Mexikos Norden – Baustein Kupferschluchten

Reise in die Bergwelt Mexikos

Diese Reise im Norden Mexikos führt uns in die faszinierende Bergwelt der Sierra Madre. Der 1.300 km langen Gebirgszug umfasst das zentrale Hochland – der westliche Arm (Sierra Madre Occidental) endet bei der Stadt Guadalajara, der östliche (Sierra Madre Oriental) bei Mexiko-Stadt. Im Norden der Sierra Madre Occídental hat sich auf einer Fläche von 60.000 km² das größte Canyonsystem der Welt eingegraben – die Kupferschluchten Barranca del Cobre.

Ihr Höhenprofil zeigt die schwindelerregenden Ausmaße der Schluchten: der höchste Punkt beträgt 3.306 m (Cerro Mohinora), der niedrigste Punkt liegt auf 220 m. Anstelle einer Stein- und Felsenlandschaft in Wüstenfarben erwarten uns in den mexikanischen Canyons eher grüne Oasen; besonders nach der „Regenzeit“ zwischen Juni und September, in der während heftiger Gewitter über 400 mm/m² Wasser niedergehen. Die Vegetation der Region ist daher vielfältig und zeigt je nach Höhe unterschiedliche Vegetationszonen. Auch die Tierwelt ist sehr vielfältig.

Besonderes Highlight der Reise sind die Fahrten durch die 3.000 m hohe Bergwelt auf der Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, einer der schönsten Bahnstrecken der Welt. Während die Panoramen der Gebirgswelt an uns vorbeiziehen führt unser Weg durch alte Kolonial- und Holzfällerstädtchen entlang zahlreicher atemberaubender Aussichtspunkte bis in die lebendige regionale Metropole Chihuahua.

Unsere Highlights:

  • Topolobampo – einer der größten natürlichen Meereshäfen der Welt
  • Kupferschluchten – Barranca del Cobre
  • Fahrt mit dem Zug CHEPE durch die Sierra Madre
  • Eine der schönsten Bahnstrecken der Welt
  • Seilbahnfahrt in das Herz der Schluchtenlandschaft
  • Besuch einer Raramuri-Indianerfamilie

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Individuelle Anreise nach Los Mochis
2. Tag Los Mochis - Topolobampo - El Fuerte
3. Tag El Fuerte - Creel
4. Tag Creel - Posada Barrancas
5. Tag Posada Barrancas - Cerocahui
6. Tag Cerocahui - Chihuahua
7. Tag Individuelle Abreise aus Chihuahua

Diese Mexiko Reise kann in Kombination mit der Baja California Reise als Vorprogramm auch als 20 Tage Reise gemacht werden: Baja California und Kupfercanyon.

An bestimmten Terminen ist die Reise auch mit der Reise Klassisches Mexiko als Vor- oder Nachprogramm als auch mit der Mexiko Aktivreise als Nachprogramm kombinierbar.

Reiseroute

1. Tag: Individuelle Anreise nach Los Mochis

Individuelle Anreise nach Los Mochis im Norden Mexikos. Nach Ankunft in Los Mochis erfolgt der Transfer zum Hotel.

Bei Kombination mit der Baja California Reise: Anreise mit der Fähre von La Paz.

Gern sind wir Ihnen bei der Auswahl und Buchung passender Flüge behilflich – sprechen Sie uns an!

2. Tag: Los Mochis - Topolobampo - El Fuerte

Es geht heute zunächst mit dem Bus ins 25 km entfernte Topolobampo. Wir begeben uns auf eine Bootstour durch die berühmte Bucht, die als einer der größten natürlichen Meereshäfen der Welt bekannt ist. Der verträumte Ort Topolobampo wurde einst als Utopie eines amerikanischen Ingenieurs als Welthafen des Friedens und der Gleichheit begründet. Die Utopie scheiterte, doch noch heute ist diese malerische Region Mexikos ein wahres Paradies für Naturliebhaber.

