Georgien Highlights

Treffpunkt Asiens und Europas

Georgien entwickelt sich vom Geheimtipp zu einer gefragten Destination. Das Land am Kaukasus beeindruckt mit großer kultureller und ethnischer Vielfalt, schneebedeckten Gipfeln, Halbwüsten und fruchtbaren Küstenregionen, uralten Kirchen und Höhlenklöstern, atembe­rau­benden Landschaften und gastfreundlichen Menschen. Wir tauchen ein in den Alltag der Georgier und ihren Traditionen, erleben bei kleinen Wanderungen die spektakulären Landschaften und probieren ausgezeichnetes Schaschlik mit einem guten georgischen Wein.

Unsere Highlights:

  • Hauptstadt Tbilissi
  • Kirchen, Kathedralen, Klöster und Höhlenstädte
  • Dreifaltigkeitskirche am Fuße des großen Kasbegs
  • In Fels geschlagene Stadt Warzia
  • Traumhaft gelegenes UNESCO Kloster Gelati
  • Auf der Georgischen Heerstraße in den Großen Kaukasus
  • Kurze Wanderungen durch beeindruckende Landschaften
  • Traditionelle Abendessen und kachetischer Wein

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Flug Frankfurt - Tbilissi
2. Tag Ankunft Tbilissi
3. Tag Tbilissi - Ananuri - Stepansminda - Gudauri
4. Tag Gudauri - Uplisziche - Kutaissi
5. Tag Kutaissi - Gelati - Akhaltsikhe
6. Tag Akhaltsikhe - Warzia - Tiflis
7. Tag Tiflis - Signagi - Gremi - Telawi
8. Tag Telawi - Tbilissi
9. Tag Flug Tbilissi - Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Tbilissi

Heute fliegen wir nach Tbilissi und eine erlebnisreiche Reise beginnt. Je nach Ankunftszeit bleibt vielleicht noch Zeit für einen ersten Spaziergang in der Altstadt von Tbilissi auf eigene Faust.

2. Tag: Ankunft Tbilissi

Meist in der Nacht oder am frühen Morgen erreichen wir die Hauptstadt Georgiens und checken in unser Hotel ein. Es gibt aber auch Flüge die bereits im Laufe das Vortages in ankommen. Nach einem leckeren Frühstück verlassen wir die Stadt gen Norden und fahren in Georgiens alte Hauptstdt Mzcheta, wo wir die Dschwari Kirche, mit herrlicher Aussicht über das Tal, und die Swetizchoveli Kathedrale (beides UNESCO Weltkulturerbe) besichtigen. Der gesamte Innenraum des Tempels ist mit wunderschönen Fresken ausgeschmückt. Dann fahren wir hinunter zur Swetizchoveli Kirche, übersetzt die Lebendige Säule. Es ist die Hauptkirche des heiligen Ortes und seit dem 11. Jh. soll sich hier das Gewand Christi befinden. Am Nachmittag gehen wir auf Entdeckungstour durch Tbilissi und bewundern farbenfrohe Häuser, verzierte kleine Kirchen und enge Gassen, der bereits im 5. Jh. gegründeten Stadt.
Auf dem Programm steht die Kreuzkuppelkirche Metechi, als Teil des Königshofes, die Schwefelbäder im beliebten Badeviertel und die kleine Gassen. Wenn noch Zeit ist, können wir optional im Nationalmusuem die Goldschätze anschauen. Den Abend lassen wir bei einem Spaziergang über die moderne “Brücke des Friedens” am farbenfrohen Flohmarkt und Bilderbasar ausklingen. (ca. 130 km)

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3. Tag: Tbilissi - Ananuri - Stepansminda - Gudauri

Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Kasbeg. Auf der Georgischen Heerstrasse geht es immer weiter bergauf und wir überqueren den Kreuzpass mit 2.395 m Höhe und erreichen dann Stepanzminda am Fuße des Kasbeg. Unterwegs schauen wir uns die malerisch gelegene Wehranlage Ananuri am Janvali-See an. Die Festung umfasst 2 Kirchen, einen alten Wachturm, einen Kerker und liegt an der berühmten Militärstrasse zur Bewachung der nördlichen Grenze Georgiens. Von Stepansminda aus unternehmen wir eine ca. 3-stündige Wanderung (ca. 6,5 km) zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti. Diese fügt sich in die Landschaft ein, als wäre sie nicht von Menschenhand erbaut, sondern ein Geschenk der Natur. Hier besteht auch die Möglichkeit mit dem Jeep gegen Aufpreis hinauf zu fahren. Und bei gutem Wetter haben wir hier auch die Chance den Eisriesen zu sehen. Der Kasbeg ist 5.054 m hoch und ist somit der dritthöchste im Kaukasus. Anschließend fahren wir die Straße ein Stück zurück bis in den Wintersportort Gudauri im großen Kaukasus. (ca. 200 km)

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4. Tag: Gudauri - Uplisziche - Kutaissi

Auf der Weiterfahrt besuchen wir die faszinierende Höhlenstadt Uplisziche, dessen Ursprünge auf das 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückgehen. Mehrere Jahrhunderte diente die Stadt als Handels- und Kulturzentrum und noch heute sind die Markthalle, eine Apotheke und ein Gefängnis deutlich zu erkennen. Besonders eindrucksvoll ist die Säulenhalle des Tamara Saals, der berühmten Königin Georgiens. Hier benötigen wir feste Schuhe, denn es geht über ein Felsenplateau. In Gori, der Geburtstadt von Josef Stalin, können wir optional das Stalin Museum besuchen, oder gegenüber einen Café trinken. Weiter geht es gen Westen. Auf der Hauptverbindungsstraße verkaufen Bauern der Region Töpfereiwaren, frisches Obst, Gemüse und georgische Spezialitäten. Hier darf gerne gekostet werden! Kutaissi ist Georgiens zweitgrößte Stadt und die ehemalige Hauptstadt von Kolchis, dem Land des goldenen Vlieses. (ca. 330 km)

