Vielfalt Namibia

Die Höhepunkte Namibias hautnah erleben

Namibia – das Land im Südwesten Afrikas gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde und erscheint wie aus einer anderen Welt. Es ist karg und rau und gleichzeitig so einladen, fast vertraut und gut zu bereisen. Die Farben und Kontraste der Landschaft Namibias sind wie die vieler Länder Afrikas einzigartig und ein Traum für Fotografen. Während einer Namibia Rundreise haben schon viele Reisende ihr Herz an das land verloren. Naturliebhaber und Ruhesuchende werden von Namibia begeistert sein und auch für Abenteurer hat Namibia viel zu bieten.

Unsere Highlights:

  • Windhoek – koloniales Wahrzeichen im Herzen Namibias
  • Kalahari Wüste – ein schier unendliches Sandmeer
  • Köcherbaumwald – eindrucksvolles florales Naturschauspiel
  • Fish River Canyon – spektakuläre Schlucht und zweitgrößter Canyon der Welt
  • Geisterstadt Kolmannskuppe
  • Lüderitz – wo einst der erste Europäer in Namibia landete
  • Sossusvlei – die höchsten Sanddünen der Welt im leuchtendem Rot
  • Seebadstadt Swakopmund
  • Damaraland – UNESCO Welterbe Twyfelfontein
  • Etosha Nationalpark
  • Waterberg Plateau Park
  • Otjihavera Berge

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. Tag Flug Frankfurt – Windhoek
2. Tag Ankunft in Windhoek
3. Tag Windhoek - Kalahri Wüste
4. Tag Kalahari Wüste - Nama Karoo
5. Tag Nama Karoo – Fish River Canyon
6. Tag Fish River Canyon – Aus
7. Tag Lüderitz & Kolmannskuppe
8. Tag Aus - Sossusvlei
9. Tag Sossusvlei
10. Tag Sossusvlei – Swakopmund
11. Tag Wüstentour & Swakopmund
12. Tag Katamaran Tour
13. Tag Swakopmund - Erongo Gebirge
14. Tag Erongo Gebirge – Damaraland
15. Tag Damaraland - Etosha Nationalpark
16.-17. Tag Etosha Nationalpark
18. Tag Etosha Nationalpark – Okahandja
19. Tag Okahandja
20. Tag Flug Windhoek – Frankfurt
21. Tag Ankunft in Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt – Windhoek

Die Reise beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Windhoek, die Hauptstadt Namibias. In der Regel fliegen wir abends mit Qatar Airways über Doha.

2. Tag: Ankunft in Windhoek

Am Vormittag landen wir in Windhoek und treffen auf unsere deutschsprachige Reiseleitung und starten  mit einer Stadterkundung. Windhoek ist mit seinen ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt in Namibia und zugleich die Hauptstadt des Landes. Außerdem auch die kleinste Hauptstadt Afrikas. Das schmucke Städtchen liegt auf 1650 Metern Höhe malerisch in einem Talkessel. Der Baustil entspricht dem moderner Städte. Daneben findet man zahlreiche wilhelminische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Windhoek wirkt – für eine afrikanische Stadt – nach wie vor sauber und ein wenig kleinstädtisch, wenngleich die Atmosphäre durchaus auch kosmopolitisch geprägt ist. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Es gibt deutsche Restaurants in Windhoek, deutsches Brot, Wurst, Bier und deutschen Karneval. Fast überall kann man sich auch auf Deutsch verständigen, wenngleich die offizielle Landessprache in Namibia Englisch ist.

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3. Tag: Windhoek - Kalahri Wüste

Nach dem Frühstück geht es für uns in Richtung Süden, wo wir durch Rehoboth und über den Wendekreis des Steinbocks fahren. Schon bald können wir in der Ferne den rötlichen Schimmer der Kalahari Wüste entdecken.
Die Kalahari (auch Kgalagadi) ist eine Sandwüste aus überwiegend feinpulverigem rotem Sand. Sie erstreckt sich von der nördlichen Kapprovinz in Südafrika durch Namibia und Botswana hindurch bis nach Angola und Sambia weiter nach Chad, wo sie dann in die Sahara Wüste übergeht. Insgesamt deckt sie eine Fläche von mehr als 1,2 Mio. km². Auf den Dünen und in den Tälern, auch „Straßen“ genannt, leben Tiere wie Springbock, Oryx und Strauß sowie Schakal, Löffelhund, Springhase und Stachelschwein. Weitere Attraktionen in diesem Gebiet geben die riesigen Siedelweber-Nester in den starken Ästen der uralten Kameldornbäume dar.
(ca. 300 km, ca. 5 Std.)

