Kuba Rundreise

Kuba aktiv erleben - Aktivreise

Kuba ist eine fantastische Insel – vor allem für Reisende, die ein Land aktiv in der Natur erleben möchten. Auf dieser 3‐wöchigen Aktivreise haben Sie die Möglichkeit, Kuba intensiv kennenzulernen und die schönsten Regionen aktiv und sehr vielseitig zu entdecken. Diese aktive Rundreise bietet abwechslungsreiche Wanderungen durch tropische Vegetation der Nationalparks im Osten Cubas, eine schöne Fahrradtour zu den berühmten Tabakfeldern von Viñales sowie etwas Stranderholung an der Südküste bei Trinidad.

Unsere Highlights:

  • Städte Havanna, Trinidad und Santiago de Cuba
  • Wanderungen und Fahrradtouren
  • Katamaran-Ausflug in Trinidad
  • Oldtimer-Fahrt in Havanna
  • Ausflug zum Rebellenlager „Comandancia de la Plata“
  • Kubanische Rhythmen beim Tanzworkshop in Havanna

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Flug Frankfurt - Holguín
2. Tag Holguín - Pinares de Mayarí
3. Tag Pinares de Mayarí - Humboldt Nationalpark – Baracoa
4. Tag Tafelberg El Yunque
5. Tag Baracoa - Santiago de Cuba
6. Tag Santiago de Cuba
7. Tag Santiago de Cuba - Bayamo – Santo Domingo
8. Tag Santo Domingo - Camagüey
9. Tag Camagüey & Sancti Spiritus
10. Tag Sancti Spiritus - Trinidad
11. Tag Katamaran-Ausflug
12. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
13. Tag Sierra de Escambray - Playa Larga
14. Tag Playa Larga - Havanna
15. Tag Havanna
16. Tag Havanna
17. Tag Havanna - San Diego de los Baños
18. Tag San Diego de los Baños - Viñales
19. Tag Viñales
20. Tag Viñales - Varadero - Frankfurt
21. Tag Ankunft in Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Holguín

Direktflug von Frankfurt nach Holguín. Am Flughafen Frank País von Holguín werden wir von unserer deutschsprachigen kubanischen Reiseleitung in Empfang genommen. Es folgt der Transfer zu unserem Hotel.

2. Tag: Holguín - Pinares de Mayarí

Die ersten Sonnenstrahlen Kubas wecken uns am Morgen. Den Tag beginnen wir in Begleitung unseres Reiseleiters mit einem kleinen Spaziergang durch Holguín. Lange Zeit war die Stadt nicht mehr als ein kleines Dorf. Heute dient es als Provinz und ist die drittgrößte Stadt Kubas, mit dem bekannten Name Holguín oder Ciudad de los Parques. Wie auch andere Städte im Osten Kubas war sie Mitte des 19. Jahrhunderts die Wiege der Rebellion für den Unabhängigkeitskrieg. Im Anschluss fahren wir in den La Mensura‐Nationalpark nach Pinares de Mayarí. Dort besuchen wir nach Ankunft den Salto de Guayabo, einen der höchsten Wasserfälle Kubas. Er liegt versteckt in einem dichten Waldgebiet der Sierra Cristal. Wir entdecken die verschiedenen Ökosysteme mit ihrer artenreichen Flora und Fauna und unsere lokale Reiseleitung informiert uns über deren Bedeutung. Der Park ist Rückzugsgebiet einer Vielzahl endemischer Arten. (105 km / Fahrtzeit ca. 3,5 h)

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3. Tag: Pinares de Mayarí - Humboldt Nationalpark – Baracoa

