Madagaskar Rundreise

Eine Welt zwischen den Kontinenten

Eine Madagaskar Rundreise, das ist die Entdeckung des Unbekannten! Fauna und Flora, deren Arten zu rund 80 Prozent endemisch, nur in Madagaskar heimisch sind. Allen voran die Lemuren und Reptilien, die urigen Baobab-Bäume, Pachy­podien und Dornengewächse. Auf Madagaskar, der viertgrößten Insel der Erde, einem „Mini-Kontinent“, werden wir auf der Rundreise faszinierende Landschaften und unterschied­liche Klimazonen erleben. Die Besiedlungsgeschichte seiner Bewohner ist ebenso spannend und vielseitig. Ihr Traditionsschatz, und besonders ihre Liebens­­würdigkeit machen die Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Unsere Highlights:

  • Reisterrassen im Hochland
  • Regenwald  bei Ranomafana
  • Wandern im Isalo-Massiv
  • Stranderholung in Anakao
  • Rufe der Indri-Indri
  • Abgeschiedenheit am Pangalanes
  • Inselidylle auf Sainte Marie
  • Endemische Tierwelt
  • Begegnung mit den Lemuren

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Deutschland - Antananarivo
2. TagAnkunft in Antananarivo
3. TagAntananarivo - Antsirabe (180 km)
4. TagAntsirabe - Ranomafana (240 km)
5. TagRanomafana Nationalpark
6. TagRanomafana - Ambalavao (120 km)
7. TagAmbalavao - Ranohira (240 km)
8. TagWanderung im Isalo-Massiv
9. TagRanohira - Toliara (240 km)
10. TagToliara - Anakao (40 km)
11. TagAnakao
12. TagFlug Toliara - Antananarivo
13. TagAntananarivo - Andasibe (150 km)
14. TagPerinet Nationalpark
15. TagAndasibe - Akanin’ny nofy (150 + 40 km)
16. TagAkanin’ny nofy
17. TagAkanin’ny nofy - Tamatave - Mahambo (190 + 40 km)
18. TagMahambo - Insel Sainte Marie
19.-21.TagInsel Sainte Marie
22. TagFlug Sainte Marie - Antananarivo
23. TagFlug Antananarivo - Frankfurt
24. TagAnkunft in Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Deutschland - Antananarivo

Die Reise beginnt in der Regel am Abend mit dem Ethiopian Airlines Flug über Addis Abeba nach Madagaskar.

2. Tag: Ankunft in Antananarivo

Am Nachmittag erreichen wir Antananarivo und wenn noch Zeit ist starten wir mit einer ersten Erkundung der Hauptstadt von Madagaskar, eine Stadt auf knapp 1300 m Höhe.

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3. Tag: Antananarivo - Antsirabe (180 km)

Auf guter Straße fahren wir nach Antsirabe, wo wir die ersten Eindrücke von der abwechslungsreichen, fruchtbaren Landschaft des Haute Plateaus und seiner Bevölkerung gewinnen. Unterwegs gibt es immer wieder Gelegenheit bei den Handwerksbetrieben anzuhalten, Fotostopps einzulegen oder ein Stück zu Fuß zu gehen. Den Abend lassen wir am besten in einem netten Lokal ausklingen.

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4. Tag: Antsirabe - Ranomafana (240 km)

Heute erkunden wir am Vormittag Antsirabe, „die Stadt des Wassers“ und ihre Umgebung. Überall in Madagaskar begegnen wir den Zebu Rindern, in Antsirabe schauen wir uns an, wie die Hörner der Tiere zu Kunstwerken verarbeitet werden. Auf der Fahrt nach Süden machen wir einen Stopp in dem kleinen Städtchen Ambositra, das für seine Holzschnitzarbeiten berühmt geworden ist. Wir erreichen den Nationalpark von Ranomafana über einen Nebenstraße am Abend.

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5. Tag: Ranomafana Nationalpark

Das weltberühmte Reservat Ranomafana ist Heimat von 12 Lemurenarten, vieler Vögel und Reptilien. In dem Nationalpark begleitet uns ein lokaler Guide auf einer mehrstündigen Wanderung. Mit seiner guten Ortskenntnis, sowie guten Augen und Ohren werden wir Tiere entdecken, die wir alleine wahrscheinlich nicht gesehen hätten. Lemuren, Chamäleons und mit Glück sogar den lange Zeit für ausgestorben geglaubten goldenen Bambuslemur.