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4. Tag: Kalahari Wüste - Nama Karoo

Nach dem Frühstück fahren wir gen Süden. Unterwegs besichtigen wir den Köcherbaumwald. Der Köcherbaum (Aloe dichotoma) gehört zu den auffälligsten einheimischen Pflanzenzarten. Der Name ergibt sich aus dem ursprünglichen Nutzen dieses Baumes: die ausgehölten Zweige dienten den Jägern der Buschleute als perfekte Köcher.  Im Winter lockt die Aloe durch ihre Vielzahl knallgelber Blüten zahlreiche Insekten und Vögel an.
Unsere nächste Unterkunft, die Alte Kalköfen Lodge (in der Karas Region / Nama Karoo gelegen und rund 90 Kilometer von Keetmanshoop entfernt), bietet sich als optimaler Ausgangspunkt für die Entdeckung umliegender Sehenswürdigkeiten an.
Am Nachmittag können wir die alten Kalköfen und das Cole Lithoparium besuchen, ein spezielles Gewächshaus, in dem man die größte Sammlung von Lithops in Südnamibia bewundern kann. Die ungewöhnliche Pflanze ist auch als „blühender Stein“ bekannt, da sie einem Kieselstein ähnelt. Weitere angebotene Aktivitäten der Lodge, an denen Sie auf Wunsch teilnehmen können, sind Fahrten in die Natur, geführte Wanderungen, Beobachtungen von Vögeln und Wild oder Sternebeobachtung.
(ca. 400 km, ca. 4,5 Std.)

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5. Tag: Nama Karoo – Fish River Canyon

Die Reiseroute bringt uns heute zum Fischfluss. Der Fischfluss ist mit einer Länge von über 650 Kilometern der längste Fluss Namibias. Der Fish River Canyon, der auf einer Länge von ca. 160 Kilometern, einer Breite von bis zu 27 Kilometern und einer Tiefe bis zu 550 Metern vom Fischfluss ausgewaschen wurde, wird als größter Canyon Afrikas bezeichnet. Am Nachmittag fahren wir zu den wunderschönen Aussichtspunkten am Rande des Canyons. Von dort aus werden wir den Sonnenuntergang beobachten und das Farbenspiel am Horizont sowie die unvergleichliche Panorama-Aussicht auf den Fischfluss Canyon genießen.
(ca. 100 km, ca. 2  Std.)

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6. Tag: Fish River Canyon – Aus

Am Vormittag fahren wir in die Umgebung der Städtchens Aus. Auf 20 Kilometer langem Gefälle geht es hinab zur Namib Wüste. Entlang des Sperrgebiets fahren wir durch das Namaqualand. Mit etwas Glück können wir hier eine Herde von Wildpferden beobachten. Bei der Wasserstelle Garub wurde ein überdachter Beobachtungsstand eingerichtet, an dem man die außergewöhnlichen Tiere, die sich an die extremen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst haben, aus der Nähe beobachten kann.
(ca. 240 km, ca. 4 Std)

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7. Tag: Lüderitz & Kolmannskuppe

Heute besuchen wir die Stadt Lüderitz und nehmen an einer Tour in der Geisterstadt Kolmannskuppe teil, deren im Wüstensand versunkene Häuser mit der abenteuerlichen Geschichte der ersten Diamantenfunde verbunden sind. Einst war es ein kosmopolitisches Zentrum, heute ergibt sich Kolmanskuppe Stück für Stück der schonungslosen Hitze und dem wandernden Dünensand der erbarmungslosen Wüste. Anschließend geht es entlang der Lüderitz Bucht zum Diaz Kreuz, wo 1488 der portugiesische Seefahrer Bartholomeu Diaz als erster Europäer die Bucht von Lüderitz entdeckte. Die Gründerstadt Namibias am Rande der Namib Wüste wurde auf den nackten Granitfelsen gebaut und ist den oft stürmischen Atlantikwinden ausgeliefert wie kein anderer Ort in Namibia. Nach den Besichtigungen geht es zurück nach Aus zu unserer Unterkunft.

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8. Tag: Aus - Sossusvlei

Die Reise führt uns heute in die Region des Sossusvleis, die zentrale Namibwüste. Das Desert Quiver Camp liegt ca. 4 km entfernt vom Eingangstor zum Sossusvlei. Das Camp bietet einen herrlichen Blick über die unberührte Landschaft, die wilden Felsen der Naukluft Berge und die Wüste mit den Dünen. Der restliche Tag dient zur Entspannung in traumhafter Umgebung.
(ca. 380 km, ca. 6 Std.)

