur Absheron Halbinsel. Unterwegs machen wir einen Stopp bei der Bibi-Heybat Moschee, eigentlich aus dem 13. Jh. viel sie aber Stalin zum Opfer und wurde in den 90ern wieder neue aufgebaut. Besonders der Innenraum ist sehr farbenfroh und imposant. Wir kommen an teilweise noch aktiven Ölfeldern vorbei und wir erfahren einiges zur Entdeckung des Öls und des dadurch steilen wirtschaftlichen Aufstiegs. Der Feuertempel Ateshgah war bereits für die Zoroastrier ein bedeutender heiliger Tempel. Am am Berg Yanardag bestaunen wir ein natürliches Erdgasfeuer, welches schon seit dem Altertum brennt. Nach diesem besonderen Erlebnis fahren Sie zurück nach Baku. Schlendern Sie am Abend entlang einer der längsten Promenaden der Welt! Hier spielt sich das Leben an und Sie können die Einheimischen beim Flanieren beobachten – ganz nach dem Motto gesehen und gesehen werden! Von hier genießen Sie auch den atemberaubenden Blick auf die berühmten Flammentürme, die besonders abends durch ihre wechselnde Beleuchtung noch imposanter aussehen als tagsüber.

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4. Tag: Baku - Gabala

Heute verlassen Sie Baku und fahren in die Stadt Gabala im nord-westlichen Teil des Landes und sehen nun das krasse Gegenteil einer modernen Metropole. Gabala war lange die Haupstadt des Kaukasischen Albaniens. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie das Diri Baba Mausoleum in Maraza und die Yuma-Moschee in Shemacha. Diese Region hat eine sehr alte Geschichte und war bereits in der späten Steinzeit bewohnt. Hier gibt es außerdem viele Walnuss- und Kastanienbäume, welche ein Durchschnittsalter von 500 Jahren haben! Viele von ihnen wurden bereits in die Liste der Naturdenkmäler des Landes aufgenommen. Und auch geschichtliche und kulturelle Denkmäler gibt es hier: Im Dorf Bum einen albanischen Tempel aus dem 4. Jhd., in Amili den Turm Ustazhan der im 9. Jhd. errichtet wurde, die albanische Kirche Chotari in Nidzh und die Moschee von Gadzhi-Garib in Bayramkoha.
Außerdem steht heute noch ein kleines Trekking auf dem Programm, welches Sie zum Yeddi Gozall Wasserfall führt, welcher auch „die Sieben Schönheiten“ genannt wird. Eine Seilbahnfahrt können wir auch noch unternehmen bevor wir unsere Unterkunft erreichen.

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5. Tag: Gabala - Sheki

Sie verlassen Gabala und fahren in die Stadt Sheki, welche im Norden Aserbaidschans liegt. Hier besichtigen wir den Khan Palast, der die ehemalige Sommerresidenz der Herrscher der Region ist. Wir besuchen eine weitere Karawanserei und eine Werkstatt, in der die bekannten Fenster im Shebeke-Stil hergestellt werden. Am Nachmittag können Sie noch einen Spaziergang entlang der kleinen Läden und Werkstätten unternehmen und dann übernachten wir in unserem kleinen stilvollen Boutique Hotel –

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6. Tag: Sheki - Kish - Ganja

Auf dem Weg nach Ganja fahren wir in das alte albanische Dorf Kish. Hier besuchen wir eine Kirche und sind anschließend bei einer einheimischen Familie zum Teetrinken eingeladen. Ganja ist die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans.
Nach der Ankunft in Ganja machen wir eine etwa zweistündige Exkursion. Dabei erkunden wir die zentrale Grünanlage mit der beeindruckenden Schah-Abbas-Moschee und einem Mausoleum. Im altertümlichen städtischen Garten „Khan Bagi“ finden wir gigantische Platanen.  die und einige christliche und albanische Kirchen und Tempel.
Im Anschluss machen wir eine Wanderung in die kleine Stadt Goy Göl. Hier erkennen Sie vielleicht sogar die Architektur wieder – denn der Ort entstand als deutsche Kolonie „Helenendorf“, als sich Siedler aus Deutschland hier im Jahr 1819 niederließen. Sie besuchen außerdem eine restaurierte Kirche, die heute das lokale historische Heimatmuseum ist und das Weinunternehmen „Goy Göl – Sharab“ der deutschen Kolonialistenbrüder Forer.
Weiter geht es zum Goygöl-See – einem der schönsten des Landes! Der gleichnamige Nationalpark hat eine sehr vielfältige Flora und Fauna zu bieten.

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7. Tag: Ganja - Baku

Aus dem im Westen gelegenen Ganja fahren Sie heute wieder zurück an die Ostküste Aserbaidschans nach Baku. Wenn Sie Lust, erkunden wir heute Vormittag den Nationalpark. Der Rest des Tages steht zur freien Vergügung.

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8. Tag: Baku - Khizi Berge - Quba

Etwa 100 Kilometer nördlich von Baku liegt Khizi, das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Region. Das Gebiet wird auch als „Das Land der Achat-Berge“ bezeichnet. Die Berge sind zwar mit bis zu ca. 960 Metern nicht besonders hoch – dafür beeindruckenden sie mit ihrer eindrucksvollen Farbgebung. Die Farben strahlen in rosa und rot, zwischendurch gibt es auch lila-, blau- oder grünfarbiges Gestein. Neben den vielen Farben können Sie auf Ihrer Wanderung die Riesen des Großen Kaukasus in weiter Ferne betrachten.
Nach der Wanderung erkunden Sie noch den angrenzenden Nationalpark und fahren weiter nach Quba, eine der größten Städte Aserbaidschans, und verbringen hier die Nacht.

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9. Tag: Quba - Wanderung und Dorf Xinaliq - Baku

Heute besuchen Sie die älteste und mit 2.100 Metern auch die höchstgelegenste Siedlung des Landes, Xinaliq. Das Dorf ist über 5.000 Jahre alt und liegt inmitten unzugänglicher Berge und gefährlicher Felsklippen. Dadurch ist es weitestgehend von der Zivilisation abgeschlossen und so kommt es, dass Sie hier auf eine einzigartige Sprache, die keiner bekannten Sprachgruppe angehört, und besondere Traditionen und Bräuche treffen. Nach einer Wanderung fahren Sie zurück nach Baku.

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10. Tag: Baku

Der heutige letzte Tag Ihrer Reise durch Aserbaidschan steht Ihnen zur freien Verfügung. Falls Sie bis jetzt nicht alle Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen haben, können Sie den Tag nutzen, um dies nachzuholen und die letzten Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Besuchen sollten Sie auf jeden Fall das Heydar Aliyev Museum, dass allein für seine besondere Architektur viele Preise bekommen hat. es wurde von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid 2012 fertiggestellt. Bei einem Bummel über den „Grünen Bazar“ können Sie viele lokale Leckereien erstehen. Auch ein Besuch des riesigen Teppichmuseums sollten Sie sich nicht entgehen lassen, denn es präsentiert sich auch von außen, wie ein großer aufgerollter Teppich. Gleich in der Nähe finden Sie auch „little Venice“ und das neue Shopping Center „Deniz Mall“ in Form einer großen Blüte.

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11. Tag: Flug Baku - Frankfurt

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck verlassen Sie heute meistens am frühen Morgen Aserbaidschan und fliegen wieder nach Deuschland zurück.

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