Äthiopien Norden+Süden

Eine Reise zur Wiege der Menschheit

Das Land am Horn von Afrika beeindruckt mit faszinierenden Landschaften, denn mehr als die Hälfte des Landes liegt auf mehr als 1.200 m Höhe. Auf der “historischen Route” entdecken wir die christliche Hochkultur in Axum und die Felsenkirchen von Lalibela, bestauenen die Fälle des “Blauen Nil” und den Semien Mountains Nationalpark auf dem Dach Afrikas. Diese Reise führt uns zu den ethnischen Minderheiten im Süden und zu den Ursprüngen des Kaffees, dessen belebende Wirkung vor 1.500 Jahren von einem Hirten entdeckt wurde. Außerdem erleben wir herrliche Landschaften, eine glitzernde Seenkette, freundliche Menschen und eine vielfältige Tierwelt.

 

Unsere Highlights:

  • Hauptstadt Addis Abeba
  • die Fälle des “Blauen Nil”
  • Bootsfahrt auf dem Tana See
  • Kaiserstadt Gondar
  • antike Hauptstadt Axum
  • heiliges Lalibela mit seinen Monolithkirchen
  • Flusspferde und Krokodile im Lake Chamo
  • Kriegervolk der Dorze
  • Tellerlippenfrauen der Mursi
  • Sidamo Kaffee aus Yirga Alem
  • atemberaubende Gebirgslandschaften
  • farbenprächtige Märkte der Stämme

Reiseverlauf (Kurzübersicht)

1. TagFlug Frankfurt - Addis Abeba
2. TagAnkunft in Addis Abeba
3. TagAddis Abeba - Debre Libanos - Bahir Dar
4. TagBahir Dar
5. TagBahir Dar - Gondar
6. TagGondar - Sankaber - Debark
7. TagDebark - Axum
8. TagAxum
9. TagAxum - Mekele
10. TagMekele - Lalibela
11. TagLalibela
12. TagFlug Lalibela - Addis Abeba - Langano
13. TagLangano - Arba Minch
14. TagArba Minch - Konso
15. TagKonso - Murci - Jinka
16. TagJinka - Key Afer - Turmi
17. TagTurmi
18. TagTurmi - Erbore - Konso
19. TagKonso - Yabello
20. TagYabello - Yirga Alem
21. TagYirga Alem - Flug Addis Abeba - Frankfurt
22. TagAnkunft Frankfurt

Reiseroute

1. Tag: Flug Frankfurt - Addis Abeba

Die Reise beginnt voraussichtlich mit dem Ethiopian Airlines Flug am Abend ab Frank­­furt, Ankunft am nächsten Tag in Äthiopien.

2. Tag: Ankunft in Addis Abeba

Am frühen Morgen erreichen wir Äthiopien und können uns erst einmal frisch machen, bevor wir Addis Abeba, grob übersetzt „neue Blume“, entdecken. Die Hauptstadt Äthiopiens liegt auf 2.400 m Höhe und während einer Stadtrundfahrt erleben wir den Kontrast aus Vergangenheit und Moderne der jungen Stadt. Wir genießen eine wundervolle Aussicht auf Eukalyptuswälder und die Metropole vom 3.200 m hohen Entoto Berg aus. Auf dem Merkato, Afrikas größtem Markt, können wir uns ins Getümmel stürzen und die ersten Andenken erstehen. Im Nationalmuseum wartet „Lucy“, ein drei Millionen Jahre altes Skelett, das von den Einheimischen auch „Diknesh“ – die „Wundervolle“ genannt wird.

3. Tag: Addis Abeba - Debre Libanos - Bahir Dar

Eine beeindruckende Fahrt bringt uns heute nach Bahir Dar am Tana See. Der Ort ist mit einer Vielzahl von Dattelpalmen gesäumt und vermittelt den Eindruck eines mondänen Badeortes. Die Strecke führt durch das Entoto-Gebirge und grandiose Täler und Schluchten des Blauen Nil. Unterwegs besuchen wir das Kloster Debre Libanos und machen Stopps in kleinen Dörfern.

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4. Tag: Bahir Dar

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir zu den etwa 32 km entfernten Fällen des Blauen Nil. Von einem 45 m hohen Felsen stürzt das Wasser in die Tiefe und bietet uns als zweitgrößter Wasserfall Afrikas ein fantastisches Fotomotiv. Am Nachmittag starten wir zu einer Bootsfahrt auf dem Tana See, dem größten Binnengewässer des Landes, auf dem noch heute die traditionellen Riedboote, genannt Tankwas, unterwegs sind. Wir besuchen das auf einer der 37 Inseln gelegene Kloster Ura Kidane Meret mit farbenfrohen Fresken. Am Nachmittag erkunden wir die Stadt.

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5. Tag: Bahir Dar - Gondar

Heute fahren wir in die 180 km entfernte Kaiserstadt Gondar, in der prachtvolle Königspaläste die Landschaft prägen. Unterwegs können wir die malerische Landschaft vorbei ziehen sehen und ein paar Dörfer besuchen. In Gondar besichtigen wir die Altstadt aus dem 17. Jh., die einst die Hauptstadt Äthiopiens war und in einer unvergleichlich schönen Landschaft erbaut wurde. Wir besichtigen imposant ausgeschmückte Kirchen und eine Residenz mit Wasserbecken des Königs Fasiladas.

