Indien Zanskar Rundreise

Zanskar Kultur- und Wanderreise

Diese Zanskar Rundreise ist eine gelungene Kombination aus Kulturreise und leichten Wanderungen durch einzigartige Landschaften. Bei der Anreise mit dem Fugzeug im Norden Indiens werden wir bereits beeindruckt sein, wenn wir unsere Blicke über die schneebedeckten Berge des Himalaya schweifen lassen. Wir besuchen die schönsten und beeindruckendsten Klöster der Region um Leh. Es wirkt teilweise so, als würden die Klöster mit dem Berg verschmelzen, so optimal wurden sie an die natürliche Umgebung angepasst.
Auf unserer Fahrt weiter in das alte Königreich Zanskar überqueren wir einige Pässe mit traumhaften Ausblicken in die atemberaubende Bergwelt des Himalaya.
Durch das grüne und fruchtbare Suru Tal gelangen wir vorbei an den 7000er schneebedeckten Bergriesen Nun und Kun in das wunderschöne Tal von Rangdum. Wasseradern durchziehen ein grünes und sanftes Weideland, das von bizarren Felswänden flankiert wird. Wir überqueren den 4.385 m hohen Pensila-Pass und gelangen in die Stille und Abgeschiedenheit von Zanskar. Aufgrund dieser schwer zugänglichen Region und der Unpassierbarkeit der Pässe im Winter blieb die Ursprünglichkeit Zanskars bis heute erhalten.
Die farbenprächtigen Maskentänze des Klosterfestes Sani und die ganz eigene Musik versetzen uns in die mystische Welt des Himalaya. Die wunderschöne zweitägige Trekkingtour entlang des Tsharap Chu zu dem imposanten und mystischen Höhlenkloster Phuktal ist ein wunderbares und unvergessliches Erlebnis. Außerdem erhalten wir tiefe Einblicke in die Kultur und Traditionen der Bevölkerung von Zanskar und dem Industal.

Unsere Highlights:

  • Zwei verschiedene Regionen mit jeweils völlig unterschiedlichen Landschaften
  • Das mystische Kloster Phuktal
  • Kombination aus Kultur- und Wanderreise
  • Begegnungen mit Zanskaris in abgelegenen Dörfern
  • Fahrt vorbei an den 7000er Gletschern Nun und Kun
  • Besichtigung zahlreicher schöner und bedeutender Klöster
  • Klosterfest in Sani mit bunten Maskentänzern

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Delhi
2. TagFlug Delhi - Leh
3. TagLeh
4. TagLeh - Alchi - Tingmosgang
5. TagTingmosgang - Lamayuru - Mulbek
6. TagPhokar-Dzong
7. TagMulbek - Rangdum
8. TagRangdum - Padum
9. TagSani Klosterfest
10. TagZangla
11. TagKloster Bardan - Wanderung Char - Phuktal
12. TagWanderung Enmo - Padum
13. TagPadum - Kargil
14. TagKloster Likir - Leh
15. TagFlug Leh - Delhi
16. TagAnkunft in Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Delhi

Wir fliegen heute Nachmittag per Linienflug nach Neu Delhi, der indischen Hauptstadt. Die Flugzeit beträgt ca. 7 Stunden und die Ankunftszeit ist nachts.

2. Tag: Flug Delhi - Leh

Nach Ankunft in Delhi und einem kurzen Aufenthalt am Flughafen fliegen wir gleich weiter nach Leh. Ein spektakulärer Flug über die vereisten Ketten des Himalaya wird uns begeistern. Nach Ankunft werden wir zum Guesthouse gefahren. Wir erholen uns bis zum Nachmittag. Dies ist unerlässlich für die Höhenanpassung (3.500 m) und auch der Grund, warum die ersten Tage ganz gemächlich verbracht werden. Dann schlendern wir gemütlich durch Leh, um die ersten Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Unterwegs besuchen wir das Café Lala, geführt von unseren Freunden vom Tibet Heritage Fund. Diese Stiftung engagiert sich mit Restaurierungsprojekten für den Erhalt der Altstadt. Nach einem Kaffee geht es weiter durch den Old Market, wo Frauen in traditioneller Tracht landwirtschaftliche Produkte anbieten.