Anschließend fahren wir weiter in die Kolonialstadt El Fuerte. Die Stadt hat ihren Namen von einer alten Festung, die einst der Verteidigung gegen Indianer diente. Das Städtchen am Fluss ist historisch eines der interessantesten in Nordmexiko und gilt unter Reisenden noch immer als ein Geheimtipp. (Strecke ca. 140 km)

F

3. Tag: El Fuerte - Creel

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung, bei der wir den besonderen Flair und die interessante Geschichte des Städtchens kenenlernen steigen wir in den EL CHEPE und begeben uns auf die gut siebenstündige Bahnfahrt nach Creel. Die Strecken­führung dieser Bahnstrecke, die von Topolobampo an der mexika­nischen Pazifik­küste über 673 km bis Chihuahua führt, ist ein Meister­stück der Ingenieurskunst. 39 Brücken und 86 Tunnel, sich über­schneidende Schleifen, alles was an baulichen Möglich­keiten denkbar erscheint, wurde verwirk­licht. In wenigen Stunden schraubt sich der Zug von der Höhe des Meeresspiegels auf 2.439 m – in Steigungen, die 2,5 % nicht über­schreiten. Besonders der Anstieg zwischen El Fuerte und Temoris gehört zu den großen Erlebnissen der Fahrt. Der kleine Ort Temoris liegt auf einer Höhe von 1.100 m, von hier laufen die Schienen parallel zueinander, höhen­versetzt (mit Weichen­stellung) von der Station zu einem Berg­rücken hinauf, um im letzten Tunnel dieses Abschnittes den Temoris-Wasser­fall zu hinter­fahren. In dem 937 m langen La-Pera-Tunnel beschreibt der Zug eine 180°-Kurve.

Bei Ankunft machen wir einen Rundgang durch die kleine Holzfäller- und Touristenstadt Creel. Uns zeigt sich eine bunte Mischung aus einheimischen Werktätigen, Rarámuri-Indianern und Besuchern verschiedener Nationalitäten. (Strecke 275 km im Zug)

F A

4. Tag: Creel - Posada Barrancas

Am Morgen geht es weiter mit dem Chepe Express nach Divisadero Barrancas. Für die 120 km benötigen wir ca. 2 Std. Dann steigen wir in Piedra Volada um in eine Seilbahn und unternehmen eine faszinierende Fahrt zum Aussichtspunkt Mesa de Arturo im Herzen der Kupferschluchten mit Blick auf den Rio Urique. Die Seilbahn die 2010 von Doppelmayr aus Österreich fertiggestellt wurde hat eine Länge von 2.750 m und überwindet 450 Höhenmeter. Die Kamara sollte auf keinen Fall vergessen werden! Anschließend fahren wir entlang der Schluchtenkante zu mehreren Aussichtspunkten. Bei einer kleinen Wanderung haben wir immer den Zusammenlauf der drei Hauptschluchten der Region im Blick: den Barranca Urique, die eigentliche Kupferschlucht und den etwas kleineren Barranca Tararecua. (Strecke ca. 120 km im Zug und ca. 10 km im Bus)

F M A

5. Tag: Posada Barrancas - Cerocahui

Wir fahren das Stück zurück nach Divisadero Barrancas und besteigen wieder den CHEPE Express. Nach ca. 1,5 Sstd. erreichen wir Bahuichivo und fahren mit dem Bus weitere 1,5 Std. bis Cerro del Gallego. Vom Rand der gewaltigen Urique-Schlucht liegt uns die Schlucht und das Städtchen Urique, 1.800 m unter uns, zu Füßen. Hier gibt es auch eine kleine Werkstatt einer Rarámuri-Familie zu besuchen, die feinstes Flechtwerk aus Kiefernadeln und Rauhschopf-Agaven herstellen. Mit dem Bus geht es ca. 1 Std. weiter bis Cerocahui. Ein kleiner Stadtrundgang bringt uns zu einer der schönsten Missionskirchen der Sierra Madre. (Strecke ca. 120 km mit dem Zug und ca. 80 km mit dem Bus)

F M

6. Tag: Cerocahui - Chihuahua

Per Fahrzeug brechen wir auf zur letzten Station unserer Reise in die Landeshauptstadt mit dem klangvollen Namen Chihuahua. Der Weg führt uns dabei entlang der Mennoniten-Gemeinden von Cuauhtemoc. Die Mennoniten sind eine Religionsgemeinschaft, deren Ursprünge auf den aus Friesland stammenden Theologen Menno Simons zurückgehen. In Chihuahua besuchen wir auf unserem Stadtrundgang die Kathedrale und den Stadtmarkt und natürlich das Museum des mexikanischen Volkshelden Pancho Villa. (Strecke ca. 270 km)

F A

7. Tag: Individuelle Abreise aus Chihuahua

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Individuelle Abreise.

Verlängern Sie Ihre Reise individuell mit einem Aufenthalt in Mexiko-Stadt oder an der mexikanischen Riviera auf der Yucatán Halbinsel.

F

Buchungsanfrage