Island Inselumrundung

Islands grüne Seite (Zeltreise)

Auf dieser Reise erleben wir die einzigartige und umwerfende Natur Islands! Der Schwerpunkt dieser Reise sind die idyllischen Fjord- und Küstenlandschaften, mit ihren vielen verschiedenen Vögeln, wie bspw. dem Papageientaucher. Während der ca. 2.500 km langen Reise entdecken wir aber auch die vielen gleißenden Gletscher, reizvolle Wasserfälle, weite Nationalparks, die riesigen Eisberge und den Gletschersee von Jökulsárlón und „Odins Hufabdruck“, die Schlucht Ásbyrgi. Dabei können wir uns auf den vielen Wanderungen von der einzigartigen Natur Islands verzaubern lassen.

Die Highlights Islands: Skogafoss, Lochfelsen im Snaefellsness Nationalpark und ein Geysir

Unsere Highlights:

  • Erlebnisrundreise im Zelt
  • Fjordlandschaften und Küsten
  • Eisberg-Gletschersee Jökulsárón
  • Nationalparks Skaftafell und Staffafell
  • Mývatn-See
  • Dampfende Töpfe und heiße Quellen
  • Wasserfall Dettifoss und Naturlandschaft Ásbyrgi
  • Nationalpark Snaefellsnes

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag So Anreise Reykjavík
2. Tag Mo Reykjavik - Vík í Mýrdal
3. Tag Di Vík í Mýrdal - Basaltsteine Kirkjugólf - Skaftafell Nationalpark
4. Tag Mi Tageswanderung im Skaftafell Nationalpark
5. Tag Do Skaftafell - Höfn - Djúpivogur
6. Tag Fr Djúpivogur - Hallormsstaðir - See Mývatn
7. Tag Sa Ausflug Hverfjall, Dimmuborgir und Kverfell
8. Tag So Mývatn & Umgebung
9. Tag Mo Myvatn - Dettifoss - Húsavík
10. Tag Di Akureyri - Blönduós
11. Tag Mi Blönduós - Halbinsel Snaefellsnes
12. Tag Do Ausflug auf die Halbinsel Snæfellsnes
13. Tag Fr Stykkishólmur - Golden Circle
14. Tag Sa Großer Geysir - Reykjavík
15. Tag So Abreise Reykjavík

Allgemeine Hinweise & Anforderungen:

Jeden Tag werden auf dieser Reise Spaziergänge und Wanderungen unternommen. Der Anspruch ist einfach bis mittel, 2 und 5 Stunden Gehzeit zzgl. Pausen, bis 600 Höhenmeter im Auf- und im Abstieg. Trittsicherheit ist in Island immer erforderlich. Aufgrund der Vulkanasche sind Wege häufig sehr rutschig. Bei Nässe können Wege schlammig und schwer passierbar sein. Die Wanderungen können individuell angepasst werden und werden wetterabhängig geplant.

Eine Zeltreise ist ein Gemeinschaftsprojekt! Jeder Teilnehmende hilft beim Auf- oder Abbau des Gemeinschaftszelts, beim Kochen oder beim Abwaschen. Die Reiseleitung dient nicht als Koch, Spüler und Aufräumer, sondern ist „Erster unter Gleichen“. Sie koordiniert die Aufgaben, die für alle gemeinschaftlich zu tun sind.

Reiseroute

1. Tag: So, Anreise Reykjavík

Anreise nach Island. Gerne sind wir bei der Flugbuchung behilflich.

Anschließend fahren wir in die Hauptstadt Reykjavík, wo wir unser Zeltcamp auf einem zentrumsnahen Campingplatz aufschlagen.

