Zentralasien Privatreise

Eine Reise entlang der alten Seidenstraße

Wir starten zu einer außergewöhnlichen Reise durch vier historisch faszinierende Länder an der Seidenstraße: China (Xinjiang Provinz), Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan. Die alte Seidenstraße war über viele Jahrhunderte die Verbindung zwischen dem Abendland und China. Wir erleben alte Karawanenstädte, probieren süße Weintrauben in Turfan, bestaunen alte buddhistische Grotten und durchqueren die Taklamakan Wüste. In Kirgisistan beeindrucken uns die atemberaubende Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln und glasklaren Gebirgsseen und die Gastfreundschaft der Kirgisen. Der Issyk Kul ist das Meer Zentralasiens und lockt im Sommer viele Badegäste aus der Umgebung an. Von Bishkek, der grünen Hauptstadt fliegen wir nach Tashkent in Usbekistan. Die einmalige Schönheit der orientalischen Architektur von Samarkand, Buchara und Khiva wird uns ewig in Erinnerung bleiben. Wir tauchen ein in ein blautürkises Farbenmeer der Medresen, in eine Welt von bedeutenden Moscheen und grazilen Minaretten, in ein Märchen aus 1001 Nacht. Zum Schluß geraten wir in Astana ins Staunen – was für eine Moderne Architektur.

Unsere Highlights:

  • Turfan-Senke – einer der tiefsten Orte der Welt
  • Abseits der ausgetretenen Pfade: Kuqa und Serik Buya
  • Sonntagsmarkt in Kashgar und Karakol
  • Kameltrekking in der Taklamakan Wüste
  • Türkisblauer Karakul See vorm Muztag Ata
  • Tashkorgans steinerne Festung
  • Über den Torugart Pass nach Kirgisistan
  • Jurte, Pferd und Stutenmilch am Son Kul
  • Baden im Issyk Kul
  • Bishkek, Tashkent, Kashgar – Metropolen der Seidenstraße
  • Auf den Spuren von Timur in Samarkand, Buchara und Khiva

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Urumqi
2. TagAnkunft in Urumqi
3. TagUrumqi - Turfan
4. TagTurfan - Nachtzug nach Kuqa
5. TagAnkunft in Kuqa
6. TagKuqa - Kizil - Aksu
7. TagAksu - Serik Buya - Yarkand
8. TagYarkand - Kameltrekking in der Taklamakan Wüste
9. TagKameltrekking - Kashgar
10. TagKashgar (Sonntagsmarkt)
11. TagKashgar - Tashkurgan
12. TagTashkurgan - Kashgar
13. TagKashgar - Tashrabat
14. TagTashrabat – Son Kul
15. TagSon Kul - Kochor
16. TagKochor - Karakol
17. TagKarakol (Sonntagsmarkt)
18. TagKarakol - Cholpan Ata
19. TagCholpan Ata - Bishkek
20. TagFlug Bishkek - Tashkent - Khiva
21. TagKhiva
22. TagKhiva - Ayaz Kala
23. TagAyaz Kala - Buchara
24. TagBuchara
25. TagBuchara
26. TagBuchara - Sharisabz - Samarkand
27. TagSamarkand
28. TagZug Samarkand - Tashkent
29. TagFlug Tashkent - Astana
30. TagFlug Astana - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Urumqi

Gegen Abend fliegen wir von Frankfurt über Astana in Kasachstan nach Urumqi in China.

2. Tag: Ankunft in Urumqi

Gegen Mittag erreichen wir die Hauptstadt der Autonomen Region Xinjiang. Mit knapp 2 Millionen Einwohnern ist Urumqi eine der größten Städte in Xinjiang und bedeutet übersetzt „Schönweide“. Nach dem Einchecken in unserem Hotel besuchen wir am Nachmittag das neue Museum, welches sehr eindrucksvoll die gesamte Geschichte der Seidenstraße darstellt. Am Abend lernen wir uns bei einem gemeinsamen Begrüßungsabendessen kennen.

