Georgien Sonderreise

Eine Reise zur Grenze von Europa und Asien

Diese Sonderreise richtet sich vor allem an allein reisende Personen, die gern in einer Gruppe von Gleichgesinnten reisen möchten. In einer Kleingruppe erkunden Sie das Land am Kaukasus, das touristisch gesehen noch eine Art Geheimtipp ist. Die Vielseitigkeit des Landes wird Sie überraschen: schneebedeckte Gipfel, Halbwüsten und fruchtbare Küstenregionen, uralte Kirchen und Höhlenklöster und eine große kulturelle Vielfalt. Erleben Sie den Alltag der Georgier und ihren Traditionen, wandern Sie durch spektakuläre Landschaften und probieren ausgezeichnetes Schaschlik und guten georgischen Wein.

 

Unsere Highlights:

  • Hauptstadt Tbilissi
  • Kirchen, Kathedralen, Klöster und Höhlenstädte
  • Dreifaltigkeitskirche am Fuße des großen Kasbegs
  • In Fels geschlagene Stadt Varzia
  • Traumhaft gelegenes UNESCO Kloster Gelati
  • Georgische Heerstraße in den Großen Kaukasus
  • Kurze Wanderungen durch beeindruckende Landschaften
  • Traditionelle Abendessen und kachetischer Wein

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagDo.Flug Frankfurt oder Berlin - Tbilissi
2. TagFr.Tbilissi
3. TagSa. Tblissi - Lagodechi NP - Sighnagi
4. TagSo.Sighnagi - David Garedscha - Tbilissi
5. TagMo. Tbilissi - Mzcheta - Ananuri - Gudauri
6. TagDi.Stephanzminda
7. TagMi.Gudauri - Uplistsiche - Achaltsiche
8. TagDo. Achaltsiche - Vardzia - Kutaissi
9. TagFr.Kutaissi - Mestia
10. TagSa. Uschguli
11. TagSo.Mestia - Batumi
12. TagMo.Mtirala NP
13. TagDi.Flug Batumi - Berlin oder Frankfurt

Reiseroute

1. Tag : Do., Flug Frankfurt oder Berlin - Tbilissi

Am frühen Nachmittag fliegen wir von Frankfurt oder Berlin über Istanbul nach Tbilissi, die Hauptstadt Georgiens. Empfang durch unsere deutschsprechenden Reiseleiter am Flughafen und Transfer ins Hotel.

2. Tag: Fr., Tbilissi

Nach dem Frühstück gegen 10 Uhr gehen wir auf Entdeckungstour durch Tbilissi und bewundern farbenfrohe Häuser, verzierte kleine Kirchen und enge Gassen der bereits im 5. Jh. ge­grün­deten Stadt. In Tbilissi, die auch als europäische Stadt im orien­ta­lischen Gewand bezeichnet wird, ver­mischen sich Mythos und Geschich­te, Kultur und Traditionen und Menschen unter­schiedlicher Herkunft. Wir besuchen die Metechi Kirche (12. -13. Jh.), die im Auftrag des Königs Demetre für die Ergebenen gebaut wurde. Es geht weiter ins beliebte Bade­viertel Abanotubani mit seinen Schwefelbädern (18.-19.Jh.), die das Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt bilden. “Tbilissi” bedeutet “die Stadt der warmen Quellen” und tatsächlich begann das städtische Leben im Umfeld der Schwefelquellen. Die Kuppel­bauten der Bäder werden mit warmem, schwefelhaltigem Wasser versorgt. Während eines Spaziergangs durch die Fußgängerzone in der Altstadt besichtigen wir die alte Kathedrale Sioni und die lteste Kirche. In der Nähe befindet sich auch noch eine alte Bäckerei und hier können wir das erste Chatschapuri probieren! Wieso hängen hier überall Kerzen in den Straßen? Unser Guide erklärt uns, dass es keine Kerzen sind, sondern Schurtschschella! Außerdem besuchen wir die Narikala-Festung und genießen die herrliche Aussicht vom Hausberg, optional können Sie mit der Seil­bahn hinauf­fah­ren. Am Nachmittag besuchen wir das Natio­nal­museum, wo wunderschöne Goldexponate aus der alten Kolchis ausge­stellt sind. Außerdem ist hier ein Raum über die Okkupation, wie die Zeit des Kommu­nis­mus heutzutage bezeichnet wird, zu besich­tigen. Zum Abendessen erwartet uns eine einhei­mische Familie und wir probieren die ausgezeichnete georgische Küche. Und hier erfahren wir auch, was ein Tamada ist.

