Yunnan & Laos

Von China nach Laos - ein Naturerlebnis

Bei dieser Yunnan und Laos Reise erleben wir zwei Länder, welche unterschiedlicher nicht sein können. Diese faszinierende Überlandreise von der geschäftigen Yunnan Provinz im Südwesten Chinas bis ins beschauliche Laos führt uns durch eine der abgelegensten und eindrucksvollsten Gegenden von Südostasien, welche von westlichen Touristen nur selten besucht werden. Von den magischen Reisterrassen in Yuangyang fahren wir durch eines der bedeutendsten Teeanbaugebiete Chinas bis in die ehemalige Königsstadt Luang Prabang. Viele interessante Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung warten auf uns.

Unsere Highlights:

  • UNESCO Reisterrassen in Yuanyang
  • Steinwald von Lunan
  • Eindrucksvolle Architektur in Jianshui
  • Legendäre Tee- und Pferdestraße
  • Altstadt von Lijiang (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • 2-tägige Wanderung in der Tigersprungschlucht
  • Tibetischer Buddhismus in Shangri-La
  • Altstadt Shaxi und Weishan
  • Bootsfahrt auf dem Nam Ou
  • Bezauberndes Luang Prabang

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Kunming
2. TagAnkunft in Kunming
3. TagWestberge - Bambus Tempel
4. TagKunming - Zhongdian
5. TagZhongdian - Tigersprungschlucht
6. TagTigersprungschlucht - Lijiang - Shuhe
7. TagLijiang
8. TagShuhe - Shaxi
9. TagShaxi - Xizhou
1. Tag/10. TagFlug Frankfurt - Kunming / Dali
2. Tag/11. TagAnkunft in Kunming / Xiuzhou - Weishan - Zug nach Kunming
3. Tag/12. TagKunming
4. Tag/13. TagKunming - Jianshui
5. Tag/14. TagJianshui - Schwalbenhöhlen - Yuanyang
6. Tag/15. TagYuangyang
7. Tag/16. TagYuangyang - Jiangcheng
8. Tag/17. TagJiangcheng - Menglun
9. Tag/18. TagMenglun
10. Tag/19. TagMenglun - Mohan - Luang Namtha
11. Tag/20. TagLuang Namtha
12. Tag/21. TageLuang Namtha - Nong Khiaw
13. Tag/22. TagMuang Noi
14. Tag/23. TagNong Khiaw - Ban Na Village
15. Tag/24. TagBan Na Luang Village - Nong Khiaw
16. Tag/25. TagNong Khiaw - Pak Ou - Luang Prabang
17. Tag/26. TagLuang Prabang
18. Tag/27. TagLuang Prabang
19. Tag/28. TagFlug Luang Prabang - Frankfurt
20. Tag/29. TagAnkunft in Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Kunming

2. Tag: Ankunft in Kunming

Ankunft in Kunming und Transfer zu unserem Hotel.

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3. Tag: Westberge - Bambus Tempel

Am Morgen Fahrt zum Dianche See im Südwesten von Kunming. Wir besuchen das Minderheiten-Museum, welches mit einer interessanten Ausstellung über die 26 verschiedenen ethnischen Gruppen in Yunnan aufwartet. Weiterfahrt zu den Westbergen, von wo aus wir einen herrlichen Blick über Kunming und den Dianchi See genießen. Wir sehen das Drachentor (viele Treppen, ca. 1 Std. zu Fuss) sowie den gut erhaltenen Huating Tempel aus dem 11. Jahrhundert. Die Rückfahrt nach Kunming unterbrechen wir mit einem Halt beim versteckt gelegenen Bambus Tempel (Qiong Zhu Si) aus der Tang Dynastie (618-907), welcher mit über 500 lebensgroßen Lehmfiguren von früheren Mönchen (“Arhats“) fasziniert.