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6. Tag: Ranomafana - Ambalavao (120 km)

Zurück im Hochland erreichen wir über die Nationalstraße 7 die zweitgrößte Stadt des Landes Fianarantsoa, die sich über 3 Ebenen erstreckt. Von der Oberstadt hat man einen tollen Blick auf die Region. Bei einer City Tour besuchen wir den lokalen Markt und haben Zeit zum Bummeln. Anschließend setzen wir die Reise nach Süden fort und übernachten in dem Städtchen Ambalavao.

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7. Tag: Ambalavao - Ranohira (240 km)

Eine weite Strecke liegt vor uns, aber wir haben in Amabalvao noch Gelegenheit die traditionelle Herstellung von Papier (Antaimoro-Papier) kennenzulernen und wenn wir möchten, ein in der Nähe liegendes Weingut zu besuchen und einen Schluck zu probieren. Etwas außerhalb des Ortes erwartet uns ein Naturreservat der besonderen Art: Inmitten von wuchtigen Granitbrocken leben in den Waldflecken etliche Familien der Katta-Lemuren, zu erkennen an dem schwarz weiß geringelten Schwanz. Die Weiterfahrt führt uns ins Gebiet der Bara und zu unserem Tagesziel Ranohira am Isalo Nationalpark.

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8. Tag: Wanderung im Isalo-Massiv

Der heutige Tag ist für eine mehrstündige Wanderung im zweitältesten Nationalpark des Landes vorgesehen. Die Tour durch stellen­weise etwas schwieriges Gelände wird durch das Erleben einer bizarr-unwirklichen Gebirgs­land­schaft belohnt. In dem seit vielen Millionen Jahren durch Erosion verändertem Sand­stein­massiv haben endemische Pflanzen und Tiere ihre Nische gefunden. Gelegenheit zur Erfrischung und zum Baden haben wir an einem idyllischen Natur­becken

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9. Tag: Ranohira - Toliara (240 km)

Durch Savannen- und karges Ackerbauland bringt uns der Van zur Südwestküste. Die Fahrt führt uns durch Orte, die erst vor wenigen Jahren durch Saphirfunde entstanden sind. Wir bestaunen urige Baobab-Bäume und bewundern die Grabstätten der Mahafaly, die ihr einfaches Leben mit Maniok- und Obstanbau, Holzkohlenproduktion und Weben von Wollteppichen bestreiten. Es wird zunehmend heißer, wir dringen in den trockenen Südwesten Madagaskars vor und erreichen gegen Mittag die Hafenstadt Tulear (Toliara). Am Nachmittag besteht Gelegenheit zu Einkäufen und Besichtigungen in der ausgesprochen lässig wirkenden Stadt an der Meerenge von Mosambik.

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10. Tag: Toliara - Anakao (40 km)

Vom Anleger in Toliara aus nehmen wir ein Boot, das uns weiter südlich an den abgelegenen Strand von Anakao bringen wird. Die Fahrt dauert bei ruhiger See ca. eine Stunde. Um auf den Landweg dorthin zu gelangen, müssten wir einen Umweg von über 200 km in Kauf nehmen. In Anakao dürfen wir uns auf Erholung an der Meeresstraße von Mosambik freuen.

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11. Tag: Anakao

Endlich haben wir genug Zeit zum Entspannen: Baden, Schnorcheln, Wandern, Faulenzen – der relativ einsam gelegene Strand ist dafür perfekt geeignet. Wir können mit unserer Reiseleitung mögliche Ausflüge besprechen. Wir empfehlen einen halben Tag mit der Pirogge auf die gegenüber liegende Vogelinsel Nosy Ve überzusetzen und/oder einen Nachmittag lang einen Ausflug zu den Mangrovenwäldern mit dem Auto zu machen. Außerdem könnten wir optional einen Ausflug in den Tsimanam­petsotsa Nationalpark unternehmen.

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12. Tag: Flug Toliara - Antananarivo

Ausschlafen, wir fahren gegen Mittag zurück nach Toliara und fliegen am Abend zurück nach Tana. Allerdings kann es auch vorkommmen, dass die Air Madagascar den Flug ändert und wir morgens fliegen müssen. Unser Tourbus wartet am Flughafen von Ivato und bringt uns zum Hotel in der Innenstadt. Wenn noch Zeit ist, setzten wir unsere Stadtbesichtigung fort.

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13. Tag: Antananarivo - Andasibe (150 km)

Etwa einen halben Tag lang fahren wir in östliche Richtung und erreichen nach mehreren Stopps unsere Unterkunft beim Dorf Andasibe, dicht am Nationalpark Perinet.