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus an der Küste entlang in Richtung Baracoa. Am Besucherzentrum des Humboldt Nationalparks treffen wir einen lokalen Guide, der uns durch den Nationalpark „Alejandro de Humboldt“ begleiten wird. Auf der rund 3 km langen, recht einfachen Strecke erkunden wir die Flora und Fauna des Nationalparks. Danach fahren wir in die erste Stadt Kubas, Baracoa, gegründet vom Spanier Velazquez. Hier scheint es so, als wäre die Zeit still stehen geblieben. Nach unserer Ankunft spazieren wir durch den übersichtlichen, etwas verträumt wirkenden Ort. Die etwas verwegene, doch sehr sympathische Atmosphäre Baracoas erschließt sich uns am eindrucksvollsten während eines gemütlichen Bummels durch die Gassen und entlang der Strandpromenade Malecón. (194 km / Fahrtzeit ca. 5,5 h)

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4. Tag: Tafelberg El Yunque

Gestärkt starten wir nach dem Frühstück den Aufstieg auf den Tafelberg »El Yunque«. Mit einer Höhe von 575 Metern bildet dieser Berg das Wahrzeichen dieser Region. Der Aufstieg ist ca. 8 km lang und erfordert eine gute Kondition. Die Mühe lohnt sich: Ein herrlicher Ausblick vom Gipfel und eine beeindruckende Flora und Fauna bietet sich uns. Bambus, dichter undurchdringlicher Busch wechseln ab mit kleinen Gemüse-und Früchteplantagen, ab und zu eine halb zerfallene Hütte und doch bewohnt, die Frauen waschen ihre Kleider wie in der Vergangenheit am Fluss, die Zeit scheint hier wirklich still zu stehen. Wir genießen die Naturidylle. Am Nachmittag genießen wir unsere Freizeit am Río Toa, Kubas wasserreichsten Fluss. (Wanderung ca. 10 km / Wanderzeit ca. 6 h)

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5. Tag: Baracoa - Santiago de Cuba

Wir verlassen Baracoa und fahren den Pass „La Farola“ hinab. Von der Passhöhe aus bietet sich uns ein spektakuläres Panorama auf das karibische Meer und wir nutzen diesen Ausblick für eine kleine Pause. Die Fahrt führt uns entlang der wüstenartigen Küstenlandschaft Guantánamos. Unterwegs legen wir immer wieder einen kleinen Zwischenstopp ein, um diese einmalige Landschaft Kubas zu genießen. In der Nähe von Caimanera unternehmen wir eine leichte Wanderung im Naturpark „Los Monitongos“. Der Park ist bekannt für seine mit Kakteen bewachsenen, bizarren Steinformationen. Über Wander- und Kletterwege aus Holz gelangen wir am Ende zu einem Aussichtsplateau. Hier können wir den Blick über die faszinierende Landschaft schweifen lassen. Auch die US-Militärbasis „Guantanamo Bay“ lässt sich von hier oben sehen. Am späten Nachmittag kommen wir in Santiago de Cuba an und beziehen unsere Unterkünfte. (ca. 240 km / Fahrtzeit ca. 5 h)

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6. Tag: Santiago de Cuba

Wir schlendern durch die Straßen des historischen Zentrums von Santiago und besichtigen die bekannte Moncada-Kaserne von außen. Am Parque Cespedes kommen können wir außerdem das älteste Haus Kubas, der Casa Velazquez, vorbei. Vom Balkon des benachbarten Rathauses verkündete Fidel Castro 1959 den Erfolg der Revolution. Ein weiteres Highlight unseres heutigen Programms ist der Besuch des berühmten Friedhofs Cemeterio Santa Ifigenia, auf welchem sich das Grabmal des kubanischen Nationalhelden José Martí befindet. Seit 2016 ist dies auch die letzte Ruhestätte des langjährigen Staatspräsidenten Fidel Castro. Im Anschluss besichtigen wir außerdem die berühmte Festung „Castillo de San Pedro de la Roca“, von der sich uns ein spektakulärer Ausblick auf die Umgebung erschließt. Am Nachmittag erlernen wir unter professioneller Anleitung erste Tanzschritte. Zusammen mit dem Tanzlehrer werden wir die Schritte schnell mit kubanischer Selbstverständlichkeit tanzen.