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4. Tag: Kunming - Zhongdian

Früh morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Zhongdian. Die Stadt Zhongdian, seit kurzem auch „Shangri-La“ genannt, liegt auf 3200m inmitten einer zauberhaften Landschaft auf dem östlichen Tibetischen Plateau. Die ethnische sowie kulturelle Vielfalt der Region verleihen Zhongdian einen ganz besonderen “Charme”. Die Bevölkerung ist eine Mischung aus Tibetern, Han, Naxi, Yi sowie Bai. Nach Ankunft besuchen wir einen Aussichtspunkt von wo aus man einen herrlichen Blick über den Napa See und die Umgebung genießt. Anschließend Fahrt nach Zhongdian, wo wir die malerische Altstadt erkunden. Dabei erklimmen wir auch den „Schildkröten-Berg“. Wer etwas Gutes für sein Karma tun will, soll versuchen, die riesige Gebetsmühle 3 Mal im Uhrzeigersinn zu drehen. Am Nachmittag Fahrt zur sehenswerten Ganden Sumtseling Gompa, ein 300-jähriges Kloster, das vom geschichtlichen Standpunkt her betrachtet von Bedeutung ist, da es im 17. Jahrhundert vom 5. Dalai Lama persönlich eingeweiht wurde. Während der Kulturrevolution zerstört, gehört es mittlerweile wieder zu den größten und einflussreichsten Klöstern in der Umgebung.
Anschließend ist Zeit zur freien Verfügung.

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5. Tag: Zhongdian - Tigersprungschlucht

Wir verlassen das östliche Tibetische Plateau und fahren durch eine wunderbare, stetig wechselnde Landschaft in Richtung Lijiang. Auf halbem Weg machen wir einen Abstecher in die imposante Tigersprungschlucht (Hu Tiao Xia), wo die Wassermassen des Yangtze Flusses mit lautem Getöse durch eine an manchen Stellen nur gerade 15m breite Schlucht gepresst werden. Der Legende nach soll hier vor langer Zeit ein Tiger die Schlucht übersprungen haben, um seinen Jägern zu entkommen. Zwischen der Jadedrachen- und der Haba Gebirgsreihe eingekeilt, ist die Tigersprungschlucht wahrscheinlich die tiefste Schlucht der Welt. Der Name entstand aus einer Geschichte, die beschreibt, wie ein Tiger vor seinen Jägern entkommt, indem er mit einem Satz über den Yangtze-Fluss springt.
Unser Fahrer läßt uns unten am Weg, welcher zum Tea Horse Gästehaus hinaufführt, aussteigen.
Von hier aus wandern wir zu Fuß ca. 1 Stunde über einen gut ausgebauten Weg hinauf zum Tea Horse Gästehaus. Bereits während der kurzen Wanderung hat man einzigartige Blicke nach unten auf den Yangtze sowie den gegenüber liegenden Jade Drachen Berg. Mittagessen (optional) im Tea Horse Gästehaus. Am Nachmittag verlassen wir das Tea Horse Gästehaus und wandern auf einem Höhenweg in gut 2 Stunden an den Hängen des Haba Berges entlang. Während der gesamten Wanderung hat man einen spektakulären Blick auf die Tigersprungschlucht (Hutiao Xia) und die „5 Finger“ des Jadedrachen Schneebergs. Der Weg ist weitgehend flach bis zum Dorf Bendiwan, wo wir in einem einfachen Gästehaus hoch über der Schlucht übernachten. Den Abend verbringen wir auf der Terrasse vom Gästehaus und genießen die herrliche Aussicht auf den Jade Drachen Berg. (100 km/ca. 2 Std.)

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6. Tag: Tigersprungschlucht - Lijiang - Shuhe

Von Bendiwan führt der Weg in ca. 1,5 Stunden mehrheitlich abwärts in die Schlucht zu Tina’s Gästehaus, wo unser Fahrer für die Fahrt nach Lijiang wartet. Wir folgen dem Yangtze-Tal nach Shigu, wo der Yangtze Fluss von Norden kommend eine Biegung von 180 Grad vollzieht und in praktisch paralleler Richtung wieder gegen Norden fließt. Weiterfahrt nach Shuhe und Check in im Hotel. Ganz bewusst haben wir unsere Unterkunft im Dorf Shuhe ausgewählt. Das Dorf Shuhe liegt ca. 9km nördlich von Lijiang und ist etwas gemütlicher und ruhiger als der „Große Bruder“ Lijiang. Shuhe war einst ein geschäftiger Handelsposten an der „Tea and Horse Road“ einem Ausläufer der südlichen Seidenstraße. Ein kleiner Fluss fließt mitten durch das idyllische Dorf Shuhe, und viele der antiken Holzhäuser wurden in der Zwischenzeit renoviert und in geschmackvolle Bars oder Restaurants umfunktioniert. Shuhe eignet sich auch hervorragend als Basis, von wo aus man die zahlreichen natürlichen und kulturellen Schätze der Umgebung erkunden kann. Wenn es die Zeit erlaubt machen wir einen Rundgang durch Shuhe. Viele kleine Restaurants und Cafes laden zum Verweilen ein. (175 km, ca. 4 Std.)