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3. Tag: Leh

Nach einem späten Frühstück fahren wir zum Kloster Thiksey. Dieses Kloster ist berühmt für seine schöne Architektur, welche nach dem Vorbild des Potala Palastes in Lhasa gestaltet wurde. Dort besuchen wir die restliche Anlage und bestaunen seinen reichen Schatz an Wandmalereien und Statuen. Die bedeutendste Attraktion ist die drei Stockwerke hohe Statue des Buddha Maitreya, des Bhudda der Zukunft.
Von Thiksey aus wandern wir etwa eine Stunde nach Shey. Durch grüne Wiesen und Gerstenfelder, vorbei an traditionellen Häusern, erleben wir hautnah, wie die Menschen in diesem Teil der Welt leben. In Shey befindet sich der alte Sommerpalast der Königsfamilie von Ladakh, die bis zu ihrem Umzug nach Stok vor ca. 100 Jahren hier lebte. Seitdem steht der Palast leer und ist teilweise zerfallen. Ebenfalls ein Teil der Anlage ist der Tempel der königlichen Familie, der wegen seiner überdimensionalen Statue des Buddha Shakyamuni berühmt ist. Anschließend fahren wir zurück zum Hotel, der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

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4. Tag: Leh - Alchi - Tingmosgang

Nach dem Frühstück geht unsere Reise in die tiefer gelegene Shamregion und wir besuchen die weltbekannte Tempel-Gruppe von Alchi. Aufgrund der hier zu findenden seltenen und außergewöhnlichen buddhistischen Kunst wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Motive der Wandmalereien zeigen Themen des religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Menschen in Ladakh und der Nachbarländer. Nach unserem Lunch im Garten des angrenzenden Restaurants fahren wir weiter durch das Aprikostental Nurla nach Tingmosgang. Am Ende eines lieblichen langgestreckten Tales, in dem hauptsächlich Gerste angebaut wird, liegt das mittelalterliche Dorf Tia. Wir schlendern durch die Gassen des Dorfes und können die einzigartige Architektur bestaunen. Von hier aus wandern wir entlang der Gerstenfelder bergab nach Tingmosgang und genießen das herrliche Tal.

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5. Tag: Tingmosgang - Lamayuru - Mulbek

Heute verlassen wir das Industal und fahren nach Shargol. Unterwegs besuchen wir das Kloster Lamayuru, welches in einer als „Mondlandschaft“ bezeichneten Gegend liegt. Das Kloster selbst ist bekannt für seine hervorragende Ausbildung und Meditationspraxis. Weiter geht es über zwei Pässe, den Fotu-La (4.147 m) und den Namki-La (3.760 m) zum Wakha-Mulbek Tal. Auf unserem Weg zu unserem Zeltplatz bestaunen wir eines der markantesten und bekanntesten Felsreliefs des Himalaya: den Maitreya Buddha in Mulbek.

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6. Tag: Phokar-Dzong

Heute wandern wir ca. 3-4 Stunden durch eine enge Schlucht, um zu einem der wichtigsten Pilgerorte der Ladakhis zu gelangen: die Höhlen, in denen der Überlieferung nach im 8. Jh. Guru Padmasambhava meditiert hat. Auch dieser abgelegene Ort wird selten von weltlichen Besuchern heimgesucht. Phokar-Dzong ist einer der wichtigen Pilgerorte für die Ladakhis, versteckt in der Zanskarkette. Unser Mittagessen genießen wir in der idyllischen Landschaft unterhalb der Meditationshöhlen. Auf dem Rückweg besuchen wir den Felsentempel von Shargol – auch bekannt durch den Film Samsara.

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7. Tag: Mulbek - Rangdum

Am Morgen nach dem Frühstück haben wir eine spektakuläre Fahrt vor uns, vorbei am Panikar Parkachik mit herrlichem Blick auf das Bergmassiv der beiden 7.000er Nun und Kun. Die Hänge der Bergriesen sind mit Gletschern und großen Hochweiden bedeckt. Das Tal wird enger, umsäumt von hohen Felswänden. Dann öffnet sich die weite Hochebene von Rangdum. Gebetsfahnen, Manimauern und Chörten zeugen vom Übergang auf buddhistisches Gebiet. Wir fahren bis Rangdum, ein Ort der nur aus einigen wenigen Häusern und einem Kloster besteht. Wir erreichen unseren Zeltplatz gegen Abend.