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3. Tag: Urumqi - Turfan

Nach dem Frühstück fahren wir ins 180 km entfernte Turfan. Turfan wird auch Ofen genannt und liegt 150 m unter dem Meeresspiegel. Das führt zu 50°C im Sommer und -25°C im Winter, aber auch zu extremen Winden an ca. 40 Tagen im Jahr. Am Nachmittag schauen wir uns Jiaohe an, die ehemalige Hauptstadt des zentralasiatischen Königsreiches Cheshi, die leider im 13. Jh. von Dschingis Khan zerstört wurde. Während einer kleinen Stadt­rundfahrt besuchen wir das Emin Minarett, eines der wenigen kulturge­schicht­lichen bedeut­sa­men Bau­wer­ke Turfans aus dem 18. Jh.. Interes­sant sind auch die Wassergräben, die unter der Stadt fließen. Am Abend checken wir in unser Hotel ein.

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4. Tag: Turfan - Nachtzug nach Kuqa

Ein Tagesausflug bringt uns vorbei an den “Flammenden Bergen” zu den Höhlen von Bezeklik. Vom 5. bis 14. Jh. sind hier 83 kleine Grottentempel entstanden, von denen 40 ausgeschmückt wurden. Nur sieben Grotten sind noch offiziell zugänglich. Die meisten bestehen aus einer Kammer mit Tonnengewölbe, leider fehlen Figuren und die Wandbilder sind schlecht erhalten. Die Astana-Metropole beherbergt ein altes Gräberfeld, das von 273 bis 778 genutzt wurde. Die Gräber treten nach außen durch kleine Tumuli in Erscheinung. Darunter verbirgt sich eine Gruft, die über eine kleine Rampe zugänglich war. Nicht weit entfernt ist Gaochang. Die Ruinen sind das Zentrum des Uighur Imperiums aus dem 9. Jh. Wir können auch das noch sehr gut erhaltene Dorf Tuyok besuchen. Den ganzen Tag über kommen wir immer wieder an „Traubentrocknungshäusern“ vorbei und wir haben sicher die Möglichkeit, die süßen Trauben von Turfan zu kosten. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Kuqa.

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5. Tag: Ankunft in Kuqa

Am Morgen erreichen wir die Oasensiedlung Kuqa. Mit ihrem bäuerlichen Leben und kleinen Märkten lässt Kuqa kaum noch vermuten, dass dieser Ort einst neben Khotan zu den bedeutendsten Zentren der Seidenstraße zählte. Wir besuchen die Ruinen von Subashi. Der Tempel wurde im 1. Jh. erbaut und erlebte seinen Höhepunkt vom 6.-8. Jh. Heute ist leider nicht mehr viel erhalten, doch hat diese Anlage Atmosphäre. Ebenfalls auf dem Weg liegt der höchste Feuersignalturm an der Seidenstraße. Wir schlendern durch die Altstadt von Kuqa, besuchen den lokalen Markt, die alte Freitagsmoschee und probieren gefüllte Teigtaschen direkt aus dem Ofen. (F)

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6. Tag: Kuqa - Kizil - Aksu

Etwa 70 Kilometer nordwestlich liegen die Höhlen der 1000 Buddhas von Kizil. Insgesamt wurden in eine Steilwand über 230 Höhlen gehauen. Die Fahrt zu den Höhlen führt durch beeindruckende Felsformationen. Dann geht es weiter immer entlang der Taklamakan Wüste nach Aksu.

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7. Tag: Aksu - Serik Buya - Yarkand

Auf einer alten Straße fahren wir von Aksu in Richtung Yarkand. Donnerstags ist Markttag in Serik Buya. Von nah und fern kommen die Bauern zum Kaufen und Tauschen. Außerdem kommen wir durch weitere kleine Dörfer, wo wir noch etwas vom ursprünglichen Alltag der Uiguren mitbekommen können. Am Abend erreichen wir Yarkand, das ehemalige Ende der alten Haupthandelsroute von British India. Yarkand war über Jahrhunderte eine wichtige Karawanenstadt und ein Zentrum für hinduistische Händler.