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7. Tag: Lijiang

Fahrt nach Lijiang (9 km). Sie machen einen Stadtrundgang durch die wunderbare, mit zahllosen engen Gassen und Kanälen durchzogenen Altstadt. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir auch mehr über die Besonderheiten und Geheimnisse der mystischen Naxi Dongba Kultur. 1996 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört, wurde Lijiang nach dem Wiederaufbau auf die Liste der UNESCO Weltkulturerben aufgenommen. Wir erklimmen den “Löwen-Hügel”, von wo aus man einen herrlichen Rundblick über die Dächer der Altstadt von Lijiang genießt. Anschließend Besuch des romantischen Parks “Teich des schwarzen Drachens”, von wo aus man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf den “Jade Drachen Berg” (Yu Long Shan) hat. Anschließend fahren wir nach Yu Hu village, einem romantischen Dorf, wo der berühmte Österreichisch/ Amerikanische Botaniker Joseph Rock von 1922 bis 1949 gelebt hat. In seinem Wohnhaus wurde ein kleines Museum eingerichtet, welches über das Leben und Wirken von Joseph Rock Aufschluss gibt. Rückfahrt nach Shuhe. Zeit zur freien Verfügung, um noch einmal durch die Gassen zu bummeln.

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8. Tag: Shuhe - Shaxi

Am Morgen Fahrt durch wunderbare Landschaft ins Shaxi Tal. Das wenig bekannte Naxi Dorf Shaxi befindet sich in der landschaftlich reizvollen Gegend des Shaxi Tales und war eine wichtige und wohlhabende Handelsstation an der “Tee- und Pferdestraße“. In den 90er Jahren wurde Shaxi durch ein Projekt der Technischen Hochschule Zürich liebevoll restauriert und gilt heute als ein Musterbeispiel eines ursprünglichen Naxi Dorfes. Wir besuchen den nahegelegenen Shibaoshan, mit seinen zahlreichen Tempel und Pavillons aus verschiedenen Dynastien und bewundern die über 1300 Jahre alten Felszeichnungen – Zeugnisse aus einer Zeit, als sich der Mahayana Buddhismus in Yunnan auszubreiten begann. (Wenn Sie wollen, so können Sie über einen gut ausgebauten Wanderweg (einfach/abwärts) in ca 1,5 Stunden nach Shaxi wandern. Die Wanderung ist einfach und eröffnet einen schönen Blick auf das Shaxi Tal. Ansonsten fahren Sie mit dem Auto nach Shaxi. Das können Sie auch ganz spontan vor Ort entscheiden.) Check-in im Hotel. Rundgang durch die pittoreske Altstadt. Die Übernachtung erfolgt in einem rustikalen Gasthaus nahe der Altstadt. (120 km, ca. 2,5 Std.)

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9. Tag: Shaxi - Xizhou

Das Dorf Xizhou ist bekannt für seine gut erhaltene Bai Architektur und begeistert. Check-in im Hotel. Anschließend Rundgang durch die Altstadt. Dabei besuchen Sie auch die ehemalige Residenz der Familie Yan, ein wunderbares Holzhaus mit zahlreichen Innenhöfen, welches um das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Am Nachmittag können wir vom Hotel Fahrräder ausleihen und zum nahegelegenen Erhai See radeln. Die Fahrstrecke ist flach und einfach, ca 8 km total. Wir radeln  zu einer kleinen Landzunge und genießen die saubere Luft und die Ruhe. Rückfahrt nach Xizhou. Wir übernachten in einem alten, traditionellen Bai Haus direkt bei der Altstadt von Xizhou. (120 km, ca. 2 Std.)