Fahrtzeit: ca. 1 Std., ca. 50 km

2. Tag: Mo, Reykjavik - Vík í Mýrdal

Am Morgen machen wir uns auf zu einem Stadtrundgang durch Reykavík. Wir werden die Stadt als sehr lebhaft kennenlernen, was viele von uns von der „Metropole des Nordens“ bestimmt nicht erwartet hätten. Nachdem wir einige Sehenwürdigkeiten, wie bspw. die Hallgrímskirkja oder das Konzerthaus Harpa angesehen haben, beginnt unsere ca. 2.500 km lange Rundfahrt um Island. Durch reichhaltiges Kulturland kommen wir zur Gletscherzunge des Mýrdalsjökull, welcher der viertgrößte Gletscher Islands ist. Der „Gletscher des sumfigen Tales“ lässt uns erahnen, wie die hier vorherrschende Landschaft entsteht. Weiter geht es zu den malerischen Wasserfällen des Seljalandsfoss und des Skógafoss. Die beeindruckende Landschaft in der Umgebung wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben! Bevor wir zu unserem heutigen Ziel Vík í Mýrdal gelagen, machen wir noch einen Abstecher zum berühmten Vogelfelsen von Dyrhólaey und entdecken dort viele Vögel. Wir übernachten bei Vík í Mýrdal („Bucht am sumpfigen Tal“), dem südlichsten Ort Islands mit ca. 500 Einwohnern.

Fahrtzeit: ca. 3 Std., ca. 200 km

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3. Tag: Di, Vík í Mýrdal - Basaltsteine Kirkjugólf - Skaftafell Nationalpark

Es geht entlang der Südküste Islands, die aufgrund ihrer malerischen Landschaft zu den beliebtesten Reiseregionen des Landes gehört. Weite Lavafelder und steile Küstenfelsen wechseln sich hier ab. In der Nähe des kleinen Dorfes Kirkjubaerklaustur entdecken wir ein ganz besonderes Naturschauspiel. Vor der Kulisse der Klausturheiði-Felsen führt uns ein schmaler Weg zu Basaltsteinen. Von oben betrachtet sehen sie aus wie Pflastersteine, weshalb sie den Namen Kirkjugólf (dt. „Kirchenboden“) tragen. Diese Formationen entstehen, wenn basaltische Lava erkaltet. Wir fahren weiter durch die schier endlosen Schotterebenen des Vatnajökull-Gletschers, welcher der größte Gletscher des Landes und sogar Europas ist.  In den nächsten Tagen wird der Gletscher unser ständiger Begleiter sein. Unser heutiges Ziel ist der Skaftafell Nationalpark. Er wurde 1967 gegründet und 2008 in den Vatnajökull Nationlpark eingegliedert. So kommt es, dass der Vatnajökull Nationalpark heute eine Fläche von ca. 12.000 km² hat und somit einer der größten Nationalparks Europas ist. Hier schlagen wir unsere Zelte für die Nacht auf.

Fahrtzeit: ca. 2,5 Std., ca. 160 km

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4. Tag: Mi, Tageswanderung im Skaftafell Nationalpark

Bei unserer ganztägigen Wanderung durch das Gebiet des Skaftafell Nationalparks entdecken wir die üppige Vegetation und erklimmen einige Höhenmeter am gleichnamigen Vulkan. Hier erhaschen wir einzigartige Blicke auf die verschiedenen Gletscherzungen des Vatnajökull-Gletschers und die Kontraste zwischen den felsigen Bergkanten und dem satten grün des Tals. Der Vatnajökull-Gletscher hat eine Fläche von etwa 8.100 km² und beansprucht so ca. 8% der Landfläche Islands.

Wanderung ca. 8-15 km, 3,5-6 Std. reine Gehzeit, Auf- und Abstieg 300- 850 Meter. Die Gehzeit kann individuell angepasst werden und ist wetterabhängig. Je nach Wetter kann der Weg nass und schlammig sein, Trittsicherheit erforderlich.

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5. Tag: Do, Skaftafell - Höfn - Djúpivogur

Über die Südseite des Vatnajökull gelangen wir an den bekanntesten Gletschersee Islands, den Jökulsárlón (dt. „Gletscherflusslagune“). Mit einer Fläche von ca. 18km² und einer Tiefe von 284 Metern ist der See außerdem der größte und tiefste des Inselstaates. Mit einem Amphibienfahrzeug (welches sowohl an Land als auch auf dem Wasser fahren kann) können wir hier optional zwischen den bis zu 15 Meter hohen Eisberge und das unwirklich erscheinende Weiß, Schwarz und Himmelblau zu hindurchfahren. Im Anschluss geht es an der Südküste weiter durch die Kleinstadt Höfn mit ihren etwas mehr als 1.700 Einwohnern. Durch eine wilde und geschwungene Küstenlandschaft gelangen wir in den äußersten Osten Islands, nach Djúpivogur. Hier schlagen wir unsere Zelte auf und machen einen gemütlichen Spaziergang durch die beeindruckende Fjordlandschaft.