8. Tag: Yarkand - Kameltrekking in der Taklamakan Wüste

Am Morgen erkunden wir die Altstadt. Wir wandeln über den belebten Basar und erleben den traditionellen uigurischen Alltag. Wir bestaunen die Altyn Moschee mit dem Grab von Aman Isa Khan. Sie war Musikerin, Poetin und die Frau des Khans von Yarkand im 16. Jh. Außerdem besuchen wir die Gräber der Könige von Yarkand bevor wir in die Wüste aufbrechen. Unsere Kamele warten schon auf uns. Am späten Nachmittag reiten wir der untergehenden Sonne entgegen und können uns auf typischen uigurischen BBQ unter einem grandiosen Sternenhimmel freuen. Wir übernachten im Zelt in der Wüste.

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9. Tag: Kameltrekking - Kashgar

Sonnenaufgang in der Wüste und ein Frühstück hoffentlich ohne Sandsturm. Noch einmal besteigen wir unsere Kamele, die uns wieder zurück in die Zivilisation bringen. Am Nachmittag erreichen wir Kashgar.

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10. Tag: Kashgar (Sonntagsmarkt)

Sonntag ist Markttag in Kashgar und wir stürzen uns ins Getümmel. Besonders der Tiermarkt ist noch interessant. Vom frischen Fladenbrot bis zum Kamel gibt es alles zu kaufen. In den neuen Markthallen wird alles angeboten was das Herz begehrt. Anschließend erkunden wir Kashgar. Leider ist von der ehemaligen Altstadt nichts mehr übrig geblieben – der chinesische Fortschritt hat Einzug gehalten in Kashgar! Wir besuchen die alte Id-Kah Moschee und erleben, wie tief noch heute der Islam in der Gegend verwurzelt ist. Auch das Abakh Hoja Mausoleum steht auf unserem Programm.

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11. Tag: Kashgar - Tashkurgan

Wir brechen auf in Richtung Pakistan. Auf dem neu gebauten Karakorum Highway fahren wir zum himmelblauen Karakol See auf 3.800 m Höhe. Bei gutem Wetter ragt der über 7.000 m hohe “Vater der Eisberge”, der Muztag-Ata, mächtig hinter dem See auf. In dieser Gegend leben viele kirgisische Nomaden mit ihren Yaks und Schafen. Unsere Fahrt führt uns bis Tashkurgan auf 3.300 m Höhe an die Grenze zu Pakistan. Unterwegs genießen wir immer wieder herrliche Ausblicke auf den Pamir und den Kunlun Shan.

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12. Tag: Tashkurgan - Kashgar

In Tashkurgan leben überwiegend Tadjiken. Wir schauen uns “Stone City” an und genießen den grandiosen Ausblick auf das Pamir Gebirge. Dann geht es wieder zurück nach Kashgar. Am Abend wartet ein uigurisches Abschiedsessen auf uns.

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13. Tag: Kashgar - Tashrabat

Nach dem Frühstück beginnt das nächste Abenteuer. Wir fahren zur Grenze. Nach den Ausreiseformalitäten aus China fahren wir hinauf zum Torugart Pass auf 3.752 m Höhe, wo sich der Grenzübergang der Kirgisen befindet. In Kirgisistan werden die Uhren 2 Stunden zurück gestellt und es ist nicht weit bis Tashrabat, allerdings auf schlechter Straße. Tashrabat ist eine alte Karawanserei an der Seidenstraße und hier gibt es nur ein paar einfache Jurten. Wir verbringen den Rest des Tages mit den Nomaden, probieren Kymys, leihen uns vielleicht ein Pferd aus, um die Umgebung zu erkunden oder unternehmen eine kleine Wanderung

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14. Tag: Tashrabat – Son Kul

Nach dem Nomadenfrühstück geht es zurück auf den “Highway”. Über mehrere Pässe, vorbei an schneebedeckten Bergen kommen wir nach Naryn, wo wir eine Mittagspause einlegen. Am Nachmittag erreichen wir dann den Son Kul See auf gut 3.000m Höhe gelegen. Eine beeindruckende Landschaft! Auch hier kann man reiten oder am See spazieren gehen. Wir übernachten noch einmal in einer Jurte.