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1. Tag/10. Tag: Flug Frankfurt - Kunming / Dali

Am Morgen Fahrt nach Dali. Dali befindet sich am westlichen Ufer des idyllischen Erhai Sees am Fuße des eindrücklichen, bis zu 4000m hohen Cang Gebirgszuges. Im 9. Jahrhundert war Dali die Hauptstadt des riesigen Nanzhao Königreiches, bevor die historische Stadt 400 Jahre später von den Mongolen überrannt wurde. Die Gegend um Dali wird vorwiegend von der ethnischen Gruppe der “Bai“ bewohnt, welche bis heute für ihr handwerkliches Geschick (u.a. Bearbeitung von Silber) bekannt ist.
Rundgang durch die Altstadt. Dabei besuchen wir den Markt, die katholische Kirche sowie die alten Stadttore. Unser Fahrer bringt uns zum Chongsheng Tempel mit seinen markanten 3 Türmen, den „San Ta Si“. Die Türme stammen aus dem 9. Jahrhundert und sind in der Zwischenzeit zum Wahrzeichen von Dali geworden. Nach dem Erdbeben von 1996 wurden die 3 Türme vollständig renoviert und erstrahlen heute wieder in ihrem alten Glanz. Während der Restauration hat man einen Behälter entdeckt, welcher Gegenstände aus der Zeit des Nanzhao Königreiches enthalten hat – als die Pagoden gebaut wurden. Diese wertvollen Objekte kann man im Museum besichtigen.

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2. Tag/11. Tag: Ankunft in Kunming / Xiuzhou - Weishan - Zug nach Kunming

Der malerische, wenig besuchte Ort Weishan liegt 52 km südlich von Dali und war einst ein wichtiger und wohlhabender Handelsplatz während des Nanzhao Königreichs im 8. und 9. Jahrhundert. Die Gegend um Weishan ist der Geburtsort von Xinulou, dem ersten König und Gründer des Nanzhao Königreiches, welches sich auf dem Höhepunkt bis nach Burma und Nord Thailand und Teile Sichuans erstreckte. Mit dem Untergang des Nanzhao Königreiches verlor Weishan zunehmend an Wichtigkeit und gewann erst wieder im 14. Jahrhundert an Bedeutung, als es zu einem wichtigen militärischen Außenposten für die Ming Dynastie wurde. Im Zentrum von Weishan steht bis heute der markante Gong Chen Lou Turm, welcher 1390 erbaut wurde. Der Gong Cheng Lou Turm diente als Osttor und war einst Teil einer langen, längst verschwundenen Stadtmauer, welche die Stadt umgab. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Weibao Berg, einem der 14 heiligen Berge des Taoismus. Auf einer schönen Wanderung durch Kieferwälder (ca. 2 Std.) erkunden wir einige der zahlreichen Tempel. Gegen Abend Fahrt nach Xiaguan (30km), wo wir den Nachtzug nach Kunming besteigen. Fahrt im dem Schnellzug nach Kunming (ca. 2 Std.) und wir übernachten im Hotel.  (90 km, 2 Std.)
Wer das Vorprogramm nicht gebucht hat, kommt heute in Kunming an. Der Abend steht zur freien Verfügung. Ggf. treffen sich dann alle Teilnehmer am Abend im Hotel.

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3. Tag/12. Tag: Kunming

Wir starten zu einen Rundgang durch den Green Lake Park. Der Green Lake Park befindet sich im Zentrum der Stadt und ist, besonders bei älteren Einheimischen ein beliebter Treffpunkt, um zusammen Ma Jiang oder Karten zu spielen. Am Morgen findet man im Green Lake Park auch viele Leute, welche sich mit verschiedenen Übungen wie Tai Ji oder Qi Gong auf den Tag vorbereiten. Weiterfahrt zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Yunnan Provinz – dem Steinwald von Lunan. In Millionen von Jahren haben Regen und Erosion eine einmalige, eindrückliche Naturlandschaft hinterlassen. Die schmalen, bizzar geformten, bis zu 30m hohen Felsnadeln gehören zu den bemerkenswertesten Naturphänomenen China’s. Außerdem erfahren wir mehr über die Lebensgewohnheiten der hier ansässigen, ethnischen Minderheit der Sani, einer Untergruppe der Yi Minorität.

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4. Tag/13. Tag: Kunming - Jianshui

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Jian Shui. Unterwegs halten wir in Xingmeng, dem einzigen Mongolischen Dorf in Yunnan, dessen Bewohner direkte Nachfahren der einst hier stationierten Truppen Kublai Khans sind. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Bei Tonghai erkunden wir den Xiu Shan Berg, welcher mit einer interessanten Ansammlung von Tempeln und Pagoden aus verschiedenen Dynastien aufwartet. Weiterfahrt nach Jianshui. Am späteren Nachmittag besuchen wir den eindrücklichen Konfuzius Tempel mit seinen lieblichen Gärten sowie zahlreichen Tempeln und Pavillons. Gegen Abend Rundgang durch Jianshui, dabei sehen wir auch das gut erhaltene alte Westtor der Stadt aus dem 15. Jahrhundert. (190 km, ca. 4. Std.)