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7. Tag: Santiago de Cuba - Bayamo – Santo Domingo

Am Vormittag geht es bei einer gemütlichen Fahrt weiter nach Bayamo. Auf dem Weg besuchen wir kurz die landesweit als Pilgerstätte bekannte Basílica del Cobre. Bayamo war die zweite Stadt, die auf Kuba gegründet wurde, die zweitälteste Kirche steht hier, 1868 wurde zum ersten Mal Kubas Nationalhymne „La Bayamesa“ gespielt und im gleichen Jahr wurde die Nationalflagge gesegnet. Nach einer kurzen Besichtigung erreichen wir am Nachmittag das idyllisch in den Bergen der Sierra Maestra gelegene Hotel Villa Santo Domingo. Eine leichte Wanderung (ca. 1,5 h) am Nachmittag in der Region und ein gemeinsames Abendessen im Hotel runden den Tag ab. (200 km / Fahrtzeit ca. 5 h)

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8. Tag: Santo Domingo - Camagüey

Nach einem frühen Frühstück werden wir per Jeep / SUV über die 5 km lange, sehr steile Strecke bis zum Startpunkt unserer Wanderung gebracht. In Begleitung eines lokalen Guides wandern wir, umgeben von stets üppiger Vegetation, zum berühmten Rebellenlager der Revolutionäre, der „Comandancia de la Plata“ mitten in der Sierra Maestra. Der Reiseleiter erzählt uns viel Spannendes über den Beginn der berühmten Revolutionszüge der Rebellen rund um Ernesto Che Guevara, Fidel und Raúl Castro. Rückkehr am frühen Nachmittag und Fahrt nach Camagüey. Ankunft am Abend und Bezug der Casas. (310 km / Fahrtzeit ca. 6 h, Wanderung ca. 4 h)

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9. Tag: Camagüey & Sancti Spiritus

Camagüey ist geprägt von engen, verwinkelt angelegten Gassen, sehenswerten Kirchen, aber vorallem auch die wunderschön restaurierten Häuserzeilen und Plätze machen die Altstadt zu einer echten Sehenswürdigkeit. Nach einer Stadtbesichtigung setzen wir unsere Reise gen Westen fort. Danach besuchen wir das von avenTOURa unterstützte KulturprojektCamaquito. Ein Angestellter des Förderprojektes wird uns eine kurze Vorstellung über die Hilfsmaßnahmen geben, die von avenTOURa und der Schweizer Kinderhilfsorganisation Camaquito in den letzten Jahren unternommen wurden und aktuell durchgeführt werden. Wir erreichen das gemütliche Provinzstädtchen Sancti Spiritus und erkunden in Begleitung unserer Reiseleitung die historische Altstadt mit der bekannten Brücke Puente del Yayabo. Außerdem bietet sich hier häufig die Möglichkeit, einen lokalen Wochenmarkt zu besuchen. (200 km / Fahrtzeit ca. 3,5 h)

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10. Tag: Sancti Spiritus - Trinidad

Auf dem Weg Richtung Trinidad, legen wir einen Stopp am Örtchen Banao ein. Bei einer dieser wunderbaren Wanderung durch unberührte Natur können wir mit etwas Glück viele endemische Vogelarten beobachten und ein erfrischendes Bad an einem kleinen Wasserfall nehmen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fahren wir weiter und besichtigen unterwegs noch das berühmte Zuckerrohrtal „Valle de los Ingenios“. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Trinidad. Die koloniale Stadt gilt als eine der schönsten Städte Kubas und wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Wir besichtigen unter anderem die Iglesia de la Santísima und den Plaza Mayor mit den prächtigen Herrenhäusern der einstigen Zuckerbarone. Wer am Abend noch Energie verspürt, darf noch bei einem Besuch der zahlreichen Openair-Lokale das kubanische Nachtleben entdecken! (ca. 70 km / Fahrtzeit ca. 1,5 h, Wanderung ca. 2,5 h)

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11. Tag: Katamaran-Ausflug

Mit dem Bus fahren wir früh an den Hafen der „Marina Marlin“, besteigen unseren Katamaran und legen ab. Unterwegs bietet sich die Möglichkeit, an einem Korallenriff zu schnorcheln Schnorchel-Ausrüstung ist vorhanden. Eine willkommene Erfrischung im wohltemperierten und kristallklaren Wasser. Das Mittagessen wird uns auf der unbewohnten Insel Cayo Iguana serviert. Wir haben danach Gelegenheit, auf der traumhaften Insel zu entspannen oder einen Strandspaziergang unternehmen. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Trinidad. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.