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3. Tag: Sa., Tblissi - Lagodechi NP - Sighnagi

Nach dem Frühstück brechen wir in den Lagodechi Nationalpark auf, ein durch die einzigartige und unberührte Natur beliebter Ort. Der Park umfasst eine Gesamtfläche von rund 22.266 ha. Wir unternehmen eine Wanderung und haben vielleicht Glück wilde Tiere, wie Hirsche, Bären oder Füchse zu beobachten. Die etwas anspruchsvolle Wanderung dauert ca. 4-5 Stunden. Gegen Abend kommen wir in Sighnagi an, eine königliche Stadt umgeben von einer Wehrmauer mit 23 Türmen. Genießen Sie den atemberaubenden Blick auf das Kizikhi Tal. Abendessen bei einer einheimischen Familie in Sighnagi.

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4. Tag: So., Sighnagi - David Garedscha - Tbilissi

Heute fahren wir in die Halbwüste Georgiens namens David Garedscha. Diese Gegend ist einzigartig mit wilder Natur, seltenen Pflanzen und Tieren, Wandmalereien und in Felsen gemeißelten Klöstern und Höhlen, von denen das Älteste im 6. Jahrhundert entstanden ist. Wir befinden uns unmittelbar an der Grenze zu Aserbaidschan. David-Garedscha ist der östliche Vorposten des historischen Christentums. Hinter dem Namen verbergen sich 13 in den Hügeln verborgene Klöster. Wir schau­en uns die Anlage unten am Berg an und starten dann zu unserer Wanderung auf den Berg. Es dauert ca. 2-3 Stunden. Es geht anfangs steil bergauf, ca. 30 Minu­ten, oben angekommen werden wir mit einer fantastischen Aussicht weit nach Aserbaidschan rein und zurück nach Georgien belohnt. Am Kamm entlang be­suchen wir dann die verschiedenen Höhlen und lauschen den Erklärungen zu den vielen noch recht gut erhaltenen Malereien. Unser Mittagessen genießen wir als Picknick in dieser wunderschönen Umgebung, die fast wie in der Mongolei aussieht. Anschließend fahren wir zurück nach Tbilissi. Vielleicht haben Sie Lust, heute ein Bad in den heißen Quellen zu nehmen oder mit der Standseilbahn auf den Hausberg hinaufzufahren. Hier oben kann man auch gut zu Abend essen.

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5. Tag: Mo., Tbilissi - Mzcheta - Ananuri - Gudauri

Wir verlassen Tbilissi wieder und fahren nach Mzcheta. Besiedelt seit 2.000 v. Chr., war die Stadt 300 v. Chr. Hauptstadt des georgischen Königreiches Iberia und zählt heute durch die vielen archäologischen Stätten und historischen Denkmälern zum UNESCO Welterbe. Wir besuchen die frühmittelalterliche Dschwari Kirche, von der man einen ganz tollen Ausblick über das Tal hat und auf die Mzcheta Kathedrale. Sie ist unter dem Namen Svetitskhoveli Kirche bekannt und ein heiliger Ort, der das Gewand Christis seit dem 11. Jh. beherbergt. Die Fahrt geht weiter die Georgische Heerstraße hinauf – der einzigen Verbindung durch Georgien mit Russland. Wir passieren das Jinvali Reservoir und legen einen Stopp bei der mittelalterlichen Burg-Kloster­anlage von Ananuri ein. Dann geht es immer weiter bergauf und es bieten sich uns bei schönem Wetter immer wieder fantastische Ausblicke auf die Bergriesen des Kaukasus und in die tiefen Täler.