Fahrtzeit: ca. 3 Std., ca. 200 km

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6. Tag: Fr, Djúpivogur - Hallormsstaðir - See Mývatn

Wir fahren Richtung Egilsstadir und kommen nach Hallormsstaður, eine kleine Siedlung, welche am 53 km langen See Lagarfljót (Lögurinn) liegt. Wir durchqueren das östliche Hochland um zum sagenhaften See Mývatn zu gelangen. Übersetzt heißt er „Mückensee“, hauptsächlich sind hier jedoch Zuckmücken anzutreffen, die nicht stechen. Wir schlagen unsere Zelte auf und können den Rest des Tages die Idylle der Seenlandschaft genießen und die Vögel am Ufer zu beobachten.

Fahrtzeit: ca. 4 Std., ca. 250 km

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7. Tag: Sa, Ausflug Hverfjall, Dimmuborgir und Kverfell

Den heutigen Tag nutzen wir, um die Umgebung des Mývatn und die vielen bizarren Naturphänomene kennenzulernen. Wir besichtigen den vulkanischen Explosionskrater Hverfjall, welcher vor etwa 2.500 Jahren, nach der letzten Eiszeit, nach einem Vulkanausbruch entstand. Dadurch, dass das heiße Magma auf das Grundwasser des Sees stieß, wurde eine Wasserdampfexplosion ausgelöst, durch welche eine riesige Wasserdampfsäule entstand. Das vulkanische Lockermaterial sank am Rand dieser Säule hinab und ist heute der Kraterrand des „Kraterbergs“. Hier liegt auch Dimmuborgir (dt. „dunkle Burgen“), ein Lavafeld, dessen bizarr geformte Steinformationen an Burgruinen erinnern. Sie entstanden als sich dort vor ca. 2.300 Jahren Lava über einem See ansammelte. Dadurch begann das Wasser in dem See zu kochen, wodurch der Wasserdampf durch Schlote an die Oberfläche des mit Lava bedeckten Sees stieg. Nachdem die Lava sich erhärtete, floss jedoch noch flüssige Lava hindurch und so brach die Lavakruste größtenteils wieder ein, die Schlote blieben jedoch erhalten – und sind auch heute noch als Dimmuborgir zu sehen. Von hier aus können wir zum Aschekrater Kverfell wandern und in ihn hinabblicken. Zum Abschluss geht es zum Myvatn Nature Bath (fakultativ), wo nach einer langen und abwechslungsreichen Wanderung der herrliche Abschluss im warmen Quellwasser lockt.

Wanderung 20 Km / 350 Höhenmeter/ ca. 5 Std.

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8. Tag: So, Mývatn & Umgebung

Heute steht uns der Tag zur freien Verfügung. Wer Lust auf ein besonderes Abenteuer hat, kann bei einem fakultativen Ausflug die faszinierende Vulkanlandschaft der Askja entdecken. Die etwa zwölfstündige Fahrt führt uns tief hinein in eine eindrucksvolle, nahezu unwirkliche Vulkanlandschaft. Schwarze Lavafelder, rotbraune Krater und die karge Weite des Hochlands vermitteln uns einen intensiven Eindruck von der gewaltigen Kraft des Vulkanismus. (Ca. 250 €, Vorabanmeldung erforderlich.) Alternativ bietet sich ein Reitausflug an oder wir erkunden das Vulkangebiet Krafla bei einer Wanderung auf eigene Faust. Wer es ruhiger angehen möchte, entspannt am Mývatn-See und genießt die einzigartige Landschaft und das Vogelparadies.