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15. Tag: Son Kul - Kochor

Haben Sie Lust am Morgen noch einmal auszureiten oder eine kleine Wanderung zu unternehmen? Gegen Mittag verlassen wir den See und fahren nach Kochor, ein kleiner Ort der berühmt ist für Shyrdaks, die traditionellen Teppiche der Kirgisen. Hier übernachten wir in einer Gastfamilie.

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16. Tag: Kochor - Karakol

Wir verlassen Kochor und kommen nach einiger Zeit an den Issyk Kul. Kul bedeutet See und er ist einer der größten Hochgebirgsseen der Erde auf 1.600 m Höhe eingerahmt vom Tien Shan Gebirge. Wegen seiner Größe von 180 x 60 km wird er auchKirgisisches Meer genannt und gilt als heilig. Die tiefste Stelle ist 700 m tief und es fließen 70 Flüsse in den See, aber kein einziger fließt hinaus. Vom Issyk Kul fahren wir zur Jeti Öghüz Schlucht mit dem „gebrochenen Herzen“, einer bizarren Felsformation und unternehmen eine kleine Wanderung ins „Tal der Blumen“. Gegen Abend erreichen wir Karakol, ein sehr russischer Ort in dem es immer noch eine Leninstatue gibt, aber auch eine russische Holzkathedrale und eine Moschee. Karakol ist der Ausgangspunkt für Wanderungen in die Karakol- oder Altyn Arashan Schlucht.

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17. Tag: Karakol (Sonntagsmarkt)

Und wieder wartet ein Markt auf uns – der Sonntagsmarkt in Karakol. Aus der ganzen Umgebung kommen die Bauern hierher, um Ihre Kühe und Schafe zu verkaufen, aber auch Pferde zu handeln, oder ihnen neue Hufeisen anpassen zu lassen. Wenn das Wetter es zulässt machen wir heute einen Ausflug mit einem russischen Jeep in die Berge. Über abenteuerliche Wege geht es immer entlang des Flusses weiter hinauf bis wir die Spitzen der Schneeberge sehen können. Am Ende des Weges erwarten uns heiße Quellen. Bitte nicht das Handtuch vergessen, denn hier können wir ein angenehmes Bad in den Quellen genießen, allerdings in sehr einfacher Umgebung. Anschließend können wir einen Großteil des Weges zurückwandern und unterwegs immer wieder die vielen unterschiedlichen Blumen bestaunen. Am Abend wartet dann die warme Dusche im Hotel auf uns.

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18. Tag: Karakol - Cholpan Ata

Wir besuchen die schöne Holzkathedrale und den alten chinesischen Tempel. Wir können auch noch das Przewalski Museum besuchen, um einiges über den russischen „Explorer“ zu erfahren. Entlang des Issyk Kul geht es nach Cholpon Ata. Im Sommer ist hier viel los, denn von nah und fern kommen Kirgisen, Kasachen und Russen, um ihre Badeferien am „Meer“ zu verbringen. Wir können hier zum Lunch den leckeren Fisch des Sees probieren. Unser Hotel liegt direkt am Strand, etwas außerhalb von Cholpan Ata

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19. Tag: Cholpan Ata - Bishkek