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9. Tag: Sossusvlei

In den kühlen Morgenstunden starten wir unseren Ganztagesausflug zum Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umringt ist. Die riesigen, ockerfarbenen Sanddünen des Sossusvlei bieten ein unvergessliches Panorama – bis zu 320 Meter hoch schweben sie zeitlos im Herzen der ältesten Wüste der Welt. Die weissen Vleis (Lehmpfannen) bilden einen scharfen Kontrast zu dem roten Sand und dem endlos blauen Himmel. Der Sesriem Canyon besuchen wir ebenfalls. Der Tsauchab ist ein südlich des Naukluftgebirges entstehender, ca. 100 km langer Trockenfluss in Namibia. Der Tsauchab führt nur dann Wasser, wenn der in der Namib-Wüste seltene Regen aus dem Naukluft-Gebirge abfließt, da das Wasser dort nicht schnell genug versickern kann. Der Tsauchab wird dann innerhalb weniger Stunden zu einem reißenden, kraftvollen Fluss, der in zwei Millionen Jahren den einen Kilometer langen und bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon in das Sedimentgestein hineingefressen hat, bevor er nach weiteren 50 km in der Wüste endet.

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10. Tag: Sossusvlei – Swakopmund

Nach dem Frühstück fahren wir über den Ghaub Pass und den Kuiseb Canyon durch den Namib Naukluft Park nach Swakopmund. Unterwegs durchqueren wir das Moon Valley, ein verlassenes, einsames Tal aus kegelförmigen und runden Hügeln in der Nähe Swakopmunds, das an eine Mondlandschaft erinnert. Wie eine Fata Morgana erhebt sich schließlich aus dem Wüstensand der Namib die drittgrößte Stadt Namibias, Swakopmund. Je näher man der Stadt kommt, umso mehr nimmt die Wüstenhitze ab und schließlich grüßt den Reisenden eine von Palmen geschmückte Allee die ins Stadtzentrum führt.
(ca. 360 km, ca. 6 Std.)

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11. Tag: Wüstentour & Swakopmund

Die Wüste lebt. Die lebende Wüstentour ist ein einmaliges Allrad-Abenteuer durch die Dünen außerhalb Swakopmunds. Am frühen Nachmittag geht es zurück nach Swakopmund und wir lassen den Tag entspannt ausklingen. Der Nachmittag kann z. B. für einen ausgiebigen Stadtbummel auf eigene Faust oder einen Spaziergang am kilometerlangen einsamen Atlantikstrand genutzt werden.

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12. Tag: Katamaran Tour

Am heutigen Tag steht eine Bootsfahrt auf dem Programm– als schönen Kontrast zu der wüstengeprägten Landschaft im Hinterland Namibias. Wir entdecken die Kombination aus Ozean und Dünen von Walvis Bay bis Sandwich Harbour, wo das Meer sehr ruhig ist und es unglaublich viele Vögel gibt. Mit dem Katamaran geht die Fahrt am Hafen vorbei bis zur Guano Insel. Von hieraus kreuzt man die Lagune bis zu den Russischen Schiffen – hier kommen neugierige Seehunde an Bord, um mit Fisch gefüttert zu werden. Die Fahrt geht weiter bis zum Pelican Point, wo wir von einer großen Pelzrobbenkolonie unterhalten werden. Am Nachmittag ist Freizeit in Swakopmund geplant, die nach Belieben verbracht werden kann; fakultative Ausflüge und Aktivitäten wie Quad Biking oder Sandboarding sind möglich.

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13. Tag: Swakopmund - Erongo Gebirge

Unsere Reise führt uns heute in die felsige Region des Erongo Gebirges und weiter in das kleine Dorf Omaruru. Unterwegs genießen wir einen tollen Ausblick auf die Spitzkoppe, das „Matterhorn“ Namibias, und in die felsige Umgebung. Bei dem Besuch eines Museumsdorf der Buschmänner erfahren wir Interessantes über die Kultur und Lebensweise der Ureinwohner. Am Nachmittag besuchen wir das Weingut Erongo Mountain Winery (Termine 2019) bzw. die Kristall Kellerei in Omaruru (Termine 2020) und nehmen an einer Verkostung teil. Im Anschluss geht es zu unserer Unterkunft. Diese liegt in der Nähe des kleinen Künstlerstädtchen Omaruru mitten im Erongo Gebirge, direkt am Omaruru Fluss. Diese Region bietet nicht nur eine traumhafte Landschaft, sondern auch historisch wertvolle Felsmalereien der traditionellen Naturvölker.
(ca. 240 km, ca. 3,5 Std.)