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9. Tag: Mo, Myvatn - Dettifoss - Húsavík

Island spart nicht mit Superlativen: Unser erstes Ziel ist der mächtige Dettifoss, der wasserreichste Wasserfall Europas. Tosende Wassermassen stürzen über die dunklen Basaltfelsen in die tiefe Schlucht. Anschließend wandern wir 1–2 Stunden durch den Jökulsárgljúfur-Nationalpark. Entlang der Jökulsá á Fjöllum erwartet uns eine wilde, zerklüftete Landschaft aus schwarzen Lavafelsen, tiefen Schluchten und bizarren Gesteinsformationen. Die ungewöhnlichen Formen entstanden bei gewaltigen Vulkanausbrüchen unter Eis und Wasser. Auf der Umrundung der Halbinsel Tjörnes erreichen wir Ásbyrgi, eine hufeisenförmige, von steilen Felswänden eingerahmte Schlucht, die der Sage nach als Hufabdruck Odins gilt. Schließlich fahren wir nach Húsavík, malerisch am Fjord gelegen. Bei klarer Sicht reicht der Blick von hier bis zur Insel Grímsey am Polarkreis.

Fahrtzeit: ca. 3 Std., ca. 170 km

Wanderung 1-2 Std.

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10. Tag: Di, Akureyri - Blönduós

Wer möchte, kann den Vormittag bei einer fakultativen Walbeobachtungstour verbringen (Vorabanmeldung erforderlich). Mit etwas Glück begegnen uns Schweinswale, Finn- oder sogar Buckelwale, während auch Delfine immer wieder in den Buchten der Nordfjorde gesichtet werden. Alternativ lohnt sich ein Besuch des Walmuseums oder der alten Holzkirche.

Anschließend erkunden wir Akureyri, die „Hauptstadt des Nordens“, bei einem gemütlichen Ortsbummel. Danach führt uns die Reise durch die abwechslungsreiche Landschaft Nordislands weiter nach Westen. Wir besuchen den historischen Museumshof Glaumbær und die nahe gelegene Torfkirche Víðimýri. Zwischen sattgrünen Wiesen liegen die traditionellen, mit Gras bewachsenen Torfhäuser – ein eindrucksvoller Einblick in das frühere Leben auf Island. Im Museumshof erfahren wir mehr über die berühmte Bewohnerin Guðríður Þorbjarnardóttir, die zu den frühen Entdeckerinnen Amerikas zählt. (Eintritt fakultativ.)

Weiter geht es in den Nordwesten nach Blönduós. Am Abend bietet sich noch ein Spaziergang zum Meer und über die Flussinsel an, auf der eine artenreiche Vogelwelt zu Hause ist.

Fahrtzeit: ca. 3 Std., ca. 220 km

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11. Tag: Mi, Blönduós - Halbinsel Snaefellsnes

Heute fahren wir in den Westen Islands, auf die vielfältige Halbinsel Snæfellsnes. Die Region ist nur dünn besiedelt und wird auch das „Miniaturisland“ genannt, weil es auf seiner Fläche von 1.468 km² viele der geografischen Besonderheiten der gesamten Insel beherbergt. So gibt es hier einen Gletscher, den 1.446 m hohen Snæfellsjökull, der einen über 700.000 Jahre alten Vulkan bedeckt, Wasserfälle, neben vielen weißen Stränden auch den Djúpalónssandur, der aus schwarzem Sand und Kies besteht, einige Höhlen, Berge, die malerisch in die Höhe ragen, und an der Küste können herrliche Blicke auf das weite Meer oder die beeindruckenden Felsspitzen geworfen werden. Für zwei Nächte schlagen wir unsere Zelte in Stykkishólmur auf. Hier wurde 1550 von deutschen Kaufleuten ein Handelsplatz gegründet, da seine Lage besonders gut für den Bau eines Hafens war. Außerdem wurden hier Teile des Filmes „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ gedreht.