Am Morgen fahren wir nach Bishkek. Die Fahrt führt auf relativ guter Straße durch eine Schlucht in die Hauptstadt. Unterwegs machen wir noch einen Stopp beim Burana Tower aus dem 11. Jh. Von oben hat man schöne Ausblicke auf das gesamte Tal und die Bergkette im Hintergrund. Dann erreichen wir Bishkek, ehemals Frunse genannt, eine der grünsten Hauptstädte der Welt. Wir erkunden die Stadt. Bei einem Besuch des Osh-Basars erleben wir Zentralasien pur: Obst, Gemüse, Früchte, Brot, Haushaltswaren, Kuchen, Filzteppiche und vieles mehr begeistern den Besucher. (F)

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20. Tag: Flug Bishkek - Tashkent - Khiva

Am Morgen bringt uns ein kurzer Flug nach Usbekistan. Wir landen in Tashkent und je nach Anschlußflugzeit weiter nach Khiva, haben wir noch Zeit, die Hauptstadt zu erkunden

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21. Tag: Khiva

Ein ganzer Tag zwischen Palästen, Moscheen, Medresen, Mausoleen und Basare, die wie ein riesiges Freilichtmuseum wirken. Das Kalta Minor, das „kleine“ Minarett, ein massiver Bau in den intensivsten Blautönen ist nicht zu übersehen und gehört sicher zu den Höhepunkten der Reise. Dieses Wahrzeichen von Khiva wird seinem Beinamen ‚klein’ wirklich nicht gerecht. Die alte Stadt, auch Itschan Kale genannt, ist fast vollständig ummauert und 4 Tore gewähren Einlass. Am Westtor befindet sich die Festung Ark, die im 17. Jh. vom Khan weiter ausgebaut wurde. Hier befanden sich ein Gefängnis, eine Kanzlei, ein Arsenal, eine Münzpräge, eine Sommermoschee, ein Thronsaal und ein Harem. Vom Dach der Festung hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt. Auch der Palast Tash Hauli, gegenüber der Karawanserei, beeindruckt in seinem Harem mit wunderschön bunt bemalten Decken. Klettern wir auf eines der Minarette in der Stadt und genießen die fantastische Aussicht

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22. Tag: Khiva - Ayaz Kala

Der Vormittag steht noch zur Verfügung in Khiva. Dann brechen wir auf in die Wüste. Über die alte Khorezem Festung Toprak Kala erreichen wir gegen Abend Ayaz Kala und übernachten hier wieder in einer Jurte zu Füßen der alten Festung.

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23. Tag: Ayaz Kala - Buchara

Eine längere Fahrt bringt uns auf der alten Karawanenstraße durch die Kyzyl Kum (roter Sand) entlang des Amu Darja in Richtung Buchara. Die heiligste Stadt Mittelasiens wurde wahrscheinlich im 13. Jh. v.Chr. gegründet und hat heute ca. 300.000 Einwohner. Seit 1993 gehört Buchara mit seinen über 350 Moscheen und 120 Medresen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Emirat von Buchara bestand bis ins Jahr 1920, bis der Emir vor den sowjetischen Truppen unter General Frunse nach Afghanistan flüchtete.

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24. Tag: Buchara

Wir genießen während eines Rundgangs die einmalige Atmosphäre der Altstadt. Rund um den Teich des Labi-Hauz lebt Buchara und viele kleine Restaurants laden zu Shashlik, Piva und Wodka ein. Die Gassen führen uns zu den Gewölben der Händler, Scherenmacher und Schuster blicken freundlich heraus. Unser Ziel ist die Mir-I-Arab-Medrese mit dem Kalanminarett, bedeutende Zeugnisse zentralasiatischer Architektur. Vielleicht haben Sie Lust die Abendstimmung in einer Medrese zu genießen: Sie sitzen im lauschigen Innenhof und probieren leckere Salate und Usbekische Küche, dazu ein wenig Folklore, und der Tag bleibt unvergesslich!