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12. Tag: Trinidad - Sierra de Escambray

Wir fahren hoch hinauf in die Sierra de Escambray zum Topes de Collantes. Wir besuchen ein Projekt zur Wiederaufforstung ehemals gerodeter Waldgebiete. Ein Förster erklärt die ökologische Bedeutung dieses Vorhabens. Jeder der will kann selbst zur Schaufel greifen und sein eigenes Bäumchen pflanzen. Anschließend schnüren wir endlich wieder die Wanderstiefel und ziehen hinaus in die grandiose Natur. Entlang eines wunderschönen Wanderweges geht es durch die malerische Landschaft der Sierra del Escambray. Wir wandern durch die reizvolle Mittelgebirgslandschaft, genießen die prachtvolle Flora und Fauna und streifen durch prächtige Wälder. (Wanderzeit netto ca. 3 Std., anspruchsvoll). Am Nachmittag besichtigen wir die nahegelegene Höhle Cueva del Altar. Spätestens nach diesem Tag inmitten der herrlichen Natur werden wir feststellen, dass das übliche Kuba-Klischee dringend um die hier gebotenen, fantastischen Landschaften ergänzt werden muss. Übernachtet wird im Zelt inmitten der Natur.

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13. Tag: Sierra de Escambray - Playa Larga

Nach dem Frühstück durchqueren wir auf dem Wanderweg “Centinelas del Río Melodioso” tropische Wälder, erkunden kleine Höhlen und können uns an der bunten Blütenpracht erfreuen. Es geht weiter mit dem Bus in Richtung Cienfuegos. Nach der Ankunft am Nachmittag besichtigen wir diese hübsche Stadt, die früher als verrufenes Seeräubernest galt. Im Anschluss fahren wir nach Playa Larga, wo wir eine zweistündige Wanderung „Sendero El Enigma de las Rocas“ unternehmen. Diese Wanderung führt uns durch die arten- und waldreiche Karstlandschaft zu Höhlen und Naturpools mit Bademöglichkeit. Mit etwas Glück sehen wir wilde Krokodile, Schildkröten, Fische, Echsen sowie verschiedenste Vogelarten. Es ist sogar möglich, im extrem klaren Süßwasser zu schnorcheln. (220 km / Fahrtzeit ca. 4 h, Wanderung ca. 4 h)

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14. Tag: Playa Larga - Havanna

Wir fahren nach Havanna. Mit unserem Reiseleiter machen wir einen Altstadtspaziergang durch Kubas Hauptstadt. Wir erkunden zu Fuß das koloniale Habana Vieja mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, inklusive Besuch und Verkostung im Rum-Museum. Ein besonderes Kuba-Highlight erwartet uns! Eine nostalgische Stadtrundfahrt mit klassischen Oldtimern. Wir besuchen u.a. den Revolutionsplatz “Plaza de la Revolución”, das Diplomaten- und Villenviertel Miramar, sowie den prachtvollen Stadtteil Vedado. Weiter geht es vorbei an der berühmten Universität von Havanna und entlang der bekanntesten Uferpromenade Kubas, dem Malecón. Von dort aus gelangen wir bis zum einst legendären Hotel Nacional, wo wir von der Reiseleitung Anekdoten über die Mafia und andere Berühmtheiten der Geschichte erfahren. (200 km / Fahrtzeit ca. 3 h)