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5. Tag/14. Tag: Jianshui - Schwalbenhöhlen - Yuanyang

Am Morgen besuchen wir das geschichtsträchtige, traditionellen Haus der einst wohlhabenden Familie Zhu aus der Qing Dynastie im Herzen der Altstadt. Anschließend Fahrt zur „Doppelten Drachenbrücke“ aus der Qing Dynastie, welche sich mit 18 Bogen über ein mittlerweile ausgetrocknetes Flußbett spannt. Anschließend Weiterfahrt zum traditionellen Zhang Dorfes Tuanshan, welches mit einer einmaligen, gut erhaltenen Holzarchitektur aufwartet. Mittagessen in Jianshui. Am Nachmittag Fahrt in Richtung der faszinierenden Reisterrassen von Yuanyang. Unterwegs legen wir einen Halt bei den Schwalbenhöhlen ein, welche sich ca. 20 km außerhalb von Jianshui befinden. Über Millionen von Jahren schuf der Lu Fluss dieses eindrückliche Höhlensystem. Im Frühling und im Sommer nisten jeweils hundertausende von Schwalben in den Höhlen; daher auch der Name Schwalben-Höhle. Weiterfahrt durch schöne Landschaft nach Xinje, dem Ausgangspunkt zu den spektakulären Reisterrassen. (100 km, 4 Std.)

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6. Tag/15. Tag: Yuangyang

Frühaufsteher erleben bei schönem Wetter einen unvergesslichen Sonnenaufgang über den Reisterrassen. Im Juni 2013 wurden die Reisterrassen von Yuanyang auf die Liste der UNESCO Weltnaturerben aufgenommen. Wenn möglich Besuch eines farbenfrohen Marktes in der Umgebung, wo Angehörige der Yi, Lisu und Hani Ethnien in ihren traditionellen Kostümen ihre Einkäufe tägigen. Am Nachmittag unternehmen wir eine 2-stündige Wanderung mit atemberaubender Aussicht auf die Reisterrassen und die umliegenden Dörfer. (Als Alternative zur Wanderung kann auch ein Hani Dorf in der Umgebung besucht werden.)

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7. Tag/16. Tag: Yuangyang - Jiangcheng

Die heutige, etwas längere Fahrt geht durch atemberaubende Landschaft in südlicher Richtung durch die Ailao Berge, vorbei an eindrücklichen Reisterrassen sowie zahlreichen Dörfern der ethnischen Gruppen der Hani, Yi sowie Miao. Mittagessen in Luchun. Unterwegs ergeben sich zahlreiche Fotogelegenheiten. Wir erreichen Jiangcheng am späten Nachmittag. Jiangcheng ist Teil vom Honghe Hani-Yi Autonomen Gebiet und wird vor allem von Angehörigen der Hani bewohnt. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Jiangcheng. (280 km, 6. Std.)

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8. Tag/17. Tag: Jiangcheng - Menglun

Über die kürzlich ausgebaute Straße geht die Fahrt in südwestlicher Richtung, parallel zur Laotischen Grenze welche nur einen Steinwurf entfernt ist. Die Gegend ist eine der bedeutendsten Teeanbau-Gebiete von ganz China. Unter anderem wird hier auch der Pu’er Tee angebaut, welcher im Westen mehr und mehr an Bekanntheit und Beliebtheit genießt. Unterwegs gibt es garantiert wieder einige schöne Fotogelegenheiten und wir machen einen Abstecher ins Dorf Yiwu. Das Dorf ist bekannt für die hervorragende Qualität seines Puer Tees. Yiwu gilt auch als Ausgangspunkt der Tee- und Pferdestraße. Diese war ein ausgedehntes Netz von Handelsrouten, die den Süden der Provinz Yunan mit dem tibetischen Hochland verband. In einer der ältesten Handelsfirmen in Yiwu haben wir die Möglichkeit, den einst so wertvollen Puer Tee zu kosten. Von hier bis Menglun sind es dann nur noch 1,5 Stunden. Wir beziehen die Zimmer im Hotel. (240 km, 5. Std.)