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8. Tag: Rangdum - Padum

Am Morgen besuchen wir das berühmte Kloster in Rangdum. Es ist auf einen einzelnen Felsen mitten im Tal erbaut worden. Danach fahren wir weiter in Richtung Padum. Auf einer Schotterpiste geht es über den Pensi La (4.400m). Von dort aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Gipfel des Zanskar-Gebirges.

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9. Tag: Sani Klosterfest

Das Klosterfest von Sani will an den Sieg des Guten über das Böse erinnern. Die farbenfrohen Maskentänze und der Schwarzhut-Tanz sind wesentliche Bestandteile der Zeremonie. Wir erleben gemeinsam mit der Bevölkerung, die in ihren bunten Trachten von nah und fern anreist, ein besonderes Fest. Danach zurück zum Gästehaus. Unsere Küchenmannschaft bereitet uns ein warmes Mittagessen zu. Nach einer kurzen Erholungspause fahren wir nachmittags zu der Ortschaft Karsha und besichtigen das gleichnamige Kloster, das das größte in Zanskar ist. Über dem Dorf an einer steilen Bergflanke staffeln sich die Wohnungen der Mönche und steil ist der Aufstieg über unzählige Treppenstufen bis hinauf zu den Tempelräumen. Im Anschluss an diese wundervolle Besichtigung steigen wir zum Nonnenkloster ab. Die Autos werden hier auf uns warten und bringen uns zurück zu unserem Gästehaus in Padum.

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10. Tag: Zangla

Wir unternehmen heute eine etwas längere Wanderung durch die wunderschöne Bergwelt Zanskars und starten bei der Brücke von Pishu. Wir tragen nur einen Tagesrucksack und wandern durch ein schmales Tal zwischen steil aufragenden Bergen. Die imposanten Felswände wechseln stetig ihre Farben. Wir folgen dem Lauf des Flusses Zanskar, bis wir Pidmo erreichen. Über einen kurzen Aufstieg erreichen wir eine Ebene und gelangen dann in das Dorf.
Nach der Besichtigung des Dorfes wandern wir zur Fußgängerbrücke, die über den Zanskar führt und werden auf der anderen Seite von unseren Autos abgeholt. Auf unserem Rückweg nach Padum besuchen wir das auf einem Felsvorsprung liegende Kloster Stongde. Eine geteerte, schmale Straße schlängelt sich durch ein schmales Tal hinauf bis auf die Höhe des Klosters. Eine faszinierende Stille und wunderbare Atmosphäre empfangen uns, wenn wir zum Klosterhof unterwegs sind. Vorbei an den Mönchsklausen erreichen wird den zentralen Bereich von Stongde und besichtigen die verschiedenen Tempel und Versammlungsräume des Klosters. Wir lassen uns Zeit, um die besondere Energie dieses Ortes zu erfahren.
Es ist durchaus möglich, dass wir den Mönchen beim Rezitieren heiliger Texte beiwohnen können. Die Sicht von diesem Kloster ins Zanskar-Tal ist unbeschreiblich schön. Unter uns liegen die kleinen Gerstenfelder, die sich Ende August zur Ernte hin golden einfärben. Es besteht die Möglichkeit, vom Kloster aus abzusteigen und einen Spaziergang durch die Felder zu unternehmen.
Später geht es zurück nach Padum.

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11. Tag: Kloster Bardan - Wanderung Char - Phuktal