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14. Tag: Perinet Nationalpark

Am Vormittag erkunden wir den Park im Regenwald mit einem einheimischen Guide. Dabei sind die Indri Indri, die größten noch lebenden Lemuren, die Hauptattraktion. Sie werden bis zu 70 cm groß und haben einen Stummelschwanz. Atemberaubend sind die Schreie, wie Sirenengeheul. Ein Höhepunkt der Naturerlebnisse in Madagaskar.

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15. Tag: Andasibe - Akanin’ny nofy (150 + 40 km)

Auf zum Teil unbefestigten Straßen und Schotterpisten fahren wir mehrere Stunden ins Tiefland und werden üppige Tropenvegetation und wärmere Temperaturen erfah­ren. Vom Dorf Manambato aus bringt uns ein Boot über mehrere Seen und auf dem Pangala­nes-Kanal in ca. 2 Stunden nach Akanin’ ny nofy, ins „Nest der Träume“. Hier weitet sich die einst bedeutendste Wasserstraße in Madagaskar zu einem großen See mit hellen, feinen Sandstränden.

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16. Tag: Akanin’ny nofy

Am Pangalanes-Kanal, in der Nähe des Indischen Ozeans genießen wir die Abgeschiedenheit inmitten einer unglaublich betörenden Natur. Es bieten sich viele Möglichkeiten um den Tag zu verbringen. Wir können die Gelegenheit nutzen und den wunderschönen Privatpark La Palmeraie besuchen, in dem auf ca. 50 ha verschiedene Lemurenarten leben und wilde Orchideen und anderen seltenen Pflanzen wachsen. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang in ein nahe gelegenes Fischerdorf. Zwischendurch lädt das weiche Süßwasser des Sees zum Baden ein; im Indischen Ozean, der in der Nähe an die Küste braust, ist Schwimmen oder ein Wellenbad wegen der wilden Brandung nicht ratsam.

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17. Tag: Akanin’ny nofy - Tamatave - Mahambo (190 + 40 km)

Mit dem Boot geht es zurück nach Manambato und dann weiter ins ca. 100 km entfernte Tamatave. Wir besichtigen die zweitgrößte und wichtigste Hafenstadt Madagaskars, können auf einem quirligen, bunten Markt bummeln, nach Gewürzen Ausschau halten und eine Stärkung zu uns nehmen. Die breiten palmengesäumten Alleen und die lange Strand­promenade laden außerdem zum Schlendern ein. Anschließend geht es weiter nach Mahambo. Wir verbringen dort eine Nacht direkt am Meer, um hier am nächsten Morgen direkt die Fähre zu nehmen.

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18. Tag: Mahambo - Insel Sainte Marie

Mit der Schnellfähre starten wir direkt von unserem Hotel unsere ca. 4-stündige Fahrt auf die Insel Sainte Marie, oder Nosy Boraha, wie die Insel auf madagassisch heißt. Wir wohnen nicht auf der Hauptinsel sondern auf der kleinen paradiesischen Insel Ile aux Nattes.

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19.-21.Tag: Insel Sainte Marie

Drei volle Tage können wir auf eigene Faust diese anmutige Insel, ihre bewegte Vergangenheit und die verlockenden Strände zu Fuß, per Fahr- oder Motorrad kennenlernen. Generell fällt es nicht schwer, im Städtchen und in den Dörfern der Insel mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen. In der Nähe des Hauptortes erinnert der „Piratenfriedhof“ an die Zeit, als sich internationale Freibeuter die Insel als Schlupfwinkel ausgesucht hatten. Diese von Korallen umgebene kleine Insel können wir bequem in einem Tag umrunden und zwischendurch eine Pause in den gelegentlich auftauchenden Lokalen machen.

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22. Tag: Flug Sainte Marie - Antananarivo

Im Laufe des Tages fliegen wir zurück in die Hauptstadt und beziehen wieder unser altbekanntes Hotel.

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23. Tag: Flug Antananarivo - Frankfurt

Am Vormittag können wir noch einen kurzen Rundgang durch die Stadt machen, oder einfach ausschlafen, denn gegen 10 Uhr müssen wir aufgrund des unglaublichen Verkehrs schon zum Flughafen aufbrechen.

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24. Tag: Ankunft in Frankfurt

Am frühen Morgen erreichen wir Frankfurt und eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende.

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