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6. Tag: Gondar - Sankaber - Debark

Durch eine imposante Gebirgslandschaft geht es immer bergauf nach Sankaber, dem Ausgangspunkt für den Semien Mountains Nationalpark. Hier müssen die alten Götter vor langer Zeit einmal Schach mit diesen fantastischen Felsformationen gespielt haben. Diese „Schach­figu­ren“ sind der harte Kern vulkanischer Auswürfe, deren Außenwände im Lauf der Jahrhunderte erodierten. Wir fahren bis Sankaber und machen hier eine kleine Wanderung. Unterwegs treffen wir sicher auch auf Paviane und wir können uns gar nicht sattsehen an der Landschaft. In Debark erwartet uns ein einfaches Hotel. (F)

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7. Tag: Debark - Axum

Vom Dach der Welt geht es dann wieder bergab durch die atemberaubende Landschaft des Tekeze Tals nach Axum. Die beeindruckende Landschaft auf unserem Weg durch die kurvigen Straßen entschädigen für die weite Fahrt. Am Abend kommen wir in Axum an. Man sagt, dass die Stadt im 10 Jh. v. Chr. die Hauptstadt der Königin von Saba gewesen sei. Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten wird die Stadt auch als das „Rom“ Äthiopiens bezeichnet.

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8. Tag: Axum

Einen ganzen Tag haben wir Zeit die Sehenswürdigkeiten der alten Königsstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu erkunden, z.B. Stelen aus dem 1. Jh., die über 20 m in die Höhe ragen und die Kirche der Heiligen Maria von Zion, wo sich die Bundeslade mit den Gesetzestafeln von Moses befinden soll sowie der Palast und das Grab des Königs Ezana.

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9. Tag: Axum - Mekele

Wieder fahren wir durch eine fantastische Landschaft und besuchen die beeindruckenden Ruinen des Mondtempels von Yeha, der im 5. Jh. v. Chr. erbaut wurde. Yeha war auch die erste Hauptstadt des Reichs von Axum. Wir befinden uns bereits im christlichen Tigre und auf dem Weg nach Mekele machen wir einen Abstecher zu den Felsenkirchen Wukro Cherkos und Abreha Atsbeha, die angeblich im 4. Jh errichtet wurden. Mekele liegt in einer fast baumlosen Ebene am Rand der glühendheißen Danakil-Senke

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10. Tag: Mekele - Lalibela

Ein langer Fahrtag über bis zu 3.000 m hohe Pässe und durch die Ambalaga-Berge, bringt uns ins heilige Lalibela, ein winziges Dorf mit weltberühmten Monolithkirchen. Wie konnten Handwerker vor ca. 800 Jahren in einer Höhe von 2.600 m solche Kirchen in die Felsen schla­gen? Vielleicht haben Engel die mehrstöckigen Kirchen aus roter Basalt­lava errichtet.

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11. Tag: Lalibela

Der Tag steht zur Verfügung um einige der vielen Felsenkirchen zu erkunden, denn alle kann man gar nicht schaffen. Zum Beispiel die Bet Medhane Alem, die größte Kirche, in Form eines griechischen Tempels und vollkommen von Pfeilern umgeben, oder die Lieblingskirche von König Lalibela Bet Maryam. Wir können auch mit Eseln zu den weiter entfernten Kirchen reiten.

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12. Tag: Flug Lalibela - Addis Abeba - Langano

Unterwegs besuchen wir die Nakutola’eb Kirche und fahren weiter zum Flughafen. Wir fliegen zurück nach Addis Abeba und fahren gleich weiter in den Süden zum Langano See. Der südliche Teil von Äthiopien gehört nicht zu dem ehemals „christlichen Äthiopien“. Diese Gebiete wurden durch Kriege Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. annektiert. Unterwegs kommen wir vorbei an mehreren anderen Seen im Rift Valley mit einer interessanten Vogelvielfalt.

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13. Tag: Langano - Arba Minch

Früh morgens lassen sich die Vögel am Chitu-See am besten beobachten. Hoffentlich sehen wir Pelikane und Flamingos, bevor wir weiter nach Arba Minch fahren. Hier geht es hinauf ins Land der Dorze, ein ehemaliges Kriegervolk, das heute bekannt ist für ihre Webkunst mit Baumwolle und in bienenkorbartigen Hütten lebt. Wir können eine kleine Wanderung unternehmen bevor wir unser nettes Hotel in Arba Minch beziehen.

