Winter in Sibirien

Wintermärchen am Baikalsee

Auf dieser Reise erleben wir eine zauberhafte Eis- und Schneewelt des winterlichen Baikalsees hautnah. Ein Mal im Jahr friert der Baikalsee für nur etwa einen Monat komplett zu. Neben der faszinierenden Winterlandschaft zählt das Unterwegs-Sein auf dem See z.B. per Auto, oder Luftkissenboot zu einem ein absoluten Highlight! Wer glaubt, es sei im März sibirisch-kalt, der irrt. Oft hat man tagsüber viel Sonne und weit über 0 Grad, nur nachts kann das Thermometer auch unter -10 Grad fallen.

Unsere Highlights:

  • Der zugefrorene Baikalsee
  • Fahrt mit Schneemobilen
  • Hundeschlittenfahrt im Nationalpark
  • Mittagessen bei einer Familie
  • Bezaubernde Insel Olchon
  • Eiskristalle und Eisskulpturen

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFr.Flug Deutschland - Irkutsk
2. TagSa.Irkutsk
3. TagSo.Irkutsk - Khuzhir (Insel Olchon)
4. TagMo.Insel Olchon
5. TagDi.Khuzhir (Insel Olchon) - Irkutsk - Listwjanka
6. TagMi.Listwjanka
7. TagDo.Listwjanka - Bolshie Koty
8. TagFr.Bolshie Koty - Listwjanka
9. TagSa.Listwjanka – Talzy – Irkutsk
10. TagSo.Flug Irkutsk - Deutschland

Reiseroute

1. Tag: Fr., Flug Deutschland - Irkutsk

Los geht es auf Ihre Reise in den sibirischen Winter mit dem Flug von Frankfurt nach Irkutsk.

2. Tag: Sa., Irkutsk

Am Morgen erreichen wir Irkutsk, die Hauptstadt Ostsibiriens. Unsere lokale Reiseleitung erwartet uns schon und begleitet uns vom Flughafen zum Hotel. Nach einer kurzen Pause lädt Irkutsk, das als schönste und interessanteste Stadt Sibiriens den Beinamen „Paris Sibiriens” trägt, zur Stadtrundfahrt ein. An Alexander den III., der maßgeblich zur Erschließung Sibiriens durch den Bau der Transsibirischen Eisenbahn beigetragen hat, erinnert eine Statue. Wir sehen das Weiße Haus, das Theater, alte Holzhäuser und einige Kirchen (teilweise mit Innenbesichtigung). Zudem besuchen wir das Dekabristenmuseum und den Kolchosmarkt.

F

3. Tag: So., Irkutsk - Khuzhir (Insel Olchon)

Mit dem öffentlichen Regional-Minibus fahren wir nach Olchon, der größten der 26 Inseln im Baikalsee. Ihrer herrlichen Natur und schönen Sandstrände hat die Insel den Beinamen „Herz bzw. Perle des Baikals” zu verdanken. Am späten Nachmittag erreichen wir Khuzhir, die „Inselhauptstadt“ mit einer überschaubaren Einwohneranzahl. Hier hat man mancherorts das Gefühl, in der Zeit zurück gereist zu sein: traditionelle sibirische Holzhäuser, „Straßen“ ohne Asphalt, Strom erst seit 2005. Wir wohnen in einem einfachen Gästehaus. Wer möchte, kann hier auch den Besuch einer Banja einplanen, gerade im Winter ein angenehmes Unterfangen. Unsere Wirtin heizt dieses traditionelle russische Dampfbad gerne für uns ein. Abendessen wird im Gästehaus angerichtet.

F A

4. Tag: Mo., Insel Olchon

Mit einem geländegängigen, russischen Minivan machen wir uns auf den Weg in Richtung Kap Choboj (auf Burjatisch “Eckzahn”), der Nordspitze der Insel. Auf dem Weg nach Norden erblicken wir teilweise spektakuläre Küstenabschnitte und interessante Felsformationen. Je nach Wetter und Eisverhältnissen fahren wir auf dem Eis oder über die Insel an Land. Ob wir es heute bis zum Kap Choboj schaffen oder die Ausflugsroute an die Witterung anpassen, ist jedoch abhängig von den Schnee- und Eisverhältnissen.