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6. Tag: Di., Stephanzminda

Weiter mit dem Bus in Richtung Kasbeg geht es nach Stephanzminda. Hier beginnt unsere Wanderung und führt uns auf den 2.170 m hohen Berg Kwemi Mta. Hier genießen wir den Blick auf die Dreifaltigkeitskirche Gergeti, die frei vor dem 5.047 m hohen Vulkankegel des Kasbeg steht. Der Platz an der Dreifaltigkeitskirche bietet einen phantastischen Ruheplatz. Die ca. 3 stündigen Wanderung durch den Wald ist leicht und angenehm. (Gegen Aufpreis kann hier auch ein Fahrzeug gemietet werden). Dann erwartet uns bei einer Familie das traditionelle Gericht Chinkali und wer möchte, kann bei der Zubereitung mithelfen. Am Nachmittag unternehmen wir eine ca. einstündige Wanderung zum Gweleti Wasserfall, bevor wir nach Gudauri in unser Hotel zurückfahren.

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7. Tag: Mi., Gudauri - Uplistsiche - Achaltsiche

Früh verlassen wir Gudauri und fahren die Heerstraße zurück, vorbei an Ananuri und dann Richtung Westen. Dann erforschen wir die Höhlenstadt Uplistikhe (UNESCO-Weltkultur­erbe), auch Festung des Herrn genannt, aus der 1. Hälfte des 1. Jahrtausend v. Chr. Sie befindet sich an der Kreuzung wichtiger Handels­wege. Es war das wichtigste Zentrum des Hei­den­tums und stellt einen Komplex von Hallen, Höhlen, Theater, Altar, heidnischen Tempeln, gehei­me Tunneln, Gefängnissen, Apotheke, Straßen‐ Durchgänge, alles in Stein gehauen auf einer Fläche von 4 Hektar dar. Durch den kleinen Kaukasus fahren wir weiter bis Achaltsiche, die größte Stadt und das Verwaltungszentrum der Region Samtskhe-Javakheti. In der ehemaligen Garnisionsstadt der Sowjetarmee leben heute ca. 17.000 Menschen, über­wiegend armenischer Abstammung. Der Name der Stadt bedeutet „neues Schloss“. Dieses, eher eine gewaltige Burg, erhebt sich auf einem Hügel und beherrscht das Panorama der ansonsten touristisch unspektakulären Klein­stadt. Nutzen Sie die Gele­genheit die Burg heute Abend zu fotografieren. Abends wird sie von Scheinwerfern bestrahlt – ein beeindruckendes Bild.

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8. Tag: Do., Achaltsiche - Vardzia - Kutaissi

Nach dem frühen Frühstück fahren wir nach Vardzia, vorbei an der Festung Khertvisi. Sie ist eine der ältesten Festungen in Georgien und war während der georgischen feudalen Zeit funktionsfähig. Von der Hängebrücke am Fluss haben wir einen schönen Blick auf die Festung. Ein Besuch von Vardzia ist eines der beeindruckendsten Erlebnisse einer Reise nach Georgien. Vardzia ist eine im 10. Jh. erbaute Höhlenstadt, die ur­sprünglich in den Berg gehauen wurde und somit von außen nicht zu sehen war. Nach einem Erd­beben im 12 Jh. hat die Königin Tamara die Stadt wei­tergebaut und es entstand eine Kirche mit wunderschöner Malerei und beein­druckenden Fresken. Hier am Ende der Welt gibt es eine Familie die sehr leckeres Essen macht und besonders für ihre guten Forellen bekannt ist. Das probieren wir natürlich! Danach fahren wir weiter nach Kutaissi, wo wir am Abend ankommen.