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15. Tag: Havanna

Der erste Teil der Radtour führt hinaus aus Havanna in Richtung Osten zum Ort Tapaste. Ab hier wird es hügelig und wir erklimmen mit unseren Rädern die „Escaleras de Jaruco“, eine beeindruckende Bergformation, von deren Anhöhe aus wir einen herrlichen Blick bis zum Meer und die Karibikmetropole Havanna haben.Danach geht es abwärts in den kleinen verschlafenen Ort Jaruco und von dort nordwärts Richtung Küste. Kurz vor Erreichen des Meeres statten wir dem kleinen Ort Hershey einen Besuch ab und erfahren mehr über den amerikanischen „Schokoladenkönig“ Milton S. Hershey, der hier ein kleines Modelldorf mit für die damalige Zeit unüblichen Sozialleistungen für seine Arbeiter rund um seine Zuckerfabrik errichten ließ. Im Anschluss geht es über die Via Blanca zurück nach Havanna. Bei einem ca. zweistündigen Tanzworkshop werden am Nachmittag die Hüften gelockert. Tanzen zu kubanischen Rhythmen – was könnte es Schöneres geben? Wer möchte, kann das Erlernte abends gleich anwenden und weiter verfeinern.

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16. Tag: Havanna

Heute fahren wir mit Fahrrädern auf die Finca La Vigia. Die Villa war von 1940 bis 1961 der Wohnsitz von Ernest Hemingway auf Kuba. Sie befindet sich rund fünfzehn Kilometer entfernt vom Zentrum der Hauptstadt im Dorf San Francisco de Paula. Am Nachmittag besuchen Sie das farbenfrohe Künstlerprojekt „Callejón de Hamel“ (Hamelgasse) der Bürger des gleichnamigen Stadtteils. Der Stadtteil Cayo Hueso nahe der Universität von Havanna ist bekannt für seine bröselnden Häuserfassaden, die trotz der immer mal wieder angelaufenen und dann wieder eingestellten Restaurierungsprojekte des vergangenen Jahrzehnts, bisher noch nicht grundlegend saniert werden konnten. Doch in einem Viertel von Cayo Hueso wurde dem städtischen Verfall Einhalt geboten: Hier wurde durch das von Salvado González 1990 gestartete Künstlerprojekt der Zerfall und die Trostlosigkeit erfolgreich beendet: Mit viel Fröhlichkeit, Kreativität und bunten Farben wurde der Stadtteil in einem Gemeinschaftsprojekt der hier lebenden Bürger und Anhänger der afrokubanischen Kultur transformiert. Bei einem Besuch dieses Projekts kann man den besonderen Charme und die einzigartige Dynamik der kubanischen Metropole hautnah erleben. Sonntags nachmittags gibt es hier auch sehr häufig hervorragende Rumba-Musiker und Tänzer, die ihr Können mit unglaublicher Freude live zeigen. Zum Ausklang unseres Havanna-Aufenthaltes besuchen wir abends die Tanzshow‚ Havana Queens‘ mit Abendessen in einem Paladar.

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17. Tag: Havanna - San Diego de los Baños

Wir verlassen Havanna mit dem Bus und fahren nach Soroa. Uns erwartet eine Besichtigung des größten Orchideengartens des Landes, in dem auf einem 35.000 qm großen Areal über 700 verschiedene Arten der wunderschönen Blüten gezüchtet werden (Hauptblütezeit Dezember-März). Die landschaftlich äußerst reizvolle Sierra del Rosario ist wohl für jeden Radlerfreund ein Hochgenuss. Wir radeln auf kaum befahrenen Straßen durch eine große Vielfalt an subtropischen Pflanzen und Bäumen bis nach San Diego de los Baños, wo wir am Abend eintreffen. Die Gegend ist auch bekannt für ihre zahlreichen Heilquellen. (Fahrradtour ca. 55 km / 3,5 h)

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18. Tag: San Diego de los Baños - Viñales