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25. Tag: Buchara

Die Schönheit von Chor Minor (vier Minarette) machen insbesondere seine Form und die vier himmelblauen Kuppeln aus. Die 17m hohen Türme stammen aus dem Jahr 1807 und sind das Überbleibsel einer früheren Medrese. Weitere Sehenswürdigkeiten in Buchara sind die alte mächtige Festung Ark (7. bis 19. Jahrhundert), Handelskuppeln aus dem 16. Jahrhundert, Mausoleum der Samaniden (10. Jh.) und die Bolo Hauz Moschee. Lassen wir uns von der einzigartigen Atmosphäre dieser Stadt berauschen, lauschen in einem Teehaus den neuesten Geschichten oder gehen auf Schnäppchenjagd im bunten Basar. Vielleicht ein türkisches Bad am Abend?

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26. Tag: Buchara - Sharisabz - Samarkand

Am eindrucksvollen Serawschangebirge entlang erreichen wir die legendäre Geburtsstadt Timurs, Shakhrisabz. Wir besuchen die Ruinen des Sommerpalastes Ak-Sarai, das Jakhangir-Mausoleum, und Kuk Gumbaz, berühmte Monumente aus dem 14. und 15. Jahrhundert (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Abend treffen wir in Samarkand ein, der über 2.500 Jahre alten Perle der Seidenstraße. Sie wurde bereits im 4. Jh. v. Chr. von Alexander dem Großen besetzt, später von Djingis Khan zerstört und Timur wollte aus ihr im 14. Jh. die schönste Stadt der Welt machen.

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27. Tag: Samarkand

Der Registan mit seinem Ensemble aus Moscheen und Koranschulen, mit himmelblauen Mosaiken und pompösen Innenausstattungen, wird uns in Erstaunen versetzen. Der „Sandplatz“ ist das Symbol von Usbekistan und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zu Beginn des 15. Jh. errichtete Moschee Bibi Hanim zählt zweifellos zu den großartigsten Leistungen islamischer Architektur. Timur wollte mit dieser riesigen Freitagsmoschee eine irdische Nachbildung des Paradieses bauen. Die Totenstadt Schah-i-Sinda bezaubert mit ihren blau und türkis glänzenden Majoliken und ist eine der ältesten Kultstätten Zentralasiens mit 20 Mausoleen. Heute Abend sind wir zu Gast bei einer usbekischen Familie.

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28. Tag: Zug Samarkand - Tashkent

Bunt geht es zu auf dem Basar von Samarkand – und Probieren ist ausdrücklich erwünscht. Die verschiedensten Rosinensorten und gelbe Feigen machen Appetit auf den Orient. Unbedingt besuchen sollten wir auch das Grab von Timur aus dem 15. Jh., das Mausoleum Gur Emir. Die großartige Innenausstattung ist unbeschreiblich. Es ist auch noch genügend Zeit, das Observatorium des damaligen Astronomen Ulug-Beg zu besuchen, dessen Beobachtungen heutzutage immer noch die Fachleute verblüffen. Am späten Nachmittag besteigen für den Afrosiab Schnellzug nach Tashkent

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29. Tag: Flug Tashkent - Astana

Ein ganzer Tag steht uns zur Verfügung, die Hauptstadt Usbekistans zu erkunden. Bei einem Stadtrundgang sehen wir den „Broadway“ – die Fußgängerzone, das Parlament, einen russischen Zarenpalast, einige U-Bahn Stationen und natürlich die Reiterstatue von Timur. Außerdem besuchen wir die Altstadt von Tashkent mit den Medresen Kukeldash und Barak Khan, bummeln über den Chorsu Bazar und sehen den wahrscheinlich ältesten Koran. Wer möchte kann auch eins der vielen Museen Tashkents besuchen. Am späten Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen und wir fliegen nach Astana. Spät in der Nacht erfolgt der Transfer zum Hotel.

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30. Tag: Flug Astana - Frankfurt

Unser Flug geht erst um 16 Uhr weiter und somit bietet sich die Gelegenheit, Astana – die neue Stadt in Kasachstan, zu entdecken. Air Astana bietet uns eine gut 4-stündige Stadtrundfahrt an, bei der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht werden. Dann heißt es Abschied nehmen und eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende. Am selben Abend erreichen wir Frankfurt.

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