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9. Tag/18. Tag: Menglun

Menglun befindet sich 75 km südöstlich von Jinghong am Ufer des Luosuo Flusses, einem Zufluss des Lancang Jiang (Mekong). Die Hauptattraktion von Menglun ist der wunderbare, über 900 ha große Tropische Garten, welcher sich auf der anderen Seite des Luosuo Flusses befindet. Der Tropische Garten von Menglun wurde im Jahre 1959 gegründet und beinhaltet über 8000 verschiedene Arten von tropischen Pflanzen. In einem kleinen Museum wird einem die „Funktion“ eines Regenwaldes anschaulich vor Augen geführt. Am Morgen Besuch des Botanischen Gartens. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

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10. Tag/19. Tag: Menglun - Mohan - Luang Namtha

Wir verlassen Menglun/Mengla und fahren in 3 Stunden zur Grenze nach Mohan. Nach Erledigung der Grenzformalitäten wartet der Laotische Guide auf uns. Wir fahren durch die herrliche Landschaft von Nord-Laos nach Luang Namtha. Die beschauliche Stadt Luang Namtha befindet sich am Ufer des Namtha Flusses inmitten der abgerodeten Hochplateauregion mit sanften Hügeln in der Umgebung in der nordwestlichen Ecke von Laos. (200 km, 3 Std.)

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11. Tag/20. Tag: Luang Namtha

Morgens Fahrt (ca. 30 Min.) in südlicher Richtung Ban Jaluensouk, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Die eher einfache Wanderung führt erst leicht bergauf, bevor wir eine Art Hochplateau erreichen wo der Weg flacher wird. Die zahlreichen Bäche sowie das dichte Blätterdach vom subtropischen Regenwald machen die Temperaturen für die Wanderung angenehm. Unterwegs erfahren wir vom einheimischen Khmu Guide viele Interessante Details zum Regenwald. Außerdem gibt es ein einfaches Pick-Nick Mittagessen inmitten vom Dschungel, begleitet von der Musik der Vögel und zwitschernden Zikaden. Dann wartet der Fahrer wieder auf uns.
(Die Wanderung ist ca. 10 km, ca. 3 Std.). einfach, aber eine gewisse Grundkondition ist Voraussetzung).
Die Rückfahrt nach Luang Namtha führt vorbei an schönen Reisfeldern. Unterwegs halten wir im Dorf Lanten an, welches bekannt ist für die Herstellung von Papier aus Bambusfasern. Zudem machen wir einen Halt in Ban Pieng Ngam, einem Dorf welches für Baumwoll- und Seidenherstellung bekannt ist.
Rückfahrt nach Luang Namtha für die Übernachtung.

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12. Tag/21. Tage: Luang Namtha - Nong Khiaw

Die heutige, etwas längere Fahrt von Luang Namtha via Oudomxai nach Nong Khiaw führt durch die herrliche Hügellandschaft von Nord Laos über das wilde Hochplateau von Luang Namtha. In der Gegend zwischen Oudomxai und der Chinesischen Grenze bei Pongsali sind zahlreiche ethnische Gruppen zu Hause, wie zum Beispiel die Akha, Iko, Hmong oder die Phu Noi. Trotz Modernisierung haben viele dieser ethnischen Gruppen ihre traditionelle Lebensweise weitgehend beigehalten können. Unterwegs besuchen wir das Dorf Ban Na Nyang, welches sich durch die Verarbeitung von Baumwolle einen Namen gemacht hat. Fast jede Familie im Dorf verfügt über mindestens einen Webstuhl wo schöne Schals, Tischdecken oder ganze Wandteppiche hergestellt werden. Die Kunst der Baumwollweberei in Ban Na hat eine sehr lange Tradition und wurde über 300 Jahre von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Die Bewohner von Ban Na Nyang gehören zu der ethnischen Gruppe der Tai Lue (Lü) und sind im 18. Jahrhundert aus der Yunnan Provinz in China eingewandert. Offiziell gehören die Tai Lue (Lü) deshalb zur ethnischen Gruppe der Dai. Das beschaulich Dorf Nong Khiaw liegt inmitten einer zauberhaften Landschaft und ist von zahlreichen eindrucksvollen Sandsteinfelsen umgeben. (220 km, 5 Std.)