Wir fahren heute Richtung Viñales und es geht auf hügeligen und anspruchsvollen Straßen durch die grandiose Landschaft der Sierra de los Órganos (Naturpark La Güira). Auf dem Weg besuchen wir die Höhle „Cueva de los Portales“. Sie war das Hauptquartier der Westarmee. Dieses wurde von Ernesto Che Guevara während der Oktoberkrise kommandiert. Wir radeln entlang ausgedehnter Mahagoni- und Zedernwälder, bei einigen „knackigen“ Anstiegen kommen heute auch die „Kletterer“ voll auf ihre Kosten. Zu Füßen steiler Kalksteinwände erstreckt sich fruchtbarstes Ackerland, malerische Gehöfte liegen verstreut in der Landschaft bis zum Tal von Viñales. (Fahrradtour 50 km / ca. 4 h)

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19. Tag: Viñales

Unsere heutige Radetappe geht durch das ländliche Kuba. Das durch seine Tabakpflanzungen berühmt gewordene Tal von Viñales ist zu einem Touristenmagneten geworden. Wir entfliehen dem Touristenstrom und fahren durch ursprüngliche und ländliche Gebiete Kubas zur Gemeinde „El Moncada“, einer der ersten landwirtschaftlichen Genossenschaften, die in Kuba nach dem Sieg der Revolution Fidel Castros entstand. Auch die Gedenkstätte Memorial Los Malagones wird besucht, hier erfahren wir mehr zur Geschichte des Dorfes und der Bekämpfung von konterrevolutionären Gruppen im Viñalestal.Danach besuchen wir die Höhle Santo Tomás und unternehmen eine geführte Exkursion durch den zweitgrößten Höhlenkomplex Lateinamerikas (bitte unbedingt Schuhe mit gutem, rutschfestem Profil mitnehmen / teilweise sehr rutschige Abschnitte; 1. Teilabschnitt sehr steil und bei Regen sehr rutschig). Mittagsessen in der Kommune. Nachmittags unternehmen wir eine spannende Canopy-Tour auf dem Berg „ Loma del Fortín“ in der Nähe von Viñales. Anschließend besuchen wir noch das Soziokulturelle Projekt „Raíces (Wurzeln)“ bevor es zurück ins nahe Örtchen Viñales geht.

Das Soziokulturelles Projekt „Raíces“ – Viñales befindet sich wenige Kilometer außerhalb der Stadt Viñales. Das Projekt im Herzen des wunderschönen Viñales-Tal wird von dem einheimischen Architekten Noel Díaz Galart geleitet, der angibt, ein Fan jedes Baumes im Tal zu sein. Er sieht in den Ästen und trockenen Stämmen Tierfiguren, die er später zu Skulpturen, Tischen, rustikalen Sitzen, Ranken, Frauen, Drachen und anderen unglaublichen mythologischen Wesen verarbeitet. Sie sind Teil seiner Galerie und Bestandteil des Projekts. Auf einem Wanderweg durch seinen Besitz kann man einheimische Flora und Fauna bewundern, immer wieder ergeben sich herrliche Ausblicke auf die wunderschöne Mogotes-Landschaft. Verschiedene Kunstwerke entlang des Wanderweges warten heute auf die Besucher, Bänke laden zum Entspannen ein und ein komplett aus Holz gebautes Landhaus soll künftig auch Besucher beherbergen können. Dauer der Canopy Tour: ca. 30 Minuten.

Am Abend gemeinsames Gruppen Abschiedsessen in einem lokalen Paladar.

(Erste Radettape (Viñales > El Moncada): 17 km (1 Std) / Zweite Radettape (El Moncada > El Fortín Canopy Tour / Raices): 13 km (45 min) /Dritte Etappe El Fortín Canopy Tour – Viñales: 4 km (15 min). Höchster Punkt: 220 m / Niedrigster Punkt: 130 m)

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20. Tag: Viñales - Varadero - Frankfurt

Gegen Mittag fahren wir zum Flughafen nach Varadero und treten unseren Flug nach Hause an. (185 km / Fahrtzeit 2,5 h)

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21. Tag: Ankunft in Frankfurt

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