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9. Tag: Fr., Kutaissi - Mestia

Dieser Tag verspricht uns ein Treffen mit dem uralten Georgien und seinen Legenden. Zuerst geht es ins ca. 11km von Kutaissi entfernte Kloster Gelati. Als Zentrum des geistigen Lebens und Unter­pfand für die Einheit Georgiens ließ König David die Akademie von Gelati im 12. Jh. errichten. Seit 1994 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe und ist Wall­fahrtsort für viele Georgier. Nach dem Klosterbesuch fahren wir in die Prometheus Höhle, wo wir durch schönste Stalagmiten und Stalaktiten spazieren werden. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Swanetien. Wir fahren zur Engur Schlucht, wo einst der größte Teil vom Kolchischen Gold abgebaut wurde. Auf dem Weg besuchen wir in der Stadt Zugdidi das Schloß des Herzogs Dadiani, welches in den 60-ger Jahren des 19 Jh. von einem deutschen Architekten umgebaut wurde. Kurz vor der Ankunft in Mestia besuchen wir die Latali Basilika.

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10. Tag: Sa., Uschguli

Am Morgen fahren wir zu Europas höchstem, dauerhaft bewohntem, Dorf Uschguli (2.200 m) in ca. 3 Stunden mit Geländewagen. Das Dorf Uschguli (UNESCO Weltkulturerbe) ist einzigartig von 5000 Meter hohen Giganten des Kaukasus Gebirges umgeben. Es ist eine Gemeinschaft von vier Dörfern am oberen Ende der Enguri-Schlucht in Ober-Swanetien.  Die Dörfer sind bekannt für ihre Wehrtürme. Neben den typischen swanetischen Wehrtürmen existieren verschiedene religiöse Bauwerke, wie eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die wir bei einer kleinen Wanderung entdecken werden. Abends Rückkehr nach Mestia.

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11. Tag: So., Mestia - Batumi

Nach dem Frühstück Fahrt fahren wir wieder gen Süden. Bevor wir Mestia verlassen be­suchen wir ein swanetisches Wohnhaus, „Matschubi“ genannt, welches sich seit Jahrhunder­ten in authentischem Zustand befindet. Die Gastgeberin gibt uns Informationen zum Leben der Swanen. Dann steht ein ethnographischen Museums auf dem Programm, das 1936 eröffnet wurde. Hier gibt es archäologische Funde, uralte Ikonen und Kunstwerke zu bestaunen. Am späten Nachmittag Ankunft in Batumi, eine der ältesten Städte Georgiens – bewohnt seit dem 3. Jh. vor Christi. Batumi wurde bereits in den griechischen und römischen Quellen als einer der Haupthäfen des Schwarzen Meeres erwähnt.

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung haben wir die Möglichkeit am Boulevard spazieren zu gehen und den Sonnenuntergang zu genießen. Abendessen in einem lokalen Restaurant in Batumi.

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12. Tag: Mo., Mtirala NP

Der Mtirala National Park ist einer von 5 Nationalparks in Georgien. Er erstreckt sich über eine Fläche von 16000 ha und hat ein gut erhaltenes Ökosystem von Wälder und Sträucher. Der Name Mtirala (deutsch: Heulsuse) leitet sich von der bei 4520 mm liegen jährlichen Niederschlagsmenge her, die das Gebiet zu einem der regenreichsten der ehemaligen Sowjetunion machte. Wir unternehmen eine ca. 3 stündige Wanderung.

 

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13. Tag: Di., Flug Batumi - Berlin oder Frankfurt

Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und wir treten die Rückreise nach Deutschland an.

Unterkünfte

Voraussichtliche Hotels:

3 x Übernachtung in einem 3*Hotel in Tbilissi Atoria oder Gleichwertiges

1 x Übernachtung in einem 3*Hotel Solomoni in Signagi oder Gleichwertiges

2 x Übernachtung in einem 3*Hotel Monte in Gudauri oder Gleichwertiges

1 x Übernachtung in einem 3*Hotel in Lomsia Achalziche oder Gleichwertiges

1 x Übernachtung in einem 3*Hotel in Bagrati Kutaissi oder Gleichwertiges

2 x Übernachtung in einem 3*Hotel in Chubu Mestia oder Gleichwertiges

2 x Übernachtung in einem 3*Hotel World Palace in Batumi oder Gleichwertiges

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