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5. Tag: Kutaissi - Gelati - Akhaltsikhe

Am Morgen besuchen wir den farbefrohen Bauernmarkt von Kutaissi – was man hier alles kaufen kann! Nördlich von Kutaissi, im Naturschutzgebiet Sataplia, lebten einst Dinosaurier, einige Spuren lassen sich noch erkennen. Wir besuchen auch eine Karsthöhle mit imposanten Stalagmiten und Stalagtiten. Dann erreichen wir das Gelati Kloster. Das im 12. Jh. erbaute Kloster liegt in der wunderschönen Schlucht von Zkalzitela und zählt heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Gebäudekomplex besteht aus der Hauptkirche, der Georgs- und Nikolauskirche, sowie dem Glockenturm und den Ruinen der ersten Akademie Georgiens. Im Haupteingang wurde der Gründer des Klosters, König “David der Erbauer”, begraben. Am Nachmittag geht es durch den kleinen Kaukasus nach Akhaltsikhe, dem ehemalgen Sitz der Herzöge von Samtskhe im 12.-13. Jh. Bummeln Sie am Abend durch die Straßen. Die neu rekonstruierte Festung wird oft sehr schön angeleuchtet.  (ca. 200 km)

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6. Tag: Akhaltsikhe - Warzia - Tiflis

Am frühen Morgen machen wir uns auf and die Südgrenze Georgiens zur Turkei. Das Highlight des Tages wird Warzia sein, eine in den Fels geschlagene Stadt, die von Königin Tamara erschaffen wurde und eine große Rolle im kulturellen und politischen Leben Georgiens spielte. Bei der Erbauung nutzen die Baumeister die natürlichen Felsen, Vor- und Rücksprünge im Gestein, um tief Höhlen, Treppen, Tunnel und Terrassen miteinandern zu verbinden. Auf diese Weiser entstanden 3000 Wohnungen auf 7 Stockwerken für 50.000 Menschen. Besonders sehenswert ist die Klosterkirche Maria Himmelfahrt mit einem Säulenportal und einer großen Halle. Auch hier benötigen wir feste Schuhe. Von hieraus fahren wir die Südroute zurück nach Tiflis. Unterwegs kommen wir an wunderschönen Seen und kleinen Dörfern vorbei vorbei. Der Paravani See liegt auf über 2.000 m Höhe. Vielleicht bleibt am Abend noch Zeit und Sie können mit der Standseilbahn optional auf den Hausberg fahren und die herrliche Aussicht über die Stadt genießen. (ca. 300 km)

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7. Tag: Tiflis - Signagi - Gremi - Telawi

Am frühen Morgen fahren wir nach Kachetien in die malerische Weinanbauregion Georgiens, wo wir das wunderschöne Städtchen Signagi besuchen. Entlang der Stadtmauer spazieren wir durch die Stadt und genießen das besondere Flair. Von hier genießen wir auch einen sehr schönen Blick auf das Kiziki Tal. Wir besuchen auch die Festung Gremi, der ehemaligen Residenz von Königin Ketevan, die den Märtyrertod am Hofe von Shah Abas erlitt. Ihr Leben wurde vom deutschen Schriftsteller Andreas Griphyus in seinem Roman “Katharina von Georgien” zusammengefasst. 150 Jahre lang war Gremi eine wichtige Handelsstadt mit königlichem Wehrturm, Kirchen und Karawansereien bis sie 1616 von persischen Eroberern zerstört wurde. Die Ruinen lassen die einstige Schönheit nur erahnen. Am Abend erleben wir die Gastfreundschaft einer traditionell kachetischen Familie. Wie mag Wein wohl schmecken, der in riesigen Tonkrügen unter der Erde reift? Beim Abendessen finden wir es heraus. (ca. 220 km)

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8. Tag: Telawi - Tbilissi

Nach dem Frühstück erkunden wir die Festung der Stadt. Batonis Tsikhe wurde von König Erekle II erbaut und ist heute die einzig erhaltene Residenz in Ostgeorgien.  Der Museumskomplex umfasst den Palast (17.-18. Jh.) Königskirche, Königsbad und einzigartige Tore.  In der Stadt befindet sich auch eine riesige 900 m hohe Platane. Im Dorf Tsinandali besuchen wir das Gut der Fürstenfamilie Tschawtschawadse, die im 19. Jh. eine Schlüsselrolle im politischen und künstlerischen Lebens Georgiens spielten. Alexander Tshawtschawadse, Dichter und Offizier der russichen Armee, ließ das Landhaus errichten und einen Park im englischen Stil anlegen. Das Museum ist ein kleines Juwel. Am Abend erreichen wir wieder Tbilissi. Wie wäre es zum Abschied mit einem Schwefelbad zur Entspannung, wenn noch Zeit ist? Am Abend erwartet uns ein leckeres Abschiedsessen. Spät in der Nacht oder am nächsten Vormittag erfolgt in der Regel der Transfer zum Flughafen. (ca. 160 km)

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9. Tag: Flug Tbilissi - Frankfurt

Es erfolgt der Transfer zum Flughafen, oder Sie verlängern die Reise. Im Laufe des Tages erreichen wir Deutschland und eine unvergessliche Reise geht leider zu Ende.

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