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13. Tag/22. Tag: Muang Noi

Die heutige Flussfahrt nach Muang Noi auf dem Nam Ou Fluss ist einer der Höhepunkte unserer Reise:
Der Nam Ou Fluss ist einer der wichtigsten Flüsse von Laos und ist landschaftlich gesehen eine der reizvollen Gegenden, welche Laos zu bieten hat. Mit einem landesüblichen „Longtail Boot“ fahren wir gemütlich den Fluss hinauf, während wir die spektakuläre Landschaft vorbeiziehen lassen und das rege Treiben am und auf dem Fluss beobachten. Die Bootsfahrt führt durch zerklüftete Berglandschaften, entlang eindrucksvoller Karstformationen und vorbei an zahlreichen Dörfern, von denen die meisten nur auf dem Wasserweg erreichbar sind. Wir halten an einigen Dörfern unterwegs und bekommen so einen guten Einblick in das tägliche Leben der Einheimischen. Wir erreichen Muang Ngoi kurz vor Mittag. Eine kurze Wanderung (30 Minuten) bringt uns zu den nahegelegenen Tham Khang Höhlen. Die Tham Kang Höhlen dienten den Einheimischen als Schutz vor den Bomben während des Indochina Krieges (1960-72). Nach dem Besuch der Höhlen führt der Weg weiter zum Dorf Ban Na, wo wir einen gute Eindruck erhalten von den Arbeits- und Lebensbedingungen der Einheimischen T’ai Deng ethnischen Minderheit erhalten. Anschliessend wandern wir zurück nach Muang Noi. Gemütliche Rückfahrt auf dem Nam Ou Fluss nach Nong Kiaw.

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14. Tag/23. Tag: Nong Khiaw - Ban Na Village

Eine kurze Fahrt mit einem TukTuk bringt uns etwas ausserhalb von Nong Khiaw. Von hier wandern wir während 2-3 Stunden (6 km) durch sattgrüne Reisterrassen und ursprünglichen Regenwald zum Dorf Ban Na Luang. In Zusammenarbeit mit der laotischen Regierung sowie den einheimischen Dorfbewohnern haben wir ein Aktivitätenprogramm erarbeitet, wo unsere Gäste einen möglichst authentischen Eindruck vom täglichen Leben der einheimischen Bevölkerung bekommen. Die Einnahmen von diesen Aktivitäten fliessen direkt in einen Fond, welcher zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung, Schulbildung sowie dem Ausbau der Infrastruktur des Dorfes dient. Mit unserem Besuch leisten wir einen direkten Beitrag zur Umsetzung dieser Projekte. Mittagessen bei einer einheimischen Familie. Am Nachmittag können wir uns nützlich zeigen, indem wir uns aktiv am Dorfleben beteiligen. Wir können zum Beispiel einem einheimischen Bauern bei der Ernte helfen oder an zahlreichen Aktivitäten teilnehmen wie zum Beispiel Baumwolle Verarbeitung, Korbflechten, Stoffe einfärben, beim Kochen mithelfen, Reis oder Gemüse pflanzen etc. Natürlich hängt es auch von der Jahreszeit ab, was für Aktivitäten gerade im Dorf stattfinden. Das Abendessen findet wiederum bei einer einheimischen Familie statt. Übernachtung in einer sehr einfachen, ortstypischen Unterkunft.

F M A

15. Tag/24. Tag: Ban Na Luang Village - Nong Khiaw

Machen wir es wie die Einheimischen und gönnen wir uns ein frühmorgendliches Bad im nahegelegenen Fluss! Nach dem Frühstück verabschieden wir uns und machen eine schöne Wanderung zwischen Karstfelsen von 3-4 Std. (7 km) entlang eines Dschungelpfads zurück zum Nam Ou Fluss. Wir besuchen auch noch ein Dorf am Ufer des Flusses. Ein Mittagessen nach einheimischer Art wartet auf uns.  mit dem Boot geht es zurück nach Nong Khiaw.