Fahrtzeit: ca. 3 Std., ca. 220 km

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12. Tag: Do, Ausflug auf die Halbinsel Snæfellsnes

Heute machen wir einen Ausflug und lernen Snæfellsnes auf einigen kleinen Wanderungen besser kennen. Die Halbinsel befindet sich zwischen der Faxaflói-Bucht und dem Breiðafjörður-Fjord im Nordwesten Islands. Übersetzt heißt sie „Schneeberghalbinsel“, was durch den Snæfellsjökull-Gletscher herzuleiten ist, der heute eine Größe von 12 km² hat. Das Grundgebirge, auf dem wir uns befinden ist bereits mehr als 7 Millionen Jahre alt. Die Hauptsehenswürdigkeit der Halbinsel ist der ganz im Westen gelegene Snæfellsjökull-Nationalpark. Auf seiner Fläche von 170 km² beherbergt er den Snæfellsjökull-Gletscher, welcher im Film „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ den „Eingang“ zum Inneren der Erde darstellt, ausgedehnte Lavafelder, bizarre Felsformationen, in zerklüfteten Küstenabschnitten versteckte Buchten und auch eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Östlich des Nationalparks liegt die natürliche Steinbogen Gatklettur, der „Lochfelsen“. Hier befinden sich auch drei Felshöhlen, die bei Sturmflut hohe Wasserfontänen durch ihre engen Öffnungen schießen. Und auch Djúpalónssandur ist eine Sehenswürdigkeit auf der Snæfellsnes-Halbinsel. Der Sand dieses Strandes ist durch den Ausbruch eines Vulkans schwarz gefärbt, da die Lava fast bis zum Meer floss. Nach unseren kleinen Wanderungen fahren wir wieder zurück zu unserem Zeltplatz in Stykkisholmur.

Fahrt je nach Ziel 50-100 km

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13. Tag: Fr, Stykkishólmur - Golden Circle

Unsere Rundreise durch Island geht weiter mit der Fahrt zur Geburtsstätte des ersten europäischen Parlaments – nach Þingvellir (Thingvellir). Bereits im 1. Jhd. liefen hier Reitpfade aus allen Regionen Islands zusammen und um 930 n. Chr. wurde jährlich eine traditionelle Versammlung mit dem Namen „Althing“ gehalten, die eine gesetzgeberische und gerichtliche Funktion hatte. Die Tradition wurde bis 1798 fortgeführt, bis die Dänen das Althing auflösten. An diesem geschichtsträchtigen Ort wurde außerdem 1944 die Republik Island ausgerufen. Bei einem Spaziergang durch die Allmännerschlucht können wir die gewaltigen Erdspalten bestaunen und erleben, wie die Kontinentalplatten Europas und Amerikas langsam auseinanderdriften.

Wir fahren weiter auf dem berühmten „Golden Circle“ und erreichen den mächtigen Wasserfall Gullfoss. Tosende Wassermassen stürzen hier über mehrere Stufen in eine tiefe Schlucht – ein beeindruckendes Naturschauspiel und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands.

Anschließend geht es zum Großen Geysir im Haukadalur (dt. „Tal der Greifvögel“). Hier schlagen wir unser Camp auf und haben so am späten Abend das beeindruckende Naturschauspiel rund um die heißen Quellen und den regelmäßig ausbrechenden Strokkur fast für uns alleine.

Fahrtzeit: ca. 4 Std., ca. 250 km

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14. Tag: Sa, Großer Geysir - Reykjavík

Wir starten den Morgen ganz entspannt und haben noch einmal Zeit, den mächtigen Geysir Strokkur in Ruhe zu erleben. Immer wieder schießt seine heiße Fontäne in die Höhe – ein beeindruckendes Naturschauspiel zum Abschluss unseres Aufenthalts im Golden Circle. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zurück nach Reykjavík. Hier bleibt noch einmal Zeit, durch die bunten Straßen der lebendigen Hauptstadt zu bummeln, in kreativen Läden zu stöbern oder eines der zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants zu besuchen. Anschließend heißt es ein letztes Mal: ab ins Zelt, denn unsere letzte Nacht auf Island wartet auf uns.

Fahrtzeit: ca. 2 Std., ca. 140 km

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15. Tag: So, Abreise Reykjavík

Heute geht es mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Deutschland.

Fahrtzeit: ca. 1 Std., ca. 50 km

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