Direkt vor dem Kap Choboj liegt mit 79,5 Kilometer die breiteste Stelle des Baikalsees. Hier treffen das „Kleine Meer“ und das „Große Meer“, der offene Baikalsee, aufeinander – schnell ist klar, wieso der Baikalsee auch als „sibirisches Meer“ bezeichnet wird. Im tiefsten sibirischen Winter wirkt das Ganze mit der glatten zugefrorenen Wasserfläche noch spektakulärer. An manchen Stellen ragen Eisbrocken heraus und vereinzelt trifft man auf Fischer, die Löcher ins Eis bohren und Vorbereitungen für den Fischfang treffen. Unterwegs lassen wir uns ein Picknick schmecken. Gegen Abend kehren wir nach Khuzhir zum Abendessen zurück.

F M A

5. Tag: Di., Khuzhir (Insel Olchon) - Irkutsk - Listwjanka

Nach 2 Tagen nehmen wir Abschied von der Insel und fahren mit dem öffentlichen Regional-Minibus zurück nach Irkutsk. Von dort geht es mit einem privaten Fahrzeug weiter zum Dorf Listwjanka. Hier werden wir in einem kleinen Holzhotel untergebracht.

F

6. Tag: Mi., Listwjanka

Nach dem Frühstück besuchen wir das Baikalmuseum, in dem uns die Flora und Fauna des einzigartigen Ökosystems näher gebracht werden. Im Aquarium beobachten wir ein paar der Seebewohner näher: Baikalrobben, Äschen und den nur im Baikalsee schwimmenden Omul, einen lachsähnlichen Fisch.
Anschließend steht ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: eine etwa 20-minütige Fahrt mit dem Hundeschlitten durch den Pribaikalskiy-Nationalpark. Danach machen wir uns bei einem Spaziergang in der klaren sibirischen Luft mit dem kleinen Dorf vertraut: wir besuchen die Dorfkirche und bummeln am Hafen entlang über den Fischmarkt – haben Sie Lust, frisch gefangenen Omul zu kosten?

F

7. Tag: Do., Listwjanka - Bolshie Koty

Das Winterabenteuer geht weiter. Schneemobile (2 Personen pro Schneemobil) bringen uns durch den Wald ins Örtchen Bolshie Koty, das sonst nur vom Wasser aus zu erreichen ist. Um die 35 Personen leben hier in kleinen Holzhäusern direkt am See. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein: ss gibt keine Straßen, kaum Autos, keine Hektik und keinen Stress. Wir haben nun Zeit, den Ort und ggf. noch den wunderschönen, das Dorf umgebenden Pribaikalskiy-National-Park zu erkunden. Zum Mittag besuchen wir eine Familie und bekommen einen Einblick in das einfache Leben der Dorfbewohner. Für die Nacht werden wir in Gästezimmern der Familien untergebracht. Zur Entspannung können wir in das traditionelle Dampfbad (Banja) der Familie gehen.

F M A

8. Tag: Fr., Bolshie Koty - Listwjanka

Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt haben, werden wir abgeholt. Je nach Wetter und Eisbedingungen fahren wir mit Auto(s) auf dem Eis zurück nach Listwjanka. Auf dem zugefrorenen See herrscht eifrige Betriebsamkeit! Unterwegs wird für uns heißer Tee mit sibirischen Kräutern am Lagerfeuer im Schnee zubereitet und Fischer zeigen, wie sie die Fische im Winter mit Netzen fangen.

Außerdem unternehmen wir einem Ausflug per Luftkissenboot auf dem zugefrorenen See. Dieser dauert ca. 30-60 Min. und findet je nach Verfügbarkeit mit einem eigenen Boot statt oder als Mitfahrer bei einer Gruppe von Einheimischen.

F

9. Tag: Sa., Listwjanka – Talzy – Irkutsk

Die Rückfahrt nach Irkutsk unterbrechen wir am Freilichtmuseum für Russische Holzarchitektur in Talzy. Ob burjatische Jurte, Bauernhaus oder Holzkirche – hier dokumentieren zahlreiche historische Baudenkmäler die Architektur Ostsibiriens des 17.-19. Jahrhunderts. Angekommen in Irkutsk steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Vielleicht haben Sie Lust, den farbenfrohen Markt zu besuchen oder über die Promenade am Angara-Fluss zu bummeln?

F

10. Tag: So., Flug Irkutsk - Deutschland

Je nach Abflugzeit werden wir zum Flughafen gebracht und eine besondere Reise geht zu Ende.

F

Buchungsanfrage