F M

16. Tag/25. Tag: Nong Khiaw - Pak Ou - Luang Prabang

Auf unserem heutigen Weg nach Luang Prabang legen wir einen Halt ein in Pak Ou. Das Dorf Pak Ou liegt am Zusammenfluss von Nam Ou Fluss sowie dem Mekong und ist bekannt für seine 2 Höhlen: Die Tham Loum sowie die Tham Theung oder eben die Pak Ou Höhlen. Im innerne der beiden Höhlen befinden sich tausend von Buddha Statuen aus Holz oder Gold in allen Formen und Grössen. Einer Sage nach wurden die Tempel 1547 von König Setthathirat gebaut, der zur gleichen Zeit auf der anderen Flußseite auch den Vat Pak Ou errichten ließ. Es heißt jedoch, daß die Kultstätte noch viel älter sei. Früher hätten die Höhlen als Wohnungen des Flußgeistes (phi) gegolten und des Naga-Königs Chao Ulongkha, dem Wächter über die Mündung des Nam Ou. Magische Kräfte seinen dort am Wirken. Anschliessend 1,5-stündige Flussfahrt auf dem Mekong Fluss bis nach Luang Prabang. Mit 4350 km ist der Mekong Fluss der 11.- längste Fluss der Welt und der einzige Fluss Asiens, welcher durch 6 Länder fliesst. Am Abend erreichen wir Luang Prabang. (150 km, 3,5 Std.)

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17. Tag/26. Tag: Luang Prabang

Luang Prabang befindet sich im nördlichen Zentral-Laos am Zusammenfluss der beiden Flüsse Mekong und Nam Khan. 1995 wurde die Altstadt von Luang Prabang auf der Liste der schützenswerten Weltkulturgüter aufgenommen und steht seither unter dem Schutz der Unesco. Die zahlreichen goldenen Tempel, die alten französischen Kolonialbauten, die lieblichen Naturlandschaften sowie die lockere und entspannte Art der Leute verleihen dieser ehemaligen Königsstadt einen ganz besonderen Charm, welchem man sich als Besucher nur schwer entziehen kann. Mit einem landestypischen „Tuk Tuk“ machen wir am Morgen eine Erkundungstour durch Luang Prabang. Wir besuchen den geschäftigen Morgenmarkt und fahren danach zum wohl schönsten und grössten Kloster von Luang Prabang, dem Wat Mai. Das Kloster Wat Mai wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts von König Anourout erbaut und diente hauptsächlich als Residenz für die königliche Familie. Es erhielt den heutigen Namen nach der Restaurierung, die im Jahre 1821 von König Manthathourat angeordnet wurde. Das auffälligste Merkmal des Tempels sind die vergoldeten Reliefplatten der vorderen Fassade. Die Tafeln erzählen die Geschichte der höchsten Inkarnation des Buddha – Vessentara. Anschliessend besuchen wir das Nationalmuseum, welches im ehemaligen Königspalast (Haw Kham) untergebracht ist. Nebst anderen kulturellen Schätzen beherbergt das Nationalmuseum auch den prächtigen königlichen Thron aus dem Lane Xang Reich. Nach dem Museumsbesuch fahren wir weiter mit unserem Tuk Tuk zum Wat Visoun. Dieser Tempel wurde während der Regierungszeit von König Visounarat um 1520 errichtet und beherbergt heute eine Sammlung von Bhuddastatuen und religiöse Artefakte aus dem 14. Jahrhundert. Am Nachmittag fahren wir mit dem „Tuk Tuk“ entlang dem Nam Khan Fluss zum Wat Xieng Thong. Wat Xieng Thong ist der wichtigste Tempel in Luang Prabang und zählt ebenfalls zu den wichtigsten Tempel von Laos. Bis 1975 war der Wat Xieng Thong ein königlicher Tempel. In den 60er Jahren wurde der Tempel komplett umgebaut renoviert. Heute dient der Tempel der Einheimischen Bevölkerung als Gebetsstätte. Am späten Nachmittag erklimmen wir den Phou Si Hügel, dessen Spitze mit zahlreichen kleinen Tempeln und Schreinen besetzt ist. Von hier geniessen wir einen herrlichen Ausblick über Luang Praban sowie über den Zusammenfluss der beiden Flüsse Mekong und Nam Khan. Abschliessend bringt uns das „Tuk Tuk“ zurück zum Hotel.

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18. Tag/27. Tag: Luang Prabang

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung in dieser bezaubernden Stadt. Schlendern Sie auf eigene Faust über den Markt oder unternehmen Sie eine Fahrradtour in die Umgebung. Auch der Kuang Si Wasserfall ist einen Besuch wert.

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19. Tag/28. Tag: Flug Luang Prabang - Frankfurt

Bis zum Abflug haben wir Zeit, noch einmal durch die Stadt zu bummeln oder die letzten Souvenirs zu erstehen. Dann erfolgt der Transfer zum Flughafen und es heißt Abschied nehmen

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20. Tag/29. Tag: Ankunft in Frankfurt

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