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14. Tag: Erongo Gebirge – Damaraland

Heute brechen wir frühzeitig zu unserem Ganztagesausflug in das Damaraland auf. In Twyfelfontein befindet sich die größte Ansammlung von Felsgravuren auf dem afrikanischen Kontinent. Diese, von steinzeitlichen Künstlern angelegte Felsenkunst, ist der erste Ort in Namibia, der von der Namibischen Denkmalbehörde bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen wurde. Wir besichtigen die Sehenswürdigkeiten im Himba-/Damaraland: Verbrannter Berg, Orgelpfeifen und Versteinerter Wald. Gegen Abend erreichen wir Outjo, wo sich unsere Unterkunft für die heutige Nacht befindet.
(ca. 460 km, ca. 7 Std.)

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15. Tag: Damaraland - Etosha Nationalpark

Weiter geht es mit der kurzen Fahrt zum Etosha Nationalpark. Unsere Unterkunft befindet sich im Park und am Abend können wir den Blick auf das hauseigene, beleuchtete Wasserloch genießen, an dem sich oft viele Tiere tummeln. Mit einer Größe vergleichbar zum Bundesland Hessen ist der Etosha Nationalpark das drittgrößte Naturschutzgebiet Afrikas. Nach dem Serengeti-Park in Tansania hat der Park die höchste Wilddichte Afrikas. Der Etosha Nationalpark beheimatet vier der Big 5, Elefanten und Löwen sind weit verbreitet, während der schwer zu fassende Leopard sich in den dichter bewachsenen Gegenden aufhält. Allerdings ist einer der Hauptgründe für einen Besuch von Etosha die Population von Spitzmaulnashörnern. Um diesen ersten spannenden Tag im Etosha Nationalpark ausklingen zu lassen, nehmen wir an einer Nachtpirschfahrt des Okaukuejo Camp teil. Diese wird in einem offenen Safarifahrzeug durchgeführt und bietet daher ein schönes Tiererlebnis.
(ca. 120 km, ca. 2 Std.)

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16.-17. Tag: Etosha Nationalpark

Es geht heute quer durch den Etosha Nationalpark zur Ostseite des Parks in eine andere Unterkunft. Auf der Fahrt können wir die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt in der freien Natur beobachten. Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört zu den Höhepunkten einer jeden Namibia-Reise. Am nächsten Tag unternehmen wir eine weitere Wildbeobachtungstour durch den Nationalpark.

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18. Tag: Etosha Nationalpark – Okahandja

Heute reisen wir frühzeitig zurück in die nähere Umgebung von Windhoek. Dabei legen Sie auch einen Stopp am imposanten Waterberg Plateau ein. Das Binnenhochland oder auch Zentralplateau ist die größte Landschaftsformation Namibias. Im Zentrum des zentralen Hochlandes liegen Windhoek und Okahandja. Okahandja hat heute ca. 25.000 Einwohner und liegt etwa 70 km nördlich von Windhoek. Unsere Unterkunft, ein historisches Farmhaus, ist von 2 500 Hektar Farmland mit einer Vielfalt von Fauna und Flora umgeben. Bei geführten Wildbeobachtungsfahrten oder zu Fuß auf Wanderwegen haben Sie die Möglichkeit, das Wild aus nächster Nähe in freier Natur zu sehen. Neben den Aktivitäten auf der Farm empfehlen wir auch Besuche des nahegelegenen Hererodorfes Ovitoto, des S. von Bachs Stausees sowie Okahandja mit seinen “Herero”-Kulturstätten und dem bekannten Holzschnitzermarkt.
(ca. 500 km, ca. 6,5 Std.)

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19. Tag: Okahandja

Am heutigen Tag können wir an Naturrundfahrten der Lodge teilnehmen (fakultativ) oder den Tag für kleine Wanderungen auf dem Farmgelände oder zum Entspannen nutzen.

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20. Tag: Flug Windhoek – Frankfurt

Nachmittags bringt uns ein Transfer zum Flughafen von Windhoek, von wo aus wir gegen Abend nach Frankfurt zurückfliegen.
(ca. 160 km, ca. 3 Std.)

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21. Tag: Ankunft in Frankfurt

Mit der Ankunft in Frankfurt endet unsere Reise mit vielen schönen Erinnerungen an Namibia.

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