Wir verlassen Padum am Morgen und fahren auf Schotterstraßen zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Ziel der Einstiegswanderung ist das traumhaft am Hang gelegene Kloster Phuktal. Auf unserer Fahrt dorthin machen wir noch einen kurzen Stop am Kloster Bardan. Immer enger wird das Tal und wir sind fasziniert von den grünen Terrassen an den steilen Hängen, auf denen die Bauern Getreide und Erbsen anbauen. Die Straße endet in Kalbok und wir beladen dort unsere Pferde. Der Weg ist leicht ansteigend und wir durchwandern schon bald den kleinen Ort Char.
Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir den Scheitelpunkt des heutigen Tages und machen eine kleine Pause. Von hier hat man den spektakulärsten Blick auf den türkis gefärbten Fluss Tserab Chu. Weit oberhalb des Flussbettes geht es auf schmalen Pfaden weiter und wir erreichen Phuktal am frühen Nachmittag. Hier schlagen wir unser Lager auf. Das Licht auf das Kloster ist nun einmalig und die Sonne läßt den Tsarab Chu immer noch türkis leuchten. Es bleibt genügend Zeit für einen ersten Besuch im Kloster.
Die sagenumwobene Gompa von Phuktal ist sicherlich das faszinierenste Höhlenkloster Zanskars. Von Weitem sichtbar scheinen die einfachen Wohnräume der Mönche an der steilen Felswand rund um den Höhleneingang zu kleben. Die zentralen Tempel ragen bis in die Felsenöffnung hinein. Die Höhle, in der sich eine Trinkwasserquelle befindet, diente drei Brüdern als Meditationsraum – so die Legende. Nachdem sie Erleuchtung fanden, flog jeder von ihnen in unterschiedlicher Richtung davon. Als mystische Wesen begegneten sie später Sherap Zangpo und zeigten ihm den Weg zur Höhle. An dieser Stelle, an der wohl bereits im 11. Jh. ein kleines Kloster in und um die Höhle erbaut wurde, setzte er daraufhin Mönche des Gelugpa-Ordens ein, die Gemeinschaft der Gelbmützen. Der schönste Teil der Gompa ist der Lhakhang Nyingpa mit seinen wunderbaren Wandmalereien.

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12. Tag: Wanderung Enmo - Padum

Heute geht es zurück zu unserem Ausgangspunkt, der Ortschaft Enmo. Hier werden wir von unseren Autos abgeholt. Wir fahren zurück nach Padum, wo wir heute in einem Gästehaus übernachten.

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13. Tag: Padum - Kargil

Nach einem beeindruckenden Aufenthalt im Zanskar-Tal fahren wir am frühen Morgen zurück in Richtung Kargil. Vorbei am Darang Durung Gletscher und über den Pensila-Pass erreichen wir Rangdum. Nach dem Mittagsessen in Rangdum geht es weiter durch das grüne Tal von Suru.
Nach einer Stunde Fahrt haben wir die asphaltierte Straße erreicht. Das Surutal ist sehr fruchtbar im Vergleich zu Zanskar. Jetzt geht es durch das lange, islamisch geprägte Tal bis Kargil. Auf dem Weg besichtigen wir die letzte erhaltene buddhistische Steinskulptur in Byama Khumbu.
Danach geht die Fahrt weiter nach Kargil, wo wir heute in einem Hotel mit WC/Dusche übernachten.

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14. Tag: Kloster Likir - Leh

Heute geht es zurück nach Leh. Unterwegs haben wir immer wieder Gelegenheit, kleine Spaziergänge und Fotostopps zu genießen. Auf unserem Weg liegt das ca. 700 Jahre alte Kloster Likir, dem wir einen Besuch abstatten. Weiter geht unsere Fahrt Richtung Leh. Das Fort von Basgo, das auf einem Felsvorsprung die Ebene dominiert, ist noch einmal ein idealer Zwischenstopp und eine Besichtigung wert. Im Anschluss daran geht es durch das beeindruckende Industal. Der späte Nachtmittag in Leh steht zur freien Verfügung, den Sie noch für Einkäufe oder zum Entspannen nutzen können.

F M

15. Tag: Flug Leh - Delhi

Aufbruch am frühen Morgen zum Leh Airport – danach spektakulärer Rückflug über die vereisten Ketten des Himalaya Gebirges nach New Delhi. Ankunft in Delhi ca. 09.00 Uhr. Der Vormittag steht zur freien Verfügung.
Am Nachmittag treffen wir uns und fahren gemeinsam zu einem Tempel der Sikhs, einer eigenen Religionsgemeinschaft in Indien. Dieser Tempel wird sehr stark besucht und die Freundlichkeit der farbenfroh gekleideten Frauen und stattlichen männlichen Sikhs mit ihren großen Turbanen wird auch Sie sicherlich begeistern.
Am Abend beenden wir eine eindrucksvolle Reise mit einem gemeinsamen Abschiedsabendessen im Hotel. Sie werden gegen 22.00 Uhr zum Flughafen gefahren, um Ihren Heimflug anzutreten.

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16. Tag: Ankunft in Frankfurt

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