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14. Tag: Arba Minch - Konso

Heute unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Lake Chamo. Hier steht die Kamera nicht still, denn es gibt eine Menge Tiere zu fotografieren, denn riesige Krokodile leben hier in Gemeinschaft mit Flusspferden, Pelikanen, Reihern und Marabus. “Krokodilmarkt” wird ein bestimmter Strandabschnitt des Sees genannt, dem wir uns mit dem Boot vom Wasser aus nähern. Hier gibt es riesige Krokodile mit 5 bis 6 m Länge, die faul in der Sonne liegen. Diese Bootsfahrt ist ein unvergessliches Erlebnis und ein “Muss” für jede Reise in den Süden Äthiopiens. Wir verlassen Arba Minch und fahren nach Konso. Wir stürzen uns ins Getümmel. Darunter ist ein Dorf vom Stamm der Tsemay. Die Tsemay, wie auch die Benna haben kaum Besitz, legen aber enormen Wert auf ihr Aussehen. Die Frauen tragen lange Muschelketten, die Männer eigenartige Frisuren, jede Menge Schmuck und die Helden der Tsemey dürfen sich mit Straßenfedern schmücken.

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15. Tag: Konso - Murci - Jinka

Wir unternehmen einen Ausflug in das Gebiet des Omo-Flusses. Hier leben die Mursi im schwer zugänglichen Mago-Nationalpark. Teilweise sind die Wege hier sehr schlecht und nur im Schritttempo zu befahren. Aber das bietet uns die Chance, vielleicht einige Gazellen, Kudus, Warzenschweine oder kleine Rehe in den Akazienwäldern zu erspähen. Die Anstrengungen haben sich auf jeden Fall gelohnt, wenn wir das Volk der Mursi erreichen. Die Frauen der Mursi haben ein ganz anderes Schönheitsideal: sie tragen Teller aus Ton in der Unterlippe – je größer diese sind, desto schöner gelten die Frauen. Die Männer des Stammes beweisen ihren Mut, ihre Stärke und Fähigkeit zu heiraten bei dem Donga, einem zelebrierten Stock-Kampf. Am Nachmittag verschaffen wir uns im Ethnologischen Museum einen Überblick über die Herkunft und Kultur der verschiedenen Stämme, bevor wir zu unserem Hotel nach Jinka fahren.

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16. Tag: Jinka - Key Afer - Turmi

Die Stoßdämpfer des Busses haben einiges auszuhalten im Süden Äthiopiens, doch am Straßenrand gibt es viel zu entdecken. Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Hamar, wo wir einiges über ihre Kultur und Lebensgewohnheiten erfahren. Die Hamar sind ein Hirtenvolk und die größte Ethnie im Süden Äthiopiens. Die Frauen tragen auffallenden Schmuck aus Straußenfedern, Silberreifen und Muscheln und dazu Lederröcke, die mit Perlen und Metallringen geschmückt sind. In Turmi übernachten wir in einem Zelt-Camp.

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17. Tag: Turmi

Wir unternehmen einen Ausflug zum Volk der Dassanech, die am Ufer des Omo leben. Wir besuchen verschiedene Dörfer. Die Dassanech leben vor allem von der Rinderhaltung.

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18. Tag: Turmi - Erbore - Konso

Unterwegs besuchen wir ein Dorf vom Stamm der Erbore, der ähnliche Traditionen wie der Borena Stamm pflegt. Am südlichen Rand des Lake Chamo leben die Konso. Vor etwa 600 Jahren ist diese Volksgruppe wegen des ungesunden Klimas im Tiefland am Weißen Nil (im heutigen Sudan) nach Osten ins Gebirge gezogen. Wir können ihre geschickt angelegten Terrassenfelder bestaunen, wo sie überwiegend Hirse anbauen und die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Auch ihre Hütten sind faszinierend und wir erfahren einiges über ihren Totenkult. Dazu besuchen wir den Konso-Friedhof mit den bekannten hölzernen Totempfählen. Wir überqueren den Weyto-Fluss und fahren zu unserer Lodge.

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19. Tag: Konso - Yabello

Es geht hinab in die weiten Täler und mit Termitenhügeln übersäte Heimat der viehzüchtenden Borana, die wegen ihrer „singenden Brunnen“ bekannt sind. Lange Ketten werden gebildet, um das kostbare Nass für die Tiertränken aus der Tiefe zu holen. Diese Brunnen sind eine Besonderheit in Äthiopien – nur hier in dieser Gegend kann man sie sehen.

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20. Tag: Yabello - Yirga Alem

Wir fahren durch eine herrliche Landschaft in Richtung Norden in das Gebiet der Gedeo und der Sidamo. Der Distrikt Sidamo ist das Erzeugerzentrum des hochgeschätzten Sidamo Kaffees. Wir wohnen hier in einer Ökolodge und können den Sidamo Kaffee aus dem eigenen Garten kosten. Die Lodge beeindruckt mit exzellenten Unterkünften und hervorragender Küche.

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21. Tag: Yirga Alem - Flug Addis Abeba - Frankfurt

Nun geht es etwa 330 km zurück nach Addis Abeba, vorbei an malerischer Landschaft, Bananenplantagen und traditionellen Hütten. Im Hotel können wir uns ausruhen und für den Abend frisch machen. Es erwartet uns ein äthiopisches Abschiedsessen und unterhaltende traditionelle Stammestänze. Am späten Abend fahren wir zum Flughafen und verabschieden uns von Äthiopien.

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22. Tag: Ankunft Frankfurt

Früh morgens Ankunft